Plissee für die Frontscheibe

Bei den neueren, größeren Mobilen ist meistens ein Plissee für den Sichtschutz verbaut.

Dieser wird von unten nach oben gezogen. Unserer Flair 6700 iTA Bj. 2003 hat zwar ein Alurollo welches als Sichtschutz und vor allem als Kälteschutz genutzt werden kann aber es wird von oben nach unten geschlossen. Dies ist unpraktisch wenn man den unteren Bereich abschatten möchte, denn dann ist es ganz dunkel !!

Also ran ans Werk. Das Plissee habe ich bei www.sonnenschutz24.de bestellt. Ich möchte mich hier bei Volker Münnich bedanken, der mir Tips für die Auswahl der Plisseeoptionen gab ! Hier die Bestellung, wenn einer dies auch in Angriff nehmen möchte. Man muss nur die Breite des Plissees anpassen. ( Bezieht sich auf den Flair 2. Baureihe )

Ich werde das Plissee zwischen den Führungen des Alurollos anbauen. Mann kann es auch vor den Führungen des Alurollos bauen aber dort störte die große Gummilippe des Rollos. Wir benötigen U-Profil 25×16 mm aus Kunststoff in bestimmten Längen . Einmal für unten ,wo das Plissee hineingelegt wird und rechts und links für die Führung. Bevor ich das U-Profil auf das Armaturenbrett befestige habe ich erst noch die Armaturenbrett abgebaut, gerichtet und wieder angebaut.

Dann wurde das untere U-Profil angepasst.

Die beiden Seitenprofile habe in das untere U-Profil gesteckt und erst einmal angeheftet mit Klebeband

und dann das Plissee ins untere U-Profil gelegt.

Das Plissee wird im unteren Profil mit 2 Schrauben befestigt. Die Seienteile habe ich mit doppelt klebendes Tesaband verklebt. Die Halter für die Bandspannung kommen in die Seitenprofile. Bitte auf beiden Seiten die gleiche Länge. Ich habe die org. Halter benutz und mit einer Schraube befestigt.

Mit der Bandspannung muss man probieren. Es muss ziemlich stramm sein.

Probelauf mehrmals durchgeführt bis das Plissee stabil hochfährt ! So sieht es dann von außen aus !

Ein Hinweis noch wenn man das Plissee zwischen der Rolloführung einbaut ! Die Griffe am Rollo müssen etwas höher gesetzt werden . Dafür habe ich zwei Alubleche angefertigt.

Sie werden dann an die org. Position wieder angeschraubt

und jetzt kann man das Rollo wieder bis ganz unten feststellen.

Umbau Heckpartie beim Pössel Vario

Mein Sohn fährt einen Kastenwagen Pössel Vario 545 und Ihn störten die beiden Hechtüren , da hinten ein Doppelstockbett verbaut ist. Des Weiteren galt es eine opt. Lösung für einen Heckträger zu finden, der ein Angelkajak und 3 Fahrräder aufnehmen konnte. Also ans Werk ! Wir haben es so konzipiert das es Rückbaubar ist. Es wird eine GFK Rückwand gebaut,die eine Heckklappe enthält und die den Wohnraum vom Serviceraum trennt !

Aus Hartschaum haben wir einen Rahmen an die Karosserie angepasst. Mann sieht die Teilung, oben der feste Teil wo die 2 Fenster aus den Hecktüren und unten die Heckklappe reinkommt !

Hier werden die Halter aus Niro in den Rahmen angepasst und geklebt. Diese werden später unter den Schanieren befestigt.

Anbringung Verstärkungsprofil
Anpassung Oberteil
Verstärkungsprofile im Heckklappenbereich angebracht

Da wir ohne Form arbeiten heißt es jetzt laminieren, spachteln, schleifen und das x-mal !!

Heckklappe mit einer Einfräsung versehen damit es ins Gesamtbild passt ! Die org. Türverriegelung wurde übernommen wird in die Heckklappe eingebaut, somit ist die Zentralverriegelung weiterhin gewährleistet!

Enkeltochter hat ein Bild für die Heckklappe entworfen

Sie hat das Bild dann auf die Heckklappe gemalt !

Die Innenverkleidung wird mit Vorwerk realisiert .

Der Teppich wurde verklebt !

Halter für Stoßdämpfer Heckklappe.
Gummidichtung einkleben

Fenster eindichten und fertig !

Jetzt geht es an den Heckträger. Die rechten Schaniere werden genutzt um den Träger nach rechts zu klappen.

Anpassen Heckträger

5 Wochen Baltikum als Härtetest, hat sich bewährt !

Wechsel der Markise

Ich brauchte dringend eine neue Markise. Die Alte hatte ausgedient und den Rest habe ich ihr gegeben als ich in einer Baumallee einen Baum mit Ihr tuschierte ! Also im Netz gesucht und fündig geworden. Am Tag der Einheit bin ich dann nach Stuhr ( bei Bremen) gefahren und hab sie abgeholt und dort gleich eingehängt und befestigt!! Dies war möglich da die Halter nach dran waren und auch baugleich mit der neuen Markise waren !!

Zur Abdichtung zwischen Karosserie und Markise habe ich dann zu Hause noch ein Gummi eingezogen .

Die neuen Markisen von Thule haben patentierte Spannarme und sind dadurch etwas windbeständiger !

Mal schauen wie sie sich in der Praxis bewährt !! Wir freuen uns nun endlich die Markise wieder uneingeschränkt nutzen zu können !!

Komplettfolierung Wohnmobil N+B Flair 6700 iTA

Heute berichte ich über unseren Flair 6700 iTA Baujahr 2003, der ja nun schon 17 Jahre alt ist und der immer noch unser Traumauto ist. Das Außendesign gefiel uns nicht mehr. Originalität hin und her, er muss ein moderneres Aussehen bekommen !! Mein Sohn und ich haben beschlossen Ihn in Eigenleistung komplett neu zu folieren. So sah er Original aus .

Es ist schon eine Herausforderung so ein großes Mobil zu folieren, besonders wenn man es das erste mal macht. Man studiert im Netz was die richtige Folie ist und schaut sich im Vorfeld recht viele Videos zu diesem Thema auf YouTube an !! Erfahrung mit Aufarbeitung von Wartburg, Skoda und Lada hatte ich im “ Osten“ reichlich, denn die waren Goldstaub und ich habe sie x-mal von Grund wieder aufgebaut! Also ran an die Arbeit!!

Für die Folie haben wir uns für Orafol Oracal 970-RA 010 weiß glänzend Premium Wrapping Cast Car Wrap Autofolie 152 cm breit entschieden. Es kam noch schwarz glänzend und Grauguß glänzend von der selben Firma dazu. Zubehör: Rakel in verschiedenen Größen und ein Cavermesser .

Wichtig ist der Zusatz RA bei der Folie, denn diese Folie hat Luftkanäle in der Klebeschicht was ein Auftragen sehr angenehm und Stressfrei macht. Es gibt keine Probleme mit Luftblasen !!

Wichtig ist natürlich das die Flächen top sauber , silikonfrei und fettfrei sind !! Man quält sich schon die alten Aufkleber abzubekommen und was noch viel schlimmer ist ,die alten Klebereste von den Aufklebern sind so gut wie garnicht ab zu bekommen!

Wir haben beschlossen die Front als erstes zu machen, denn die war das schwierigste mit den vielen Rundungen. Abgebaut wurden nur die Motorhaube und die Scheinwerferblenden, alles andere blieb dran.

Reinigung
..es geht los, die vordere Ecke Fahrerseitr
Feintuning

..die linke Ecke folgt !
Die Lampenvertiefungen bekommen schwarz !
Und der Rest wird weiß !
Die Motorhaube bekommt erst einmal weiß

Die Kühlerrippen bekamen eine schwarze hochglänzenden Folie !
Niesmannsymbol gefertigt und der Stoßstange in Angriff genommen !

Die erste Etappe gemeistert ! Jetzt geht es an die Seitenfront Beifahrer. Es mussten alle Aufkleber ab, das Marokkobild musste weg, die Luken und Fenster raus, die Markise ab und Radläufe hinten ab ,da sie mehrfach eingerissen waren ! Ich sage nur eine zeitaufreibende Arbeit , die durch die intensive Reinigung in richtige Scheißarbeit ausartete !!

So, jetzt kann es losgehen !

Die 1,52 breite Folie wird ausgerichtet und mit Malerkrepp fixiert und dann von hinten oder von der Mitte aus fest gerakelt!

Dann die obere Hälfte ebenso bekleben !

Nebenbei noch gleich ein paar Klappen beklebt.

Dann mit Hilfe eines Lasers die Dekorlinien festgelegt und mit Kniffnellsband beklebt. Knifflesband ist ein Schneidedraht, der die Linien dann korrekt schneidet !

Die Graugussmetallick Hochglanzfolie wird aufgetragen und der Schneidedraht abgezogen und fertig ! Dann gleich mal mit Decaseal 8936 die Fenster auf der Seite wieder eingedichtet !

Dann haben wir den Schneidedraht für die schwarze Folie am Frontseitenfenster angebracht und die Folie aufgetragen.

Es wurden dann noch ein paar Zierstreifen aufgetragen und es sieht schon ordentlich aus .

So, jetzt muss die Stoßstange ab, sie war etwas eingeplatzt von einer Tuschierung mit einem Poller.

Ich habe die Stoßstange laminiert und gespachtelt und mein Sohn hat das Heck schon mal weiß foliert !!

Das Heck wurde dann mit Deko versehen !

Bevor die Stoßstange an der Reihe ist musste noch die Fahrerseite fertiggestellt werde !

Obere Folie angebracht !
Untere Folie angebracht !
Dekofolie angebracht !
Fenster eingedichtet !
Restarbeiten an der Fahrerseite !

So nun kommt die Stoßstange dran .

Elektroarbeit, Rückleuchten anschließen !

So die LED Rückleuchten sind wieder drin ! Die Abdeckungen der Lampen habe ich foliert da der Chrom immer wieder nach 6 Wochen rostete !!

Ja jetzt sind nur noch die Radläufe zu fertigen. Man kann sie auch bei Niesmann für 378,-€/ Stck kaufen und dann noch unlackiert ! Ich war nicht bereit den Preis zu zahlen und ich wollte eine Version ohne Gummis !! Also ran ans Werk ! Wir haben einen Radlauf genommen um bei ihm direkt die Innenseite als Form zu nehmen. Das erspart einen aufwendigen Formbau. Was ein Vorteil ist , ist das man den Radlauf für beide Seiten nutzen kann, sie sind Baugleich !

Formenbau , die Kante und die Flächen die an der Karosse Anliegen stabilisieren und fixieren !

Die untere Kante am Radlauf, die frei hängt verstärken und fixieren !

Was zu beachten ist , man muss bei dieser Variante des Formenbaus die entstehende Wandstärke bei den überlappenden Stellen beachten. Der Überlappungsbereich verringert sich durch die entstehende Wandstärke, also wurde dieser Bereich beim Formenbau getrennt und 6 mm eingefügt !! Laminiert wurde mit Polyesterharz und Glasgewebe. Als Gelcoad wurde Polyesterharz mit Talkum verwendet, so wie wir es schon zu DDR Zeiten gemacht haben beim Surfbrettbau !! Als Trennmittel kam roter Hartwachsbohner zum Einsatzes !!

Der erste Radlauf ist aus der Form und passt. Er wird noch ein bisschen nachgearbeitet und dann mit Folie bezogen.

Nacharbeit und mit Füller gespritzt !
Mit Folie beziehen !
Diese Variante benötigt keine Gummis mehr !

Fertig ist er und der kann angebaut werden. Es wird nur eine Schraube verwendet im Bereich der vergrößerten Auflagefläche, alles andere ist geklebt !

Kurze Zusammenfassung: Die bewährte solide Technik des Flair2 hat es verdient ein modernes Aussehen zu bekommen und es ist auch optisch durchaus Zeitgemäß geworden und von einem neuen Fahrzeug nicht zu unterscheiden.

Materialkosten muss man so um die 1.000,- € rechnen und an Zeit haben wir uns 4 Wochen beschäftigt !! Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden !

Auf den Punkt, in 5 Wochen wieder zu Hause

Am Morgen musste ich mit Schecker schon um 06.30 Uhr raus , er vertrug wohl das polnische Hundefutter nicht aber nichts mit aufstehen, nein schnell wieder ins Bett und bis 09.00 Uhr geschlafen . Nach dem Frühstück haben wir uns den Stellplatz und den Tollensesee angesehen. Wir fanden den Stellplatz recht schön. Wir haben sehr gut gestanden für 10,-€/Tag, Strom, Toiletten und Duschen brauchten wir nicht. Das Umfeld am Tollensesee hat uns sehr gefallen.

Wir haben mit Schecker noch einen großen Spaziergang am See unternommen.

Die historische Komponente war auch interessant!

Gegen 12,00 Uhr sind wir dann gestartet. Wir haben nicht die A20 genommen sondern die Landstraßen. Heidrun wollte unbedingt noch in eine Drogerie. In Malchin fanden wir dann einen „Rossmann“ !

Heidrun liebt „Rossmann“ und so bin ich mit Schecker auf Entdeckungstour gegangen.

Als wir nach einer Stunde zurück waren, war meine Frau immer noch nicht da und ich dachte sie hat wohl ein Wohlfühlwochenende bei „Rossmann“ gebucht !! Ich bin dann rein und siehe da , sie war schon an der Kasse !!

Der Netto daneben hatte einen schönen Bäcker und wir kamen am Kuchen nicht vorbei !

Dann aber ging es wieder auf uns bekannte, heimischer Straßen weiter .

15.30 Uhr sind wir dann auf den Hof unseres jüngsten Sohnes gefahren, wo wir auch vor 5 Wochen gemeinsam gestartet sind !

Heidrun und Frederic haben dann noch einen großen Eimer Champignon

gesammelt und auch ein paar Brombeeren !

Wir sind auf der Baltiktour 4.502 km gefahren, haben 639,39 Liter Diesel in die Luft geblasen und 14,202 Liter auf 100 km verbraucht !!

Also Freunde bis zur nächsten Tour. Jetzt ist erstmal der Niesmann dran , wir wollen Ihm eine komplette neue Folierung verpassen im modernen Wohnmobildesign !! Ich werde berichten !!

Auf den Spuren der Ahnen, zurück in die Heimat

Frühstücken, Entsorgung, Wasser tanken und es ging weiter Richtung Westen !!! Heidruns Wunsch, … über die Weichselbrücke fahren ! Nichts leichter als das !

Weiter ging es auf der 16. Wir wollten unsere Mautbox für Polen noch einmal aufladen und haben uns die nächste Stelle aus der ViaToll App rausgesucht.

Die Navi der App hat uns hergeführt. Da es eine Tankstelle war wollten wir erst tanken aber nichts ging. Der Kollege kam raus und sagte Stromsperre !! Na super, aufladen der Via Toll Box ging natürlich auch nicht, also hat Heidrun erst einmal Spiegeleier gemacht und dazu gab es einen Kaffee !! Und siehe da, der Strom war wieder da und wir konnten dann doch noch alles erledigen ! Der erste kostenloser Parkplatz von Park4Night wurde angefahren.

Man kann eigentlich gut dort stehen aber es war Zuviel „Friedhof“ und so sind wir weiter gefahren . 28 km weiter war dann ein Stallplatz bei einer Gaststätte.

Es fehlen hier noch Bewertungen aber man steht hier sehr gut.

Die Gaststätte haben wir gleich einmal getestet !

Ich nahm Heilbutt
Heidrun nahm Lachs

und zum Nachtisch gab es noch einen Eierkuchen !

Wir waren begeistert und können die Gasstätte nur empfehlen !!! Heute nun hat es endlich mal geregnet und es wird kühler ,so haben wir ordentlich lüften können um die Temperatur im Wohnmobil zur Nacht runter runter zu bringen.

07.08.2019

Richtig gut schlafen ging nicht , war zu schwül . Beim Frühstück haben wir uns überlegt in den Geburtsort von Heidruns Vater „Otto“ zu fahren. Der Ort hieß früher Freienwalde und jetzt Chociwel. Wir waren noch nie dort. Also haben wir kurzerhand Ottos Cousine angerufen und uns Informationen geben lassen, wo das Wohnhaus stehen könnte . Also Route eingegeben und los !!

Chociwel begrüßte uns mit einem „Biedronka“ Einkaufscentrum

und wir nahmen 2 Körbe, Heidrun musste die letzten Zloty ausgeben und ich war wie immer bargeldlos unterwegs !! Nach einer Stunde ging es weiter in Richtung Kirche , ein Parkplatz am See !

Hier haben wir abgeparkt und sind alle 3 auf den Spuren Heidruns Ahnen gegangen !! Es ging am See entlang

zum Orientierungspunkt Kirche,

von der Kirche über den See schauen und das höchste Gebäude soll es sein. !

wir sind dann zurück zum WoMo und Heidrun hat sich das Elternhaus Ihres Vaters dann noch einmal genauer angeschaut.

Es war dann auch schon nach 14.00 Uhr und wir wollten heute noch Deutschland erreichen. Also sind wir auf dieser Route gestartet.

Es war eine gute Wahl die Straßen waren super, allerdings hatten wir ein kräftiges Gewitter zu durchfahren !

dann hatten wir die Heimat erreicht

und freuten uns auf eine echte deutsche Bockwurst von der Tanke aber bis Abfahrt Neubrandenburg keine einzige Tankstelle , kaum zu glauben !!

Gegen 18.00 Uhr hatten wir unser Ziel erreicht.

Fahrt auf der 16 und Grudziadz besucht

03.08.2019

Wir haben uns entschlossen heute noch hier zu bleiben. Das Wetter versprach gut zu werden, also das Richtige zum Abhängen und wir hatten uns einen großen Schweinebraten gekauft , da brauche ich Zeit und Ruhe !! Außer ein Spaziergang am See ist nicht viel passiert an dem Tag. Ein paar Feinheiten am Campingplatz ansehen

und abends noch ein paar Vorbereitungen zur morgigen Abfahrt gemacht.

04.08.2019

Früh aufgestanden und um 09.00 Uhr gestartet !

Erster Stopp war in Sensburg, hier gibt es einen kostenlosen Parkplatz, wo man auch übernachten kann.

Hier haben wir einen großen Spaziergang an der Seepromenade mit Schecker gemacht !

12.30 Uhr ging es weiter und noch in Sensburg sahen wir einen Mac Donalds und wir wurden schwach !!

Nach der Stärkung ging es zum 2. Stopp. In Allenstein soll es einen kostenlosen Parkplatz geben, wo man auch Übernachten kann.

Der Platz lässt sich gut anfahren aber am Sonntag bei schönem Wetter total mit PKWs zugeparkt, also gleich wieder umgedreht und weiter geht’s ! Der heutige Stellplatz für uns zum übernachten soll in Graudens sein .Wir sind heute die gesamte Strecke auf der 16 gefahren. Eine gute Straße aber sehr kurvenreich und viele Orte sind zu durchfahren wo man viel Zeit braucht aber auch viel sehen kann .

Ein Top Stellplatz mit allem was man braucht für 50 Zloty mit Strom. Wir haben uns eingerichtet und abends „Lindström“ gesehen!!

05.08.2019

Früh aufgestanden um rechtzeitig in die Stadt zu kommen. Es soll sehr warm und schwül werden. Schecker musste vorher noch bewegt werden. Wir können höchsten 2 Std in der Stadt bleiben, denn Schecker hält es mit den Wasserabführtabletten nicht länger aus. Um 10.00 Uhr ging es in die Altstadt. Die Karte vom Centrum der Stadt hat uns sehr geholfen das Sehenswerte zu finden.

Alte Stadtmauerreste
Evangelisch-Augsburgische Johanniskirche
Wasserrohr
Heilig-Geist-Kirche
Palast der Abtissinnen
Speicherkomplex

Dann hatten wir den Marktplatz erreicht wo viele Shops und Gaststätten zu finden sind.

Denkmal des polnischen Soldaten.
Mein Freund Kopernikus
Meine Blumenköniginn
Hier haben wir ein Café gefunden

Eine Stärkung war fällig..!!

Wir haben dann einen echten Bäcker gefunden und wollten frische Brötchen kaufen aber wir hatten nur Euro und Karte und es ging beides nicht. Also zum Glück war gleich eine Bank um die Ecke und wir haben 50 Zloty gezogen !!

Also noch mal rein und zugeschlagen !! Jetzt mussten wir langsam zurück, Schecker wartet !! Auf dem Rückweg noch mitgenommen …!!

Mit dem Gründer Lech Walesa waren wir mal vor Schlappen 20 Jahren in Kolberg zusammen auf Kur ! Aber jetzt Endspurt zu Schecker. Wir haben es gerade so geschafft, er musste dringend !! Die Klimaanlage haben wir heute den ganzen Tag laufen lassen, erst einmal für Schecker und wir wollten auch keine 30 Grad im Mobil !! Zum Mittag gab es heute Reis mit Scweinebraten und Gemüse. Heidrun und Schecker haben sich zum Mittagsschlaf gebettet und ich blogge !!

Nach einem Espresso ging es zum Einkaufscenter gegenüber !

Naja, der selbe Commerz wie überall !! Dann noch einmal zum Lidl, Schecker hat kein Gramm Futter mehr und nun sind wir total erschöpft für heute (14.950 Schritte), nur noch Füße hoch und mit Sekt ablöschen !!!

Entspannte Fahrt mit Grenzkontrolle

02.08.2019

Es hatte ordentlich geregnet über Nacht und mein Wohnmobil Hat gleich noch eine Klarspülung bekommen ! Wir sind 10.21 Uhr gestartet und unsere Route sieht folgendermaßen aus:

Es ging ein kleines Stück an der Memel in Richtung Russland entlang. Wir mussten dringend einkaufen und waren froh gleich im nächsten Ort was entdeckt zu haben mit großen Parkflächen. Leider gab es dort wohl ein technisches Problem, es war zu ,obwohl Öffnungszeiten 7.30-22.00 Uhr dran stand. Sogar die Einheimischen waren verwirrt !

Also half nichts, weiter ging’s ! Es wurde die Memel überquert und der 137 gefolgt.

Es waren wieder erwarten recht gute Straßen, nur die Baustellen und Ihre Absicherungen waren gewöhnungsbedürftig ! Wir sahen flaches Land mit vielen Feldern und weite Sicht. Wir haben Piliskiai passiert dann auf der 136 und 187 weiter an Mariampole vorbei . 12.30 Uhr nährten wir uns der polnischen Grenze

Und dann hat es uns erwischt, Grenzkontrolle !!

Ein netter , deutsch sprechender polnischer Beamter kontrollierte den Führerschein, Fahrzeugpapiere und sprach die Maut in Polen an . Ich habe Ihm meine ViaToll Mautbox für Polen gezeigt ,er war zufrieden und wir konnten weiter fahren !! Es ging weiter auf der Autobahn S61 ,dann Ausfahrt Olecko, die 655, die 661 und da der Einkauf immer noch nicht erledigt war haben wir in Kalinowo zugeschlagen !

Ein Storch begrüßte uns mit seinem Geklapper!!

Da wir hier gut standen gab es auch noch gleich ein Käffchen mit Kuchen , den für 0,45 Zloty erstanden haben !

Dann ging es weiter auf der 16 wo wir dann mal wieder nach langer Zeit einen Stau in Elk hatten ! Noch ein kleines Stück und wir haben unser Ziel erreicht.

Ein super und mit viel Liebe angelegter Campingplatz mit viel Platz für 20,-€ inkl. Strom.

Trennung Reisegruppe und Wohnmobil Intensivpflege

31.07.2019

Heute wurde bei uns früher aufgestanden, denn heute trennt sich die Reisegruppe. Die arbeitende Bevölkerung will nach Hause hetzen und das müssen wir nicht mehr haben. Gegen 11.00 Uhr war Verabschiedung und wir sind den steilen Sandweg super hochgekommen, allerdings hatten wir noch 6 km Schotterpiste vor uns. Als wir wieder festen Boden unter den Rädern hatten haben wir uns den Dreck mal angesehen

und eine Radkappe vorne rechts war auch verschwunden ! Ich habe aber ein Ersatz mit !

Unser Ziel heute

Ein tolles Gefühl mal wieder auf einer Autobahn zu fahren, allerdings auf einer wenig befahrenen !! So sind wir ein Stück auf der A1 Richtung Kaunas gefahren. Wir steuerten dann einen Rastplatz an für Scheckers Pinkelpause und siehe da, es war ein toller Rastplatz mit Gaststätte !!

Wir haben dann spontan beschlossen endlich mal wieder essen gehen !! Die Speisekarte studiert und bestellt.

Wir haben Goulaschsuppe gewählt

und Schaschlik

Heidrun trank ein Bier und ich zwei Kaffee ! Frisch gestärkt ging es dann auf die 146 Richtung Memel . Gegen 16.00 Uhr hatten wir unser Ziel erreicht und hatten viel Platz zum auswählen. Hier kann man frei wählen.

wir haben uns eingerichtet und sind gleich einmal zur Memel runter.

Auch hier alles sehr trocken und verhältnismäßig wenig Wasser im Fluss. Der Storch auf Futtersuche !

noch ein bisschen auf dem Platz umgeschaut

und abends mal wieder ferngesehen !!

01.08.2019

Wir haben heute morgen entschieden, wir bleiben noch einen Tag, das Auto und die Fahrräder mussten unbedingt gewaschen und die Radkappe angebaut werden . Hier hat man schon eine Weile zu tun. Heidrun hat noch Handwäsche gemacht und das Wohnmobil von innen auf Vordermann gebracht.

Zum Mittag gab es Rouladen aus dem Glas und dann wurde endlich mal wieder Mittagsschlaf gemacht. Mehr passierte heute nicht, denn es fing kräftig an zu regnen !!

Extrem Trip, zurück zum Urcamping

30.07.2019

Nach langem schlafen und frühstücken sind wir dann gegen 13.00 Uhr gestartet in neue Abenteuer! Die Jugend hatte einen Kanustützpunkt an dem Fluss Jura auf halber Strecke nach Kaunas rausgesucht.

Ein Platz in Natur pur. Wir sind diesmal mit Google Maps als Navi gefahren und das sorgte für einige Abenteuer ! Wir fuhren durch traumhafte Landschaft, fast nur Wald, wenig Verkehr, schlechte Straßen ( hier gab es aber noch eine Steigerung , dazu später mehr ), keine Städte nur ab und zu ein Bauernhof. Störche gab es reichlich an den Feldrändern und dann waren wir plötzlich im Niemandsland. 10 km übelste Schotterpiste mit extremer weißer Staubentwicklung und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 14 km/Std

und siehe da, auf einmal waren wir in Litauen und die Straßen wurden wieder „besser“ wenigstens asphaltiert, allerdings mit extremen Ausbesserungsbeulen. Um 15.00 Uhr haben wir dann auf einem Parkplatz eine Mittagspause gemacht.

Weiter ging es dann an Feldern vorbei wo sich 50 Störche hinter einem Pflug versammelt hatten. Eine größere Stadt haben wir auch passiert .

Die restlichen 7 km gab es dann noch einmal die Schotterpiste und dann standen wir vor einer Abfahrt mit 12 % Gefälle als Sandweg mit tiefen Spurrinnen !! Es gab 2 davon um ans Ziel zu kommen und wir haben die Privatzufahrt vom Betreiberehepaar genommen. Eine gute Wahl ,klappte super! Um 18.00 Uhr waren wir dort, da wir uns getrennt hatten, die Jugend wollte sich noch etwas anderes vorher ansehen, versuchten wir alleine einen Platz zwischen den Bäumen anzufahren. Als erstes lag der Endschalldämfer auf dem Sandboden auf, also hochgepumpt und rückwärts wieder frei gefahren. Dann einen anderen Weg gewählt aber dann fast festgefahren !! Der junge Betreiber kam und wollte helfen, konnte aber nur Litauisch und Russisch . Bisschen vorne geschoben und ich kam wieder frei und bin dann aus dem Gelände gefahren. Der junge Mann holte dann seine Frau ( sprach ein bisschen englisch) und die wie’s uns dann einen sicheren Platz zu. Sie hat noch eine Absperrung entfernt und so konnten die anderen 2 auch bequem stehen. Desweiteren brachte Sie uns noch einen großen Sack Holz fürs Lagerfeuer, Putzte noch extra die Toilette und lag Toilettenpapier bereit und dann sagte Sie 1 Tag ist kostenlos !! Wir haben uns sehr bedankt und steckten Ihr bei der Abreise noch 10,-€ zu. Inzwischen war es 20.00 Uhr und wir standen sicher in traumhafter Idylle und ich kochte schon einmal das Abendessen für die Manschaft vor.

Flüsschen Jura
Toilettenhäuschen
Schaukel wie im Märchen
Hängebrücke wohl noch aus russischer Produktion
..ich würde nicht mehr rübergehen
Sauna

Sauna
Sauna von innen

Gegen 21.00 Uhr begann der gemütliche Teil, Feuer wurde entzündet und Abendbrot gegessen .

und jeder hatte redlich Gesprächsstoff bei dieser Anreise. Lange wurde wieder am Feuer gesessen und Pencakes auf dem heißen Stein gebacken !

Reisen mit dem Wohnmobil , technische Tips und Erfahrungsaustausch