Services und Flucht vorm 70. !!

Der Winter hatte uns über Ostern ja noch einmal voll im Griff und nun ist der erste Urlauberansturm vorbei .

Mein Geburtstag liegt diesen Monat an und wir haben uns entschlossen keine Feier zu machen und so machen wir eine Woche Auszeit zu zweit !! Nein nicht ganz , wir verbinden es mit einem Serviceeinsatz für die Alde Heizung ! Unser Facebook-Freund Michael Tülp , ein begnadeter Schrauber aus der Gruppe „Flair , Arto und Cloufahrer“ soll bei unserem Flair die Heizungsflüssigkeit der Aldeheizung erneuern und eine Heizungspumpe in den Rücklauf einbauen und der „Quirl“ kommt raus.

Wir haben uns zum 13.04.2018 verabredet mit Anreise gegen 18.00 Uhr in Wilhelmshaven. Um 09.30 Uhr sind wir am Freitag den 13. von zu Hause gestartet und es lagen gute 400 km vor uns.

Nach Hamburg wurde eine Pause eingelegt , ich habe Eintopf gekocht und dann gab es Mittag.

Danach gab es noch einen Espresso und nach 1,5 Std Mittagspause ging es weiter.

Gegen 17.30 Uhr waren wir bei Michael und wurden ganz lieb empfangen. Natürlich wurden erst einmal unsere Flair gegenseitig besichtigt und viel fachgesimpelt !!‘ Michael hat dann noch eine Bestandsaufnahme gemacht ob alles klar geht mit dem Umbau und dann haben wir für den nächsten Morgen 8.30 Uhr den Arbeitsbeginn festgelegt. Natürlich war wieder richtig scheiß Wetter, es hatte wie aus Kannen über Nacht geregnet !

Um 06.30 Uhr war die Nacht zu Ende, Frühstück und dann Kleiderschrank leer geräumt, Teppiche raus und Polster weggeräumt damit wir Baufreiheit hatten . Um 08.15.00 Uhr lag Michael schon unterm Auto und suchte den Ablasshahn für die Heizungsflüssigkeit und ließ Sie ab. Natürlich schaute er sich gleich noch den ganzen Unterboden an und gab noch ein paar Tips. Dann ging es der Alde an den „Kragen“ obwohl sie sich gewehrt hat , denn man kommt nicht so gut dort ran , der Tisch musste ab und es war verdammt eng !

Aber Michael hat alles im Griff und die Rücklaufleitung wird getrennt und neuen Rohre und die Pumpe werden angepasst.

Dann den Ablaufhahn wieder geschlossen und es kam neue Heizungsflüssigkeit ins System. Dank Michael’s Vorrichtung ein Kinderspiel und ist super durchdacht.

Das System etwa 20 min laufen lassen damit die Luft aus den Leitungen gedrückt wird und es wird wieder alles zusammengebaut. Der Probelauf folgte und es läuft super, man hört nichts mehr von der Pumpe und wenn einer einen „Quirl“ braucht ,der melde sich !! Wir sind begeistert von diesem Services und bedanken uns noch einmal bei Michael und seiner Frau. Um 14.00 Uhr haben wir uns dann verabschiedet und sind zu einem Stellplatz in der Nähe gefahren

und wollen das schlechte Wetter erst einmal aussitzen.

Nun wird‘s Zeit für den Abschlussbericht !

Entschuldigung , .. es hat ein bisschen gedauert aber wenn einen der Alltag wieder eingeholt hat kommt man einfach zu nichts !!!

12.03.2018

Nach dem Frühstück ging es erst einmal in den Zubehör Shop und dort wurde noch ein kleiner Hocker und ein bisschen Kleinkram gekauft. Danach haben wir uns ein Carthago Opus 5.2 angeschaut , der uns schon im Netz aufgefallen war. Er war Baujahr 2008 und hatte 48.000 km auf der Uhr. Vorbesitzer hatte er allerdings drei und das machte einen stutzig. Da er aber auch nur Querbett hatte , war er dann doch nicht so interessant. Danach ging es dann auch wieder auf die Piste denn unser Ziel war heute noch Sondershausen.

Sondershausen hat einen wunderschönen kleinen kostenlosen Stellplatz, den wir dann auch angefahren haben. Hier ein Blick aufs Schloss.

Am nächsten Morgen kamen unsere Bekannten uns dann zum Frühstück besuchen und es wurde viel aus alten Zeiten erzählt. Gegen Mittag sind wir dann weitergefahren in Richtung Neuruppin.

Dort gab es einen Stellplatz und eine Sporteinrichtung mit einer Sauna.. Wir haben hier sehr ruhig übernachtet.

Eigentlich wollten wir schon nach dem Frühstück los aber Heidrun wollte gerne noch 3 Stunden in die Sauna und es wurde Ihr gewährt !! Gegen 13:00 Uhr sind wir dann weitergefahren nach Kremmin in unsere Werkstatt des Vertrauens.

Ich hatte einen Termin gemacht zum Wechseln der Starterbatterie. Da wir aber erst spät Nachmittags ankamen haben wir dort übernachtet und sind am nächsten Morgen gleich bedient worden.

Mit einer neuen Starterbatterie sind wir dann nach Schwerin gefahren. Wir haben uns einen Stellplatz am Schweriner Schloss ausgesucht ,wo wir dann in Schwerin ein bisschen Shoppen wollten.

Das war auch ein wunderschöner Nachmittag bis Heidrun sich dann durch eine Unachtsamkeit noch den Knöchel angebrochen hatte. Wir haben überlegt was machen wir jetzt.

Ein Anruf bei der Notaufnahme in der Heliosklinik ergab, dass es unheimlich voll wäre und mindestens 4 Stunden dauert.So haben wir uns entschieden gleich weiter zu fahren nach Tessin um dann zu Hause bei unserem Arzt vorbei zu schauen. Wir haben in Tessin auf dem Parkplatz vorm „Schützen“ übernachtet und Heidrun ist dann am nächsten Morgen zum Arzt gegangen. Danach ging es nach Alt-Kätwin zu unserem jüngsten Sohn und den Enkelkindern. Hier sind wir dann eine Nacht geblieben um dann endgültig zu uns nach Hause zu fahren und der Winter hat uns dann doch noch eingeholt !!

Auf unsere Reise vom 13.11.2017- 17.03.2018 sind wir 8.025 km gefahren und haben 1.455,22 € für Diesel ausgegeben bei einem Durchschnittsverbrauch vom 14,9 Liter auf 100 km. Es war eine wunderschöne Reise mit vielen Erlebnissen , die uns durch die Schweiz, Frankreich, Spanien und Portugal führte. Wir haben viele Freunde getroffen aber auch ganz liebe Menschen kennengelernt. Wir freuen uns schon auf unsere nächste Erlebnisreise und auf unsere lieb gewonnenen Freunde !

Deutschland, Currywurst und der schöne Schwarzwald

Freitag , 9.3. , Sonnabend 10.3. und Sonntag ,11.3.

Freitag

Ein anstrengender Reisetag , der abends kein Bloggen mehr möglich machte .

Vormittags , 10.30 Uhr ging’s los aus Cousance . Vorher Hundespaziergang, Entsorgung und Frischwassertanken . Diesmal kam noch der Bäckergang dazu , um ein schönes frisches knuspriges französisches Weizenbrot mit nach Deutschland zu nehmen .

Wir hatten uns vorgenommen bis Mulhouse Nationalstraßen bzw. D-Straßen zufahren . Doch unsere Navi schickte uns wieder die engsten und bergigsten Straßen entlang .

Zunächst ging’s gemütlich los , wieder auf der linken Seite der Rhone .wunderschön . hügelige Landschaft , grüne Wiesen mit Schafen und kleinen Lämmchen , mit Kühen und kleinen Kälbchen . Wieder schöne Weinberge und Weingüter. Wir fuhren wieder die D 1083 die teilweise 4 spurig bzw. wechselweise 3 spurig war. Das Wetter war auch gut mittags 12 Grad , bedeckt . Das einzig Schreckliche waren die Kreisel auf den Straßen . Jemehr Orte und Örtchen , umsomehr Kreisel . Wenn Sie alle 400 m kamen war es echt belastend . Es gab eine etwas längere kreiselfreie Strecke und die war 31 km lang und wir haben sie genossen und ich glaube der Niesi auch . Ab Bresancon ging es die Berge rauf und runter auf äußerst engen Serpentinen , auf einer Seite die hohen Felsen mit Abbrüchen auf der anderen steile Abhänge . Bei Gegenverkehr brach mir der Schweiß aus . Wir fuhren durch Baumes les Dames , einem uns bekannten Ort , dessen Stellplatz wir schon mehrmals genutzt haben . Doch diesmal wollten wir noch über die Grenze . Die Stecke war wieder sehr bergig und die Narvi führte uns über die kleinsten Dörfer bis auf ein kleines Stück Autobahn kurz vor Mulhouse. Der Grenzübergang nach Deutschland 🇩🇪 war unspektakulär. Wir fuhren auf der Autobahn bis Emmendingen und dann nach Waldkirch ( Schwarzwald ) auf unseren Übernachtungsplatz .

Der Stellplatz liegt am Stadtrand . Um 17.30 Uhr waren wir da . Dann erst mal riesige Hunderunde , die sehr schön war weil wir mitten in einem Naturpark waren .

Danach nur noch abhängen .

-Sonnabend

Der Plan war eigentlich weiter zu Hymer World zu fahren. Doch nach genaueren Recherche stellten wir fest , dass Samstag war und Hymer nur bis 16.00 Uhr geöffnet hat . Um das zu schaffen hätten wir hetzen müssen bzw. um 7.00 Uhr los . Zu beidem hatten wir keine Lust . Zu mal man dort dann Sonnabends weit ab von der Zivilisation gestanden hätten . Also lieber einen Tag im Schwarzwald genießen . Es war sehr warm , doch bedeckt mit einzelnen Nieselschauern . Wir erledigten erst einmal dringende Einkäufe bei DM und Lidl . Danach fuhren wir nach Emmendingen ,

Claus genoss nach 4 Monaten seine erste Currywurst und ich kaufte mir ein Roggenbrot , 100% und im Holzbackofen gebacken . Endlich nach 4 Monaten ein dunkles Brot .-

Es wurde noch bisschen gebummelt und um 16.00 Uhr waren wir wieder in Waldkirch auf unserem Stellplatz . Angenehm war der Dieselpreis von 1,149 €/Ltr .

Sonntag

Um 10.30 Uhr ging’s heute weiter mit dem Ziel Hymer World bei Wertheim. 321 km in 3,45 Std . , phantastisch. 2 Baustellen

aber kaum Brummis auf der Straße . Dafür waren die Autobahnparkplätze voll mit unzähligen LKWs . Einen kleinen leeren Parkplatz haben wir dann doch gefunden für eine kleine Espressopause.

Um 14.30 Uhr waren wir auf dem Stellplatz von Erwin Hymer und konnten noch 1 Stunde in der Sonne sitzen .

Jetzt regnet es allerdings wieder . Das stört uns nicht , wir machen uns eine Kerze an und sehen den Sonntagsfilm .

Frauentag und der Heimat ein Stück näher !!

08.03.2018

Internationaler Frauentag und natürlich schreibt Heidrun heute den Bericht .

Heute lief alles in normalen Bahnen . Morgens war alles weiß , dh nachts war es frostig . Schecker und ich genossen die klare Luft und den blauen Himmel . Um 10.00 starteten wir in Beausemblant . Unser Ziel Stellplatz am Vogelpark bei Lyon . Es ging wieder über Landstraßen , dh die Fahrt dauert lange . Um 13.00 Uhr sollten wir lt Navi das Ziel erreicht haben . Wir fuhren wie gestern links der Rhone.

Unsere erste Teilstrecke .

Viele Womos nutzten das herrliche Reisewetter . Ob die uns entgegenkommenden nach Spanien in die Wärme unterwegs waren ? Unser Ziel ist das kalte Deutschland und ich war ein bischen neidisch . Wie gestern ging’s wieder  vorbei an wunderschönen Landschaften aber auch an einem Atomkraftwerk .

Die Straße war wenig befahren und ist teilweise 4 spurig . Ein leichter Stau entstand durch Baumpflegearbeiten . In St Romain le Gal ging’s auf die A 7 , die um Lyons ein Stück kostenlos ist . Danach kurz auf die A 46 und dann auf die D 1083 in Richtung Vogelpark . Unsere Navi wollte uns dann über eine enge Baustelle schicken , doch mein Kraftfahrer weigerte sich und fuhr weiter . 2 x bot Frau Navi noch andere Möglichkeiten . Auch diese waren nicht vertrauenserweckend .Wir fuhren bis Villas Les Dombes und machten Mittagspause und Gassigehen mit Schecker . Nach’ner Stunde gings weiter in Richtung Mulhouse über Bourg en Bresse .

Wir haben uns noch einen Stellplatz in Cuiseaux angesehen aber der war nichts und so ging’s noch ein kleines Stück weiter.

Unser Übernachtungsstellplatz ist in Cousance . Um 15.00 Uhr waren wir hier . Haben uns noch das Örtchen angesehen und Claus ist noch mit dem Hund unterwegs gewesen .

Im Supermarkt wurden Blümchen zum Frauentag angeboten . Eine Rose , nett verpackt , kostete 9,50 € . Ich habe Claus gebeten mir zu Hause Blumen zu schenken . Fazit des Tages heute : die Straße D1083 ist eine sehr gute Alternative zur Autobahn . Wir brauchen unbedingt eine neue Naviapp. Unsere hat es heute fertig gebracht , und von der D 1083 runterzuschicken ein klitzekleines Stück ( 200 m ) eine andere schlechte Straße zu fahren ( unter eine Brücke durch ) und schickte uns dann wieder auf die D 1083 . Die Führung zum Vogelplatzstellplatz ist Ihr auch nicht gelungen . Die wunderschöne Rhône-Alpes Landschaft endet spätestens bei Lyon . Die Landschaft wird eben , sachlich und schlicht .              Die Dieselkosten sind sehr hoch , heute Höchstpreis 1,47 € , nur beim Supermarkt „Super U “ lag er bei 1,33 € .  Morgen geht’s weiter in Richtung franz. / dt Grenze , ich hoffe entspannt und mit Spaß.

Pech und Pannen

07.03.2018

Heute war ein merkwürdiger Tag .

Es ging morgen schon los . Claus stand auf und ging mit dem Hund ( das ist doch immer meine Aufgabe ) .

Da es heute Nacht wieder sehr viel geregnet und gehagelt hat

und wir heute auch den Stellplatz verlassen mussten , beschlossen wir , auf den morgigen Markt in Nyons zu verzichten und Nyons Richtung Lyon zu verlassen . Doch schon beim Kochen des Frühstückskaffee , die erste Panne , kein Strom , die Kaffeemaschine ging nicht und obendrein sprang auch das Auto nicht an . Moppel angestellt und die Batterien gespeist . Nach dem Frühstück sprang der Motor Gott sei Dank an und ab zur Schranke . Da wartete die nächste Herausforderung : der Bezahlautomat wollte unsere Parkkarte nicht . Er schrieb uns immer wieder , sogar auf deutsch , dass wir den Platzbetreiber aufsuchen sollten. Claus versuchte es immer wieder .Ich hätte schon längst aufgegeben . Doch die Schranke ging nicht auf . Aber mit Geduld und Spucke hat der Automat uns irgendwann mitgeteilt , dass wir 20 € bezahlen sollen , dürfen . Geldkarte rein und die Schranke geht auf und ins Auto gespurtet. Nicht dass die Schranke noch zu geht bevor wir runter sind vom Platz .Doch wir haben’s geschafft und machten uns auf in Richtung Montélimar. Auf zur nächsten Gastankstelle . Ich vergaß zu erwähnen , das beim Kaffeeewasserkochen ( Kaffeemaschine ging ja nicht wegen Strommangel ) die Gasflamme aus ging wegen Leere in der Gasflasche . Die angesteuerte Gastankstelle war leider etwas ungünstig gebaut für unserer „großes“ Auto , so dass wir unverrichteter Dinge weiter fahren mussten . Neue Tankstelle aus der App gesucht und dort hat es dann geklappt . Erleichtert ging unsere Tour weiter , auf der Nationalstraße 7 durch eine wunderschöne Landschaft mit Plantanenalleen ,

die mich immer an einen Gespensterwald erinnern, durch noch graue Lavendelfelder und Weingüter , in denen fleißig die Triebe geschnitten wurden . Wir haben beschlossen dieses Gebiet noch einmal aufzusuchen , vielleicht zur Weinernte . Zur Lavendelernte ist es uns zu heiss . Ab Montélimar ging ’s auf die linke Seite der Rhone , auf die D86 , weil dort weniger Verkehr ist , meint Claus und die Navi. Und wieder unbeschreibliche Naturbilder . Berge ,bis in die höchsten Lagen mit Wein bepflanzt , blühende Wildpflaumen und Fosythien , Mimosen und japan . Apfel ,Schlösser und Burgen .

In Tournon -Sur -Rhône wechselten wir die Rhôneseite und steuerten unseren heutigen Stellplatz In Beausemblant an . Um 14.30 Uhr waren wir hier . Stellplatz ist für 6 Womos ausgerichtet und kostenlos .

Nach einem Spaziergang zu dritt

musste Claus sich erstmal von innen ankucken und dann gab’s Käffchen mit Küchlein vom Dorfbäcker .

Zum Abend gab’s Ingwertee , gekocht auf der Elektroplatte . Ein eigenartiger Schmorgeruch veranlasste Claus nun zum Abschluss auch noch unsere Elektrik zu überprüfen. Ein Kabelschuh stellte sich als Übeltäter raus . Der Schaden wurde mit meiner Hilfe behoben und ich musste die blanken Kabel der „Hochspannungsleitungen“ (12 Volt) unter Lebensgefahr halten . Nun heißt es nur noch den Abend Genießen und Chillen .

Region Auvergne-Rhône-Alpes

06.03.2018

Wir stehen jetzt in Nyons.

Wir sind nur 2 Mobile auf dem Platz. Im August 2017 war ich schon einmal hier und da wir hier totales Chaos, kaum ein Platz zu bekommen , Hektik und 41 Grad im Schatten !! Heute nun endlich kam die Sonne schon etwas raus und wir haben uns das Städtchen ansehen. Nyons gehört zur Region Auvergne-Rhône-Alpes .

Im August war es zu heiß für solch einen Rundgang. Es gab noch ein Käffchen am Marktplatz und dann ging es zurück zu Schecker. Gestern Nachmittag sind wir hier angekommen und haben einen Spaziergang mit Schecker am Fluss unternommen. Es gab viel zu sehen , einen Kräutergarten, eine Lavendeldestille und die Forsythien und Kirschen blühen schon !

Unsere Wassersuche erwies sich als schwierig. In Vaison La Romain war ja das Wasser abgestellt und wir sind auf Wassersuche gegangen in Richtung Nyons. Unser erster Versuch war der Stellplatz in Mirabel-aux-Baronnies.

Hier war leider auch das Wasser abgestellt, eben noch Wintermodus aber sonst kann man hier sehr ruhig stehen.

Nach einem Spaziergang ging es weiter nach

Es war Sonntag und auch hier das Wasser abgestellt aber wir haben hier erst einmal übernachtet. Da es sich um ein Weingut handelt und der Shop am Montag geöffnet hat , gab es dann natürlich auch unser heiß ersehntes Wasser. 150 Liter getankt und ab in den Shop. Hier haben wir dann Wein , Oliven und Olivenöl gebunkert und dann ab nach Nyons .

Erholung danach !!

04.03.2018

Wir haben die 2 Sonnentage sichtlich genossen und konnten uns gut erholen von den Strapazen .

Es ist ein sehr schönes Städtchen mit viel römischer Geschichte. Der Stellplatz ist noch im Wintermodus und es gibt kein Wasser aber es wird auch nicht kassiert, so das er kostenlos ist. Wir waren letztes Jahr später hier und da war alles schon vorhanden für 8,-€/Tag. Gestern waren wir in der Stadt schlendern, haben uns Baguette ,Brot und Gemüse gekauft und die Geschäfte angesehen. Die römische Brücke kannten wir schon vom letzten Jahr aber wir mussten sie noch einmal sehen!

Die Historische Oberstadt haben wir dieses Jahr ausgelassen. Hier der Bericht vom letzten Jahr. Dieses Wochenende fand noch eine Regionale Rallye statt ( Rallye Regional de Vaison ) und da kam ein bisschen Formel 1 Feeling auf. Das Hauptlager war in der Stadt

aber auf dem Stellplatz hatten wir auch ein paar Team’s .

Unser Wasser wird langsam knapp und so werden wir heute Nachmittag noch eine Zapfstelle suchen . Es ist auch am Nachmittag Regen angesagt und da fällt es uns nicht schwer mal eins oder 2 Stellplätze in der Region abzuklappern !

Evakuierung mit glücklichem Ende

01.03.2018

Wir dachten wir hätten das Schlimmste hinter uns aber dann kam Aufregung auf dem Stellplatz. Die Feuerwehr traf gegen 10.00 Uhr mit Schlauchbooten ein und wir waren etwas verwirrt ,

da wir nichts verstanden. Zum Glück konnte eine französische Nachbarin ganz gut deutsch. Wir sollten ein paar Sachen , Geld und Wärme Sachen einpacken ,der Stellplatz wird evakuiert ! Ach du schei…. , das fehlt auch noch. Schnell ein paar Sachen gepackt, jeder einen Rucksack und dann standen die freundlichen Feuerwehrmänner schon vor der Tür. Heidrun wurde von einem jungen Helfer ins Schlauchboot getragen , Schecker war etwas verwirrt, ..wieder ins Wasser und ins Boot springen fand er doof !! Klappte dann doch alles, alle waren im Boot.

Es war eine sehr aufregende Erfahrung und vor allem das Wohnmobil alleine zu zurücklassen war nicht einfach !!

Wir wurden dann mit Polizeiautos in eine Kongresshalle gefahren.

Man hat sich sehr viel Mühe gegeben und es gab heißen Kaffe, Wasser, Schokolade, Chips, Sandwiches und dicke neue Socken !

Ich sehe so ein bisschen nach Asylbewerber aus !

Unsere französische Freundin übersetzte das wichtigste für uns und es hieß dann es wird in einer Turnhalle übernachtet. Das wollten wir uns und Schecker dann doch nicht antun. Gleich mal bei Expedia nach einem Hotel gesucht und 200 m entfernt eines gefunden. Ich habe es gleich online gebucht und bezahlt und in 5 min war alles in Tüten dankt unserer Smartphones mit Ihren Apps !

15.00Uhr sind wir dann ins Hotel gezogen und konnten erst einmal entspannen. Schecker hatte ein eigenes Zimmer , er genoss es ! Zum späten Nachmittag wurde noch ein bisschen eingekauft und ab ins Hotel. Um 19.00 Uhr sollte es in der Turnhalle Abendessen geben vom französischen Roten Kreuz aber wir haben abgesagt und im Hotel gegessen. Am nächsten morgen wurde geduscht und es ging zum Frühstück ins Hotel. Es war sehr entspannt und köstlich .

Am Nachbartisch kamen dann noch Nachbarn vom Stellplatz und wir erfuhren das man uns um 9.00 Uhr von der Turnhalle mit der Polizei zum Stellplatz fahren werde !! Wir waren alle glücklich und gingen zusammen zur Turnhalle.

Nach kurzer Fahrt waren wir wieder auf dem Stellplatz und es war alles Ok bei uns.

Unser Wohnmobil hatte keinen Schaden genommen dank der höheren Bauweise, ein Wohnmobil und ein Auto hatte nicht so viel Glück !! Nach dem alle Ihre Mobile gecheckt hatten , wurde sich langsam ausgefädelt. Gegen 11.30 Uhr waren wir wieder auf einer Straße.

Endlich !!!! Heute können wir wieder auf die A9 fahren, die Winterkapriolen sind vorbei. Aber es herrschte wohl Chaos am 28.02.2018 dort, massenhaft Leitplanken verbogen und defekt. LKW’s stehen noch defekt da und noch viel Schnee bei 13 Grad plus heute.

Wir sind 160 km Mautautobahn gefahren für 33,80 € , was sehr entspannt war nach der Aufregung .

Die letzte Strecke ging es Landstraße .

Unserer Stellplatz ist heute

Stühle raus , Espresso und in der Sonne sitzen, das tut gut !!

Wir freuen uns schon auf den morgigen Markttag und die Aufregung hat ein Ende !

Niesmann baut auch Boote ?!

01.03.2018

Wir hatten gedacht wir können hier das Unwetter absitzen . Leider war es nicht so, gegen 02.30 Uhr schaut’s ich aus der Tür und ich dachte ; haben wir ein Boot !!

Der permanente Starkregen ließ den Stellplatz überfluten. Eine halbe Stunde später sind wir dann zur Einfahrt gefahren und haben uns dort Hingestellt. Alle Anderen folgten uns, denn dort war noch Straße zu sehen . Leider hatten wir dann gegen 05.30 Uhr wieder Wasserhochstand.

Ich habe die Luftfederung dann noch auf maximale Höhe gestellt und es hieß dann nur noch Abwarten! An Schlaf war natürlich nicht zu denken und um 06.30 Uhr gab es Frühstück . Dann hatten wir ein großes Problem, …wie gehen wir mit Schecker raus ?? Die Stiefel waren zu kurz, Schecker aber doch so groß, das er nicht schwimmen musste. Meine geliebte Heidrun hat diese Aufgabe übernommen.

Schecker war total verwirrt und konnte nicht mal pullern. Nun gut , er weiß jetzt Bescheid und muss abwarten . Der Pegelstand fällt jetzt so langsam und wir hoffen das es nicht wieder anfängt zu regnen. Weiter kommen wir heute wohl nicht mehr !

Fahrt in den Winter

28.02.2018

Wir stehen auf einem kleinen Parkplatz auf der D609 vor Béziers ,denn es ist Glatteis und es schneit !

Nach einer guten Stunde würde es milder und Dauerregen setzte ein. Ich hab mir dann noch einen Stellplatz in der Nähe gesucht zum Überwintern!!

Wir wurden super empfangen und stehen jetzt sicher und ruhig . Es regnet zwar in Strömen aber das Unwetter stehen wir hier erst einmal aus !

Ich bin mit Schecker eine große Runde gegangen bei dem Matschwetter

und Heidrun kränkelt leicht ..??!!

Unser Ziel sollte eigentlich Nyons sein aber per Landstraße sind 320 km vor Einbruch der Dunkelheit nicht zu schaffen und schon garnicht bei diesem Sauwetter ! Unsere Strecke heute bis zum Glatteisstopp

und dann die Flucht auf einen Stellplatz !

Mit den Landstraßen fahren haben wir so unser Problem bei längeren Touren , man braucht einfach zu viel Zeit. Gestern wollten wir auch Landstraße fahren und haben auch so begonnen

Die Strecke war toll , so hat unsere Navigation sogar die Küstenstraße C31 kurz vor Barcelona mit berücksichtigt ,

dann aber sind wir auf die AP7 ausgewichen um unser Tagesziel noch zu erreichen.

Den kostenlosen Stellplatz in Le Boulou haben wir das erstmal angefahren und fanden Ihn sehr gut für eine Übernachtung.

Reisen mit dem Wohnmobil , technische Tips und Effahrungsaustausch