Reise Norwegen die 2.



Am 25.07.2016 macht unser jüngster Sohn mit seinem neuen Pössl

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und der Familie die 2. Norwegenreise. Sie wird über 5 Wochen gehen und wir versuchen hier den Verlauf der Reise  zu schildern.

 

Die erste Etappe ist geschafft.

Um 16.00 Uhr ging unsere Fähre nach Trelleborg. Ehe wir von der Fähre runter fahren durften war es 22.30 Uhr.

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100 km trug uns die Schnellstraße noch in Richtung Stockholm. Dann fuhren wir einfach auf den nächst gelegenen Stellplatz in Örkelljunga. Genau neben einem großen Wohnmobilhändler Bengt, der Carthago vertreibt.  Kosten pro Nacht: 5€/ 50SEK und wenn man bei Bengt etwas zu tun hatte, dann kostenfrei.

26.07.16

Nach einer kurzen Nacht gibt es jetzt erstmal Frühstück und Kaffee bei MC Donald.

Und natürlich nutzen wir hier das W Lannetz. Wir sind zufrieden.☺️☕️

Noch ein paar Informationen durch die Gegend gesendet und dann wollen wir weiter nach Stockholm. 520 km trennen uns noch bis dahin.

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Auf der E4 in Richtung Stockholm ging es dann flugs weiter und weiter. Es ist bedeckt und 24 Grad, angenehme Temperaturen zum Fahren.

In Gräma am Vätternsee pausieren wir und nehmen an einem schönen Picknick/Pausenplatz einen kleinen Imbiss zu uns. Der Blick auf die vorgelagerte Insel ist toll. Josi probiert die Spielplatzgeräte aus und hat ihren Spaß. Kurzer Gang zum Hotelschloss und Jugendherbergshütten, die sich neben dem Pausenplatz befinden. Cooler Ausblick.

Dann weiter. Jetzt begleitet uns Regen bis Stockholm. Naja, auch nicht weiter schlimm.

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18.00 Uhr unser Ziel ist erreicht. Wir haben Glück und ergattern den letzten Standplatz auf  Södra Ängby am Ufer der Mälaren Sees.

Kosten pro Nacht: 270 SEK +45SEK für Strom

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Mit dem Ausrichten und Abendbrot machen mussten wir uns Zeit lassen, da neben uns eine Filmcrew einen Film drehte und wir leise sein sollten. Also erstmal an den See, den Josi und Fredi testen. Das Wasser ist warm und wird für gut  efunden.

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Gegen 20.00 Uhr war dann auch die Szene abgedreht und wir konnten endlich unser erstes Abendbrot kochen. Es gab Nudeln mit Bolognese. Lecker, satt, zufrieden und geschafft.

Aber der Abwasch wartete noch auf uns und die Planung für den nächsten Tag. Stockholm wir kommen.

27.07.2016

Stadttag Stockholm

Duschen, frühstücken bei schönem Wetter, das morgendliche Ritual. Kurze Info einholen wo die U -Bahn/T Bana abfährt und dann mit Stadtplan, Fahrplan und ausreichend Wasser geht es ca. 700 m zur Ängbyplan/ Haltestelle. Fahrkarten für die Hin- und Rückfahrt gekauft ( 134 SEK) und in die grüne Linie 19 gestiegen, die uns in 30 min zum Zentrum und Altstadt/ Gamla Stan bringt.

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Die Altstadt ist total dchön und eine der schönsten weltweit, so haben wir gelesen. Und das können wir nur bestätigen. Die engen Gassen und schönen Häuser und Plätze begeistern uns. Fredi:“Oh ist das schön hier!“ Wir lassen uns treiben, vorerst ohne Ziel, und dann gehts zum Schloss, dass sich auch in Gamla Stan befindet. Dort soll um 12.15 Uhr die Wachablösung im Außenring sein.

Die Idee hatten mit uns auch gefühlte tausend andere Touris. Eine halbe Stunde lang ging das Spektakel mit dem schwedischen Musikkorps und der Leibgarde des Königs.

 

Wir haben alles in Bild und Ton fest gehalten. Für uns, die keinen König haben, ist das schon beeindruckend.☺️

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Zurück in die engen Gassen, Fotos über Fotos und dann wieder ans Wasser, welches hier an jeder Ecke zu sehen ist. Wir holen uns ein Eis aus der Bageri, eine Bäckerei am Hafen.Total lecker! Ich glaube, es ist das leckerste das wir je gegessen haben.

Nebenbei gucken wir dem Treiben der Schiffe, Boote und Dampfer zu. Von denen gibt es hier unzählige. Wir beschließen mit einem Schiff auf die gegenüberliegende Insel Djurgarden zu fahren. 132SEK für 3Personen ( Hinfahrt). Schnell sind wir dort und sehen uns die Insel mit ihren Museen und dem Vergnügungspark an. ( Vasa, ABBA, Nordic Museum, Tivoli,…) Nur von außen.☺️ Und lassen uns im Schatten auf der Treppe des Nordic Museum, stattliches Gebäude, nieder. Hier warten wir auf Yvonne, Burkhardt und Henni, die noch im ABBA Museum sind.

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Vor uns grasen ganz viele kanadische Wildgänse, die sich nicht von den Touristen und Autos stören lassen.

Zusammen mit Yvonne und Familie sehen wir uns die älteste Apotheke von Schweden an. Die Deckenmalerei und die originalen Wandschränke begeistern uns. Der Pharmazeut holt extra für uns ein Glas voll mit spanischen Fliegen und zeigt es uns stolz. Ein Restbestand von 1898. Daraus wurde Medizin hergestellt.

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An der Ecke Drottningholmgartan steht eine BärenBronzestatue, die wir uns laut eines Buches auch unbedingt ansehen sollten. Ok. Abgehakt!✔️

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Den ganzen Tag unterwegs, das macht hungrig. Also gehts zu Pizza Hut. Später dann zur T Centralen, von dort wollen wir zurück fahren zum Campingplatz. Aber erst schauen wir uns die Deckenmalereien im U Bahntunnel an.

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Gegen 20.00 Uhr sind wir wieder in Ängbyplan.

Fazit für den Tag:

Auf jeden Fall kommen wir wieder. Eine tolle Stadt, die uns voll begeistert hat, sogar Fredi.☺️ Und das will schon was heißen.

 

28.07.2016

Auschlafen und in Ruhe wach werden ohne Termindruck war heute angesagt.

Baden gehen und duschen vor dem Frühstück. Dann zauberten meine beiden Mitfahrer Rührei zum Frühstück, so kann der Tag weiter gehen. ☕️

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Lesen, Fahrräder vorbereiten und bloggen, so sah unser Vormittag aus.

Mit den Rädern sind wir dann gegen 14.00 Uhr nach Drottningholm zum Wohnschloss der schwedischen Königsfamilie gefahren.

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Die Anlage ist sehr schön angelegt und riesengroß. Entspannt erkundeten wir die Parklandschaft. Josis neuer Berufswunsch „Prinzessin“ werden, schließlich kann man da schöne Kleider tragen.☺️

Kurze Kaffeepause im Chinesischen Schloss  ( kina slot).

Am Ende beobachteten wir auf einer Bank vor dem Schloss unzählige Wildgänse und Stockenten, die ganz dicht zu uns heran kamen.

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Dann radelten wir wieder zurück. Der Tag klang mit Pellkartoffeln und Enten füttern aus.

29.07.2016

Sehr früh wurden wir heute von unseren Dänischen Nachbarn geweckt, die schon so zeitig abbauten. Gegen 8.00 Uhr war wieder das Standardprogramm angesagt:Duschen, baden, frühstücken und abbauen. Gegen 11.00 Uhr waren wir dann fertig und bezahlten. 880 SEK für drei Nächte ohne Strom, mit Duschmarken.

Der Platz wurde dann richtig voll, weil es Wochenende war und in Stockholm ein Schwulenfestival angesagt war. Gut, dass wir fahren.

Auf die E4 in Richtung Uppsala fuhren wir 54 km. Dort wollten wir auf Henni und Familie treffen.

Auf dem Parkplatzes des Zentralbahnhofes klappte es mit dem Treffpunkt. Besichtigungsorte wurden abgestimmt. Los ging es.

Zuerst war der Besuch in der Universitätsbibliothek angesagt. Dort sollten einige der ältesten Bücherschätze der Welt liegen. Eine Silberbibel zum Beispiel.

Und tatsächlich in eine Vitrine konnte man sie sich ansehen. Sie besteht aus lila Papier mit silberner Schrift.

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Der nächste Besuch in der größten Kirche von Skandinavien stand an. Der Dom von Uppsala. Beeindruckend. Die Kinder trugen sich in jedes Gästebuch ein.

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Kurze Stadtbsichtigung und Eisessen. Vor dem Weiterfahren kurz in die Straßenkarten gesehen und einen Weg nach Angskär Camping gesucht.

Burkhardt war unser Leithammel. Ihm fuhren wir hinterher. Ein kurzer Tankstopp wurde eingelegt und dann weiter. Eine sehr kurvenreiche Straße führte uns durche eine schöne Gegend und durch eine Schlossanlage, mitten durch. Staun staun! Ich sammelte nebenbei Gestaltungsideen für zu Hause und versuchte sie per Foto festzuhalten. Mal sehen was davon umgesetzt wird.☺️

Ca. 30 km später sind wir in Angskär angekommen, ein Tipp von unseren Mitfahrern. Klein idyllisch am Meer gelegen. Aber leider für ein Zelt und ein Womo gab es zusammen kein Platz. Die Chefin bot uns auf dem Stellplatz gleich nebenan auch an der Ostsee einen Ausweichplatz an. Der sofort nach kurzem Ansehen für gut befunden wurde. Dort waren wir fast unter uns, ohne Dauercamper. Die Annehmlichkeiten durften wir trotzdem mitnutzen ( Klo, Duschen,…) 100 Kr pro Nacht kostet der Platz auf dem Stellplatz. Auf dem richtigen Platz müsste man 200 Kr bezahlen.

Und so wurden unsere Quartiere eingerichtet und aufgebaut.

Zusammen kochten die Männer für uns leckere Stampfkartoffeln und Bohnen mit Würstchen. Alle waren zufrieden. Lecker!!

Die Kinder zogen sich ins Womo zurück und wir klönten noch bei einem rotem Weinchen bis Mitternacht. Dann kletterte jeder in sein Bett.

30.07.2016

Ruhetag. Sonne 24 Grad so begann der Tag. ☀️ Fredi nahm ein Bad in der Ostsee. Der Frühstückstisch gedeckt und ausgiebig gefrühstückt. Das Zelt und Womo ausgerichtet und der frei werdene Platz um uns herum genutzt. Die Männer hingen die Hängematten für die Kinder auf. Dann wurden die Stühle zur Sonne ausgerichtet und jeder suchte seine Beschäftigung. Lesen, chillen, baden,… Irgendwann gingen die Männer Blaubeeren sammeln. Dann plötzlich zog es sich zu und es donnerte und regnete heftig.

Die Kinder hatten ihren Spaß und tanzten  im Regen. Mit zwei gefüllten Jogurteimern kamen die Männer stolz wieder, aber auch nass.

Alle legten sich trocken und dann gab es Kaffee, Tee mit Kuchen und Keksen.

Gegen Abend klarte es wieder auf und es wirden Abendbrotpläne geschmiedet.

Am Ende gab es Bratkartoffeln mit Sauerfleisch, Spiegelei und zum Nachtisch Pudding mit Blaubeeren. Super.

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Abwasch, Federball, Tagebuch schreiben und angeln waren unsere Abendbeschäftigung.   Also ganz wichtige Dinge. Nur das ständige weddeln mit den Armen unterbrach unsere Arbeiten, weil die Mücken uns sehr zahlreich ärgerten und wir sie vertreiben mussten.

Das Mückenzeug, welches wir uns kurz vorher bestellten, Antimückenmilch mit Deet, hilft uns die Plagegeister erträglich zu machen. Sie schwirren noch um uns herum, setzen sich aber nicht ab und stechen zu.

 

2.08.2016

Heute ist schon Dienstag. Der gestriege Tag hatte nicht viel zu bieten. Wir sind ca. 280 km gefahren. Haben an der Küstenstraße einen kleinen Abstecher nach Mellanfjarden gemacht und uns den Hafen und kleinen Kunstladen angesehen. Der Fischladen war leider schon geschlossen.

Wir entdeckten, dass der Hafen über einen Stellplatz verfügt aber sich nicht so gut für Zelte eignet. Deshalb sind wir weiter gefahren. Mit einem Tankstopp zwischendurch sind wir dann auf einem riedigen Platz gelandet, der einen schönen Platz für Zelte hatte aner für Womos, so fanden wir schrecklich war. Man stand zwischen Dauercampern und es war mächtig voll. Aber für eine Nacht ging es. Die Sanitärenanlagen waren auch nicht der Hit. Kurz vor Sundvall in Bergafjärden lag der Platz. Kosten: 290 kr mit Strom pro Nacht/Zelt 100 kr weniger

Heute morgen nach einem entspannten Frühstück in der Sonne. Sind wir dann wieder einige km zurück nach Gränfors gefahren. Dort haben sich die Männer die Axtmanufaktur angesehen. Sie waren begeistert. Alles war offen und konnte eingesehen werden. Das weibliche Team sah sich den Ort an, aß Eis und warteten.

Auch hier entdeckten wir, dass man auf dem Parkplatz mit dem Womo stehen kann und sogar Strom bekommt. Wenn man also einen Kurs:Wie baut man ein Blockhaus?  buchen möchte, was man hier in der Manufaktur machen kann, dann ist der Platz geeignet. Und man sollte sich Zeit nehmen. Von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr ist hier alles geöffnet.

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Wir fuhren dann weiter auf der E4 Richtung Norden und wollten oberhalb von Härnosand einen Platz suchen. Aber erstmal zu Mc Donald essen und Wifi nutzen, um ein paar Fotos hochzuladen.

Dann wurde es immer wolkiger und noch kein Platz in Sicht. Regengüsse und Donner über uns.

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Ein paar Kilometer weiter(16) in Snibben bei Ramsvik wurden wir fündig. Ein kleiner niedlicher familiengeführter Platz direkt am Wasser nahm uns auf. Juchuu. Der war nach unserem Geschmack. Ausrichten und  Grog ansetzen und warten auf das Regenende. Uns ging es gut. Mal sehen wie lange wir es hier aushielten.

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4.08.16

Wir hielten bis heute morgen aus. Gestern war so zu sagen Ruhetag. Die Männer angelten und versuchten den Kocher wieder in Gang zu bekommen. Zwischendurch angelte Josi eine kleine Rotfeder , später auch Fredi. Die großen Mädels saßen in der Sonne und lasen, lasen und lasen. Nur zum Kaffee und Abendbrot wurde hoch gesehen.

Kontakte mit einem deutschen Fotografenpärchen und Hund Greta und Lehrer Philip wurden geknüpft.

Nach unserem morgendlichen Frühstück und Zusammenpacken und Auschecken (Kosten:440 kr ohne Strom und 2 Ü) fuhren wir auf der E4 in Richtung Umea.

Der erste Stopp führte uns in ein Naturana, einem Aussichtspunkt. Den mussten wir aber erst ersteigen. So kletterte unser Team 600m hoch über Stock und Stein bis zur ersten Höhle.Dort hatten wir schon einen coolen Blick auf den Ullå gerfjord und suchten Schutz vor dem Regen, der einsetzte.

Kurze Zeit später ging es dann weitere 300 m hoch auf den Gipfel. Die Sinne kam raus und belohnte uns mit einem herrlichen weiten Blick. Wir machten Rast mit Eis in der Hütte. Glücklich den Berg bezwungen zu haben!

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Der Abstieg forderte unsere Beine und Konzentration, denn es war etwas rutschig vom Regen. Unten angekommen kurze Pause und dann ca 20 min weiter zum Outlet von Fjäll Raven. Das war ziemlich voll. Mal sehen ob man hier ein Schnäppchen machen kann. Ja man kann. Auf jeden Fall wurde etwas für die Angel geholt.


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imageOh, die Zeit rannte. Jetzt mussten wir einen Übernachtungsplatz suchen. Auf der Karte kurz vor Umeå wurde einer ausfindig gemacht.

Norrmjöle Camping nahm uns um 20.00 Uhr noch auf. Der Betreiber total nett und auch gut aussehend, zeigte uns wo ein Zelt und Womo stehen konnte. 110 kr sollte eine Ü kosten.  Ein kleiner schöner Platz. Fast unbelebt. Aufbau, Ausrichten und Abendbrot wurde gekocht. Lecker Nudeln mit roter Soße, aufgewertet mit Zwiebeln und Schmand.

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Anschließend bis in den späten Abend wurde gespielt. Ein weiterer schöner Tag ging vorbei.

5.08.16

Herrlicher Sonnenschein und leckeres Frühstück ließen den Tag beginnen. Gegen 12.00 Uhr sind wir dann wieder vom Platz los und 2km weiter an den schönsten Strand, so sagen die Einheimischen, gefahren. Man musste vom Parkplatz noch 250 m laufen und dann sah man den Sandstrand fast wie bei uns zu Hause. Mehrere Volleyballplätze und ein Fussballfeld und die schönen runden Felssteine. Klares Wasser und sauberer Strand. Erst mal Füße rein. Herrlich! Den Strand kann man nur empfehlen. Nur leider wollen wir weiter.

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Auf die E4 Richtung Umeå. Wir wollen uns dort die Holzhäuser und die Birken ansehen. Umeå wird auch die Stadt der Birken genannt.

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Für eine Stunde wurde ein Parkschein gezogen und dann durch die Altstadt ein paar Fotos geschossen. Jetzt wollten wir in Richtung Pitea weiter auf der E4. Wir fuhren diesmal vorweg. Nach ca 21km meinte Fredi, dass unsere Mitfahrer nicht hinterher kommen, es ist irgendwas passiert. Ein kurzer Anruf bestätigte unsere Ahnung. Wir kehrten wieder um und fuhren zu der Pannenstelle. Mist! Nach wenigen km war die Fahrt für heute fast beendet. ADAC angerufen und alles wurde in die Wege geleitet. Der Abwchleppwagen war informiert. Jetzt hieß es abwarten.

In der Zeit sammelten die Männer Blaubeeren, die Kinder spielten Bänder abnehmen und ich kochte Kaffee zur Beruhigung.

Einige Schritte später fand ich auf dem Platz ein kleines Rentiergeweih. Juchu. Burkhardt meinte, das würde Glück bringen. Na mal sehen.

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Unsere Tour endete dann vor einer Werkstatt, die leider schon zu hatte, denn es war Freitag nach 17.00 Uhr. So ein Pech. Erst am Montag würde es hier weiter gehen.

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Also ein paar Sachen vom Auto ins Womo umladen und für alle einen Platz in der Nähe suchen. Im First Camp ca 10 km weiter haben wir uns dann bis Montag einen erträglichen Platz gesucht. Wir wollten nicht alleine weiter fahren und unsere drei Mitfahrer einfach hier lassen. So kamen auch wir mal in den Genuss auf einem Platz mit einem Haufen Animationkram, Toiletten wie Legebatterien und über 300 Stellplätzen zu  stehen und zu testen. Gott sei dank ist der Platz nicht voll belegt. Das Unangenehme ist die Nähe der E4, die man immer im Hintergrund hört.

Es ist ja nur eine Übergangslösung.

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Dieses Wohnmobil stand auf dem Platz. Die beiden Männer waren sehr begeistert.😍

6./7.08.16

Frühstücken, Spiele spielen, Blaubeeren sammeln und zur Marmelade kochen, Waldwanderung, baden gehen, Fahrrad fahren, Essen gehen, duschen, lesen, sonnen, Hörbücher hören,…. Planen, Wetterberichte lesen, …..

8.08.16

Heute werden Entscheidungen getroffen. Was passiert mit dem kaputten Auto und was werden wir darausfolgend machen?

Das Wetter entpuppt sich heute als Herbstwetter. Es ist windig und kühl. Richtiges Wetter um weiter zu fahren in Richtung Norden.

Start:15.00 Uhr Richtung Luleå

Nach 248 km sind wir hier gelandet in Luleå. Abendbrot bei Mc  und Wifi nutzen für den Blogg.

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Unsere anderen Mitfahrer sind in Umeå geblieben. Sie müssen noch etwas warten bis ihr Auto fertig repariert ist.

Wir werden uns jetzt kurz nach Luleå einen Schlafplatz suchen und dann morgen weiter fahren in Richtung Jokkmokk.

Aber zuerst bogen wir ab und fuhren in die Gamlastad, ein altes Kirchdorf mit 424 Hölzhäusern, das zum UNESCO- Kulturerbe gehört, wollten wir uns ansehen. Da es schon weit nach 20.00 Uhr war, war das Licht zum Fotografieren nicht mehr optimal. Wir parkten vor der alten Kirche und gingen eine Runde durch das Dorf. Das ist total niedlich und schön. Am Ende des Dorfes gibt es einen Parkplatz mit Toiletten, auf dem schon einige Womos stehen. Falls man einen Stellplatz braucht, könnte man hier für Null stehen.

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Wir aber fuhren weiter nach Boden um noch schnell bei ICA einzukaufen und einen Schlafplatz zu suchen. Direkt am See stehen wir jetzt auf dem Boden Campingplatz zwischen Luleå und Jokkmokk.

Eine Runde über den Platz spaziert und 2Runden Rommé gespielt bevor es ins Bett ging.

9.08.16

Die Reise ging weiter auf der 97 in Richtung Jokkmokk unser heutiges Ziel.

Wir starteten im Sonnenschein aber schnell änderte sich das Wetter. Es fing an zu regnen. Doof, aber nicht zu ändern. Das erste Stopp war das Treehotel, welches Fredi schon aus dem Mare TV kennt. In Harads in Brittas Pensionat muss man sich anmelden.

In dem Baumhotel kann man in Baumhäusern hoch oben im Baum wohnen. Wir buchten eine Führung für 15€  pro Erw und 7.50€ für Ki. Und es hat sich gelohnt. Eine Stunde zeigte und erzählte uns ein Guide/junges Mädchen auf englisch wie alles angefangen hat und abläuft. Wir waren erstaunt und Josi wollte gleich, dass wir hier mal Urlaub machen sollten. Für schlappe 750€ die Nacht/4 Pers. Aber die Baumhäuser sind schon cool. Wir durften sogar hinein und sie von innen besehen.

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Suchbild. Wo ist das Baumhaus? Na zwischen den Bäumen. Die Wände sind aus Spiegeln gebaut.👍🏻😊

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Dann ging es weiter. Einige Kilometer später an einer Raststätte wurde ein Angelstopp eingelegt. Ergebnis: 2 Fische ( Barsch, Äsche)

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Kurz vor Jokkmokk dann die Überquerung des Polarkreises. Zwei riesige Anzeigetafel wiesen daraufhin. Alles aussteigen und bitte recht freundlich für das Foto. Ein Beweisbild für die Nachwelt. Wann ist man schon mal am Polarkreis.☺️

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Und es regnet und regnet. Wir halten beim weiteren Fahren die Augen offen nach Elch und Rentier aber sie zeigen sich nicht. Mano!😩Wie gemein!

Endlich gegen 19.00 Uhr haben wir dann den kleinen Campingplatz auf einem Bauernhof in Skabran gefunden. Dank meines I Phones. Klein, urig und etwas abenteuerlich.

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Die Betreiber sehr freundlich und wir verständigen uns in Denglisch. Nach dem Abendbrot( lecker Fisch, Nudeln mit roter Soße) ging es für Fredi in den Wald auf Pilzsuche. Mit einem riesigen Pilz kam er grinsend wieder. Ein schöner Tag mit vielen Eindrücken geht zu Ende.

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10.08.16

Heute ging es mit den Fahrrädern nach Jokkmokk rein. Ca 3 km später und ner halben Stunde treten waren wir schon da. Zuerst mussten wir am Automaten Geld holen, damit wir eine Angelkarte auf unserem Platz kaufen konnten, das ging nur mit Bargeld. Dann durch die Stadt, die sehr lang gezogen ist. Das Samimuseum war schnell gefunden und die achteckige Holzkirche mit seiner Mauer. Die hatte Löcher, weil man früher im Winter die Verstorbenen hier aufbewarte. Wenn es wärmer wurde, konnten sie dann richtig in der Erde beerdigt werden. Ein kurzer Blick ins Samimuseum und dann ging es in den 2. Teil vom Museum, den Botanischen Garten. Von einer deutschsprachigen Studenten wurden wir eingewiesen und bezahlten unseren Eintritt 50 kr für Erw, Kind frei. Ein Rundgang klärte uns auf welche Pflanzen es hier in der Wildnis gibt und vorallem essbar sind.

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Zurück ging es am See entlang. Fredis Adleraugen sahen dann noch den einen oder anderen Pilz. Unser Abendbrot war gesichert.👍🏻

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Trocken und ein bisschen geschafft, (ich auf jeden Fall – fahre doch äußerst selten Rad) kamen wir auf dem Platz an. Pilze wurden gesäubert, Angelkarte gekauft und dann fuhr Fredi mit dem Ruderboot vom Platz raus auf den See. Josi schrieb Geschichten und ich fing mein drittes Buch an zu lesen. Gegen 17.00 Uhr fing es dann an zu regnen.🌧☔️😩

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Irgendwann später kam Fredi klitschnass wieder. Leider ohne Fisch. Aber nicht schlimm, wir hatten ja die vielen Pilze, die es mit Kartoffelpüree gab. Dazu einmal Alster und Holundercidre aus dem ICA. Sehr erfrischend mit seinem 0.7 %.

11.08.16

Es hat wohl auch die ganze Nacht geregnet, so sah zumindestens der Platz aus. Und wie es sich anhörte regnete es noch. Also konnten wir alles inRuhe machen. Duschen, Frühstück und dan Abwasch. Beim Abwaschen kam dann die Nachricht von Fredi, dass wir uns im 12.00 Uhr mit Andrea und Nico in Jokkmokk treffen. Wir hatten eine Stunde Zeit unsere Dinge zu verstauen und zu bezahlen. Für 2Nächte 380 kr mit Strom und Duschen. Den Platz kann man empfehlen.

Dann 12.00 Uhr Familientreffen. Schnatter schnatter! Kurz in den ICA rein und dann ging in es in Richtung Narvic weiter. Ein kurzer Stopp an einem Kraftwerk und weiter ging es. Das Wetter wurde immer noch nicht besser also Zeit zum Fahren.

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Kurz vor Kiruna in Laxfors fanden wir einen Stellplatz an einem Fluß Die Straße 45 war in der Nähe aber störte nicht weiter.

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Kurze Zeit später war der Platz voll. Die Männer und Kinder waren heiß aufs Angeln und zogen gleich los. Aber ohne großen Erfolge. Es wurden nur ein paar Blinker versenkt.

12.08.16

Heute morgen gab es Frühstück im anderen Wohnmobil, da es um einiges größer ist als unseres. Dann kurzer Schlachtplan wie weit wir fahren wollten. Ziel war Norwegen. In Kiruna wurde noch einmal voll gegankt, da wir ja nicht wussten wann die nächste kommen würde. Und dann weiter am Eisenerzabbau vorbei. An den langen Zügen, die das Erz transportieren. Später konnten wir einen Zug sehen, der an uns vorbei fuhr. Er hatte 70 Waggons.

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Die Landschaft wurde kahler  und die Bäume kleiner und weniger. Wir hielten an einem der vielen Parkplätze an der Straße an um mit dem Fernglas in die Weite zu sehen. Bis jetzt kam uns noch kein großes Tier vor die Augen.

Doch plötzlich rief Fredi nur da am anderen Ufer sind Elche zu sehen. Zumindestens sind wir davon ausgegangen. Wir fuhren dann noch einen Platz weiter um sie dichter zu sehen. Ab in die Gummistiefel und auf Safari. Wenig später sahen wir sie. Aber es waren keine Elche, sondern Rentiere. Eine Gruppe von 10Tieren. Cool, jetzt war die Welt in Ordnung. Auf dem Rückweg nahmen wir jede Menge Birkenpilze mit. Das Abendbrot war gesichert.

Nass und durch gefroren gabs erstmal Tee. Gegen 16.30 Uhr haben wir dann die Grenze passiert und waren in Norwegen. Hier änderte sich fast auf Schlag die Landschaft. Hohe Berge, Schnee auf den Gipfeln und tiefe Schluchten. Wenig später steuerten wir den kleinen Stellplatz Evencamping dierekt am Atlantikfjord an.

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Das Wetter wurde besser, Pilzeputzen, Zwiebeln pellen, Speck würfeln Pasta kochen und essen in der mit Feuer geheizten Grillhütte.

 

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Nach den Nudeln mit Sahnepilzsoße Angeln aufbauen und los zur Hafenmole angeln. Schnell biß der erste Dorsch und 2 weitere folgten. Zurück am Stellplatz filitierten wir die Prachtexemplare und ab in die Betten.

 

13.8.16

Heute hieß es wieder fahren bis auf die Lofoten. Die schöne Landschaft genießen und einen passenden Stellplatz finden.

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Was gar nicht so einfach war. Aber wir würden schon einen finden, da waren wir uns sicher. Auf der E10 sah Fredi am Straßenrand eine Rentierschlachterei und kurz darauf auch Schilder auf der Straße, dass hier Rentiere zusammen getrieben werden sollten. So hielten wir erst einmal am nächsten Platz an und schauten was passiert. Einige Samen waren mit Quads unterwegs die Tiere zu treiben und dann über die Straße zu führen. Eine Gruppe von Rentiere  kletterte die steile Wand hoch und verschwand. Aber die anderen beiden Rentiergruppen liefen dann bald darauf vor uns über die Straße. Wahnsinn.

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Etwas später fanden wir einen Platz in der Nähe von Sanden an einer kleinen Straße am Meer. Traumhafte Sicht. Es gab leckeren Fisch. Und einen Sonnenuntergang bis 23.30 Uhr.

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14.08.16

Am nächsten Morgen gab es Frühstück in der  Sonne und nach einer kleinen Klettertour von den Männern und mit den Kindern gings es weiter.

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Ziel war der Campingplatz in Fredvang, es waren nur wenig Kilometer aber es dauerte – viele Landschaftseindrücke, sehr viele Kurven, ne Menge entgegenkommende norwegische Wochenendcamper mit ihren Womos auf dem Heimweg. Gegen 15.00 Uhr wars geschafft, einchecken ,Platz aussuchen, ausrichten und erkunden. Hier werden wir ein paar Tage bleiben

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Toller Strand, schönes Wetter nach einem Resteessen ging auch dieser Tag zu Ende.

15.08.16

Heute begannen Wir mit extrem Ausschlafen, da es am Morgen zu regnen anfing fiel uns das besonders leicht. Um 10.30 Uhr kloppften die Nachbarn und riefen zum Frühstück im „großen“ Womo, also Schlafen beenden und rüber zum Frühstück. Am Nachmittag (ne Stunde nach Beendigung des Frühstücks) wurde das Wetter besser. Wir Männer führen mit Fahrrad einkaufen, der Rest erkundete den Strand.

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Unterwegs nach Ramberg zum Einkaufen sehr viele Stockfischgestelle und nebenan an einem Schuppen hat man für uns “ Touris “ ein paar hängen lassen. Tast- und Geruchsprobe wurden durchgeführt.


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Nach dem Abendbrot noch einen Angelversuch auf der Mole des kleinen Fischereihafens im Ort jedoch ohne Erfolg.

16.08.16

Heute machten wir Frühstück, denn bestes Wetter mit draußen essen. Danach ging es auf Wanderung zur Kvalvika, eine Atlantikbadebucht leider nur zu Fuß

erreichbar. Der Einstieg zum Weg war unweit im Dorf, so ging es rauf auf den Berg.

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Vorbei an den allgegenwärtigen Schafen.

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Zwischendurch Ausblicke genießen.

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Einer der weißen Punkte oben rechts am Meer ist unser Mobil, aber nun weiter, die Kinder geben Tempo vor.

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Na dann mal hinterher.

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Nach Erreichen der Hochebene sensationelle Ausblicke, hier scheint es, als würde der in über 500 Meter Höhe liegende glasklare Gebirgssee direkt in den Atlantik übergehen. Ab und an sind sogar hier oben noch unreife Moltebeeren zu finden.
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Doch unser Ziel war die Kvalvika, Walbucht also nun die andere Seite bergab Schnauf, Schnauf. Die Sicht auf das Ziel gab neu Antrieb

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Unten angekommen erhielt dieser “ Stellplatz“ volle Punktzahl nur bei den Erreichbarkeit müssen Abzüge gemacht werden.

In dieser nur kletternd erreichbarenTraumbucht wurde sogar gecampt. Romantische Sonnenuntergänge bzw Mitternachtssonnennächte sind wohl das Ziel dieser „Isomattenschläfer“. Wir testeten noch den Atlantik die Kinder mit den Beinen die Männer ganz. Ergebnis sehr bis extrem erfrischend. Nach einem aufwärmenden Sonnenbad traten wir den Rückweg (Rückmarsch) an.

Es gab noch Spaghetti und wir fielen geschafft ins Bett.

17.08.16

Wieder perfektes Wetter, aber alle sehr ko also Sonnenbaden angesagt. Ich fuhr mit Fahrrad über Mittag nochmal an die Brücke zum Angeln, es brachte 2 brauchbare Küchendorsche.

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Zum Abend fuhren wir Männer dann mit der Mietnußschale mit 4 PS „raus auf den Atlantik“um Nahrung für die Familien zu besorgen und aus irgendeinem Grund klappte das sehr gut. Ausbeute 2 Stunden Angeln: fette Makrelen, große Dorsche, mittelkleine Köhler und auch noch einen Heilbutt. Zum Abendessen also frischen Fisch.

 

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18.08.16

Trotz gutem Wetter entschlossen wir uns für einen Platzwechsel. Es ging auf die andere Seite nach Nusfjord, einem kleinen Fischerdorfmuseum.

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Die Sonne meinte es total gut mit uns, es wurde heiß. Deswegen gab es erstmal ein Eis und Kaffee in Nusfjord. Dann der Rundgang durch die Hütten, Hafen und den Landhandel.

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Historisch bis in die 70iger drehte sich hier alles nur um Fisch (Dorsch) von deren Fang bis zur Verarbeitung und dies alles mit „Saisonarbeitskräften“, gewohnt hat schon damals hier eigentlich niemand. Der Geruch des Fisches ist allgegenwärtig.


Nach gemütlichen 2 Stunden führte uns der Weg ins Vikinger Museum nach Borg. Ein in Norwegen sehr bekannte Ausgrabungsstätte. Die auch sehenswert war.

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Nun aber musste ein neuer Stellplatz her. Die Männer steuerten den „Lofoten Bobilcamping“ vor Svolvær an. Schöner Platz mit Blick aufs Wasser und netter Betreuung, mit viel Humor.

19.08.16

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Der Platz und vorallem das Wetter ließen uns nicht weiter fahren. Wir Mädels genossen die Sonne und gute Bücher. Die Männer und Kinder fuhren mit einem Motorboot vom Platz zum Fischen. Sie hatten ihren Spaß und angelten jede Menge Dorsche.

Da unsere Tiefkühlfächer schon voll waren, gab es Fisch satt. Diesmal in Folie gegrillt, lecker mit Zwiebeln, Oliven und Kartoffeln gefüllt. Beim öffnen der Folie kam uns ein irrer  mediteraner Duft entgegen. Alle waren zufrieden und am Ende fast satt. Aber irgendetwas fehlte uns noch zum Glück. Der Nachtisch. Pudding wurde noch gekocht, versehen mit Schlagsahne und einem Schuss Amarulla. Ein Traum.

20.08.16

Wir brachen heute unsere Zelte ab, weil unsere Vorräte alle waren (außer Fisch). Deswegen führte unser Weg nach Svolvær. Dort wurde erstmal im Coop eingekauft und dann zu einer Stadtbesichtigung getrommelt.

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Dort fand gerade der Arcitic Triple statt. Ein Wettkampf bei dem die Sportler schwimmen, Rad fahren und danach laufen mussten. Wir waren begeistert und staunten über soviel Sportlichkeit.

Kleine Hafenstadt mit vielen Hotels und Restaurants und Fischerei geprägt.

Wir fuhren weiter nach Offersoy. Einem Feriencenter mit Hüten, Campingplatz und Restaurant. Für eine Nacht wollten wir hier bleiben.

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Die Kinder genossen den riesen Spielplatz und wir die vielen Felsen um Schätze zu suchen. Irgendwann bauten sich die Kinder die Hängematte auf und spannten Planen darüber. Schließlich sollte es ein Schlafplatz für Max werden. Tapfer ließ er sich dort einmummeln und schlief dort im Freien bis morgens um 8.00 Uhr.

Nach dem Frühstück wurde der Tag geplant und die neue Reiseroute festgelegt. Unsere sollte eigentlich wieder in Richtung Schweden führen aber wir entschlossen uns noch einen Tag mit den anderen Drei auf die Vesterålen zu fahren- nach Stø. Dort wollten wir noch die Walsafarie mitmachen. Also ging es nach dem Zusammenpacken los. 120 km gen NNO. Gegen 16.00 Uhr war unser Ziel erreicht. Zuerst ging es in das Büro des Safarieveranstalters um für morgen zu buchen. Aber, oh nein! Morgen gab es keine, erst am Dienstag wieder. Nun hoffen wir auf gutes Wetter am Dienstag.

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Der Stellplatz war nur 500 Meter entfernt. Ein kleines Cafe auf dem Platz empfing uns und wir ließen uns zu Kuchen, Kaffee und Würstchen nieder und genossen alles. Für 2Tage buchten wir uns einen Platz und richteten unseren Burg ein.

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Klar wurden dann auch recht schnell die Angeln hervor geholt. Aber diesmal nicht so erfolgreich wie die Tage zuvor. Aber macht ja nichts, nicht jeder Tag ist gleich.

Zum Abendbrot gab es Nudeln mit leckerer Soße. Und zum Nachtisch Knüppelkuchen vom heißen Stein.

 

21.08.16

Schlumpftag, da in der Nacht ein Lüftchen aufkam, und wir die Markise draußen hatten, schliefen wir durch die Geräusche etwas unruhig. Also extrem Ausschlafen war angesagt: Frühstück gab es erst um 13.00 Uhr, Josi ging danach wieder ins Bett, wir fuhren mit dem Fahrrad zur Langenes Kirche, einziges Überbleibsel des Fischerdorfmuseum Langenes. Leider waren die Türen verschlossen, nur Fenster gucken möglich, sehr gemütlich mit Bootsmodellen von der Decke hängen.

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Danach noch den Fischereihafen von Stø erkundet und die Safari für den nächsten Tag bestellt und zurück zum Mobil, die Sonne kam noch raus, also für Jana Sonnenstuhl und Buch, für uns die Angel. Das Abendessen war schnell von der Mole aus gefangen. Die mittelgroßen Köhler in die Pfanne und pünktlich ins Bett ( Morgen wird anstrengend).

23.08.

Heute früh aufstehen, 9.00 Uhr check in mit kollektiven Pillen schlucken ( pil is inclusive ), 9.30 Uhr Einweisung , 10.00 Uhr Abfahrt. Das Wetter grau aber trocken ca 10 Grad ohne den lt. Kapitän „leichten“ Nordwind, Wellen ca. 1,5 m plus Atlantikdünung. Wir fuhren raus zum “ Bleikcanyon “ wahrhaftig 3500 m tiefer Meeresgraben. Die Pottwale waren schon durch ein anderes Schiff für uns geortet. Also dorthin und auf das Auftauchen warten. Tauchzeitpunkt wurde von dem Schiff mit übermittelt, sehr wichtig ,da nach 30 -40min die Luft alle ist, somit Luftholen mit Phontänen dran ist. Alle hatten also Phontänenwache ( look for blowouts ! ) Nico meldete dem Kapitän die Richtung und wir tuckerten alle zum Wal. Die Crew identifizierte ihn als 65 Jahre alt und knapp 20 m lang, sehr beeindruckend.

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2 Gedanken zu „Reise Norwegen die 2.“

    1. Hallo ihr Lieben, bei uns läuft alles. Im Augenblick haben wir nur Schwierigkeiten mit dem Blogg. Wir können nicht schreiben. Muss mich morgen noch mal damit befassen.
      Liebe Grüße Jana

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