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Mecklenburger unter sich, Corona macht es möglich !

20.05.- 25.05.2020

Herrentag

Das Wetter war super mit tollem Sonnenschein und es gab ein gemeinsames Frühstück.

Herrentaggedeck

Mit Coolio wurde eine große Runde gedreht und dann noch mit den Nachbarn geplaudert. Sie hatten einen Elektroroller geliefert von „Elektro Frosch“.

Es ist ein 1 Sitzer Elektroroller mit super Fahreigenschaften ,Reichweite 40-70 km und unter 1000,- Euro !!

Am Späten Nachmittag wurde gemeinsam gegrillt. Es war Kotelett und Rinderhüftsteak im Angebot. Dazu gab es Pellkartoffeln mit Knoblauchquark und Salat.

Der Abend wurde mit 2 Flaschen Sekt abgerundet !

Am Freitag wurde das Wetter dann schon unbeständiger aber wir konnten draußen noch Kaffee trinken. Claudia hatte einen tollen Erdbeerkuchen gezaubert, den wir dann verzehrten.

An diesem Tag haben wir ordentlich gefaulenzt und uns erholt. Auch Coolio hat es genossen !

Sonnabend waren wir etwas aktiver. Am Spätvormittag ging es mit den E-Bikes in die Stadt und es gab erst einmal eine Eiskugel.

Weiter ging es dann auf dem Deich zum Hafen.

Am Hafen gab es dann ein lecker Fischbrötchen !

Kurz vor unserem zu Hause hat uns dann doch noch ein Regenschauer überrascht. Er war aber nur von kurzer Dauer und zum Kaffee konnten wir schon wieder draußen sitzen bei einem kleinen Stück Kuchen mit einem Espresso.

Dann aber zauberte Claudia eine Delikatesse, „Crêpes Suzette“, Flambierte Crêpes mit Orangensoße !!

Es war ein Traum , einfach köstlich !! Nochmals Danke !!!

Sonntag wurde das Wetter immer schlechter, der Wind nahm zu und es gab einige Regenschauer! Die Markise wurde eingefahren und auch schon einiges verstaut für die morgige Abfahrt. Am Abend ging es dann zum Abschluss mit Freunden in das Kranichhaus, eine wunderbare, kleine Gaststätte mit einem super Fischangebot.

Bis 21.00 Uhr haben wir noch geplaudert und dann ging es zu Fuß zurück zum Campingplatz. Es war ein wunderbarer Abschluss dieser tollen Tage, die wir ja so lange vermisst haben !!

Montag wurde gemütlich gefrühstückt und alles zur Abfahrt vorbereitet. Ab heute können ja nun wieder alle Touristen in Mecklenburg-Vorpommern einreisen und es waren auch gleich früh die ersten Wohnmobile dort. Gegen 11.00Uhr haben wir den Campingplatz verlassen und noch den Bodeneinlass im Außenbereich zur Entsorgung genutzt. Dieser war wirklich eine Zumutung, die Spülung war tot und so ist es nicht angenehm Grauwasser und Fäkalien abzulassen ! Bei einem Übernachtungspreis vom 43,-€/ Tag(inkl. Kurtaxe) darf das nicht sein. Auf der Heimfahrt war ein sehr , sehr reger Verkehr in Richtung Darß von vorwiegend nicht Mecklenburgern zu spüren. Hoffen wir mal das alles gut läuft. Bleibt alle Gesund !

Herrentag auf dem Campingplatz in Coronazeiten

20.05.201020

Seit 22.03.2020 waren wir nicht mehr auf Reisen. Nun seit dem 18.05.2020 dürfen wir innerhalb unseres Bundeslandes wieder Reisen und wir haben diese Möglichkeit genutzt um unser jährliches Treffen zum Herrentag in Zingst mit unseren Freunden Claudia und Holger durchzuführen . Eigentlich war immer der Campingplatz „Freesenbruch“ unser Ziel aber der Platz hat auf keine Anfragen, ob telefonisch oder Email, geantwortet und so haben wir den Campingplatz „Düne6“ gewählt.

Um 10.30 Uhr sind wir gestartet. Es ging über Ribnitz-Damgarten ( Heidrun musste noch einen Rossmann heimsuchen) mit spezieller Parkplatzsuche,

weiter nach Ahrenshoop über Born , wo wir einen Einkaufsstop verbunden mit einem kleinen Imbiss einlegten

und dann unser Ziel in Zingst angefahren haben !!

Die Rezeption durfte mann nur mit Mundschutz und desinfizierten Händen betreten. (Automat war vorhanden). Wir bekamen unseren Platz zugewiesen und haben es uns gleich gemütlich gemacht.

Heidrun hat ein Schläfchen gemacht und ich habe mir das geöffnete Waschhaus angesehen.

Es gibt wieder einen Desinfektionsautomaten, Masken sind Pflicht und die Duschen sind auch auf !!! Allerdings ist nur ein Waschhaus geöffnet und somit auch mal weitere Wege notwendig !

Der Wellnessbereich ist zur Zeit noch geschlossen !!

Unsere Freunde kamen am späten Nachmittag an.

Wir haben dann gemeinsam Abendbrot gegessen ,noch ein Fläschchen Wein getrunken und so den Tag ausklingen lassen!

Jetzt kann der Herrentag kommen !!

Handy laden wie mit Geisterhand !!

Diese wilden Zeiten lassen uns ja viel Zeit zum Nachdenken aber auch viel Zeit zur Umsetzung von innovativen Ideen. Mein Projekt heißt jetzt eine induktive Ladestation in die Tischplatte einzuarbeiten.

Aber nicht nur einarbeiten sondern so einbauen , das von oben auf der Tischplatte nichts zu sehen ist ! So können wir das Handy einfach auf den Tisch legen und es läd wie von Geisterhand ! Was brauchen wir dazu:

1x Qi Ladestationen ( Unterbau )

1x USB Aufbaubuchse

1x Einbauschalter

1x Sicherungselement

3 m Zweiadriges Kabel

100 ml Epoxydharz

Als Wekzeug:

Oberfräse

Bohrmaschine

Lötkolben

Bohrer, Schraubendreher. Schrumpfschlauch.

So , jetzt können wir uns ans Werk machen. Als erstes schrauben wir den Tisch vom verstellbaren Halter ab und legen Ihn auf eine ebene Arbeitsplatte. Es gilt jetzt festzulegen an welcher Stelle das Ladegerät eingebaut werden soll. Ich bevorzuge die Seite an der Couch und werde es ungefähr mittig davon einbauen, so sind unsere Essplätze frei und die Ladefunktion ist dann jederzeit gewährleistet.

Wir zeichnen an der besagten Stelle von unten den 70 mm Lochkreis an

und fräsen den Lochkreis aus. Zu beachten ist das wir 4 mm von der Gesamtstärke des Tisches stehen lassen und somit das Furnier an der Oberseite stehenbleibt. Ich fräse das Loch freihändig auf die berechnete Tiefe und den Durchmesser . Es gibt aber auch eine Art Zirkel für die Bosch Oberfräse für die Leute die nicht soviel Übung haben. Aber jetzt erst einmal ein Päuschen mit Espresso !!

Unsere Tischplatte ist 28 mm stark also stellen wir erstmal eine Tiefe von 24 mm ein !

Nachdem das Loch gefräst ist machen wir einen Probelauf ob die Ladefunktion durch die Tischplatte gegeben ist. Die Ladestation hat mittig eine rote LED die die Position und Betriebsbereitschaft anzeigt ,also habe ich doch noch ein 4,5 mm Loch gebohrt und es mit Epoxitharz versiegelt.

Als Nächstes gilt es die Stromversorgung zum Tisch zu realisieren. Wir kommen gut vom Batteriefach durch den Doppelboden zum Tischbein welches im Doppelboden verschraubt ist ! Ich habe zwei Löcher gebohrt um das Kabel in das Tischbein zu bekommen.

Es ist zwar etwas fummelig aber machbar wenn man von oben nach unten arbeitet.

Die Doppel USB Buchse wurde mit einem Schalter versehen

und dann an der Stirnseite des Tischplattenhalters befestigt. Das Stromkabel 12 Volt habe ich in der USB Buchse verlötet.

Jetzt gilt es noch das USB Kabel vom Ladegerät zu verlegen. Hier ist zu beachten das der Tisch verstellbar ist. Ich hatte an ein Spiral-USB Kabel gedacht .

Ich habe eine Doppelte USB Dose genommen um noch einen zusätzlichen Steckplatz am Tisch zu haben.

Dann gab es noch einen Testlauf ob alles funktioniert und es funktioniert wunderbar, sogar mit Handyhülle !!

Unsere Antirutschmatte , die alles beim fahren an ihrem Platz hält , kann auch weiterhin genutzt werden !!

Sogar die elektrische Zahnbürste kann ich damit aufladen und ich brauche somit keine 220 V mehr dafür.

Einkaufen, Gas tanken und Tierschutzhof unterstützen

Heut haben wir eine Fahrt vor . Damit nicht wieder unsachliche Kommentare abgegeben werden gleich mal zur Klärung :

Wir haben keinen PKW , …daher nutzen wir unser Wohnmobil für alle Vorhaben die einen fahrbaren Untersatz benötigen. Dies war schon vor Corona so und ist auch jetzt noch so.

Also wir sind früh gestartet und nach Tessin gefahren, Brief an der Post abgeben, LPG Gas getankt, eingekauft und Geld für den Tierschutzhof vom Geldautomaten geholt. Dann ging es los in Richtung Mentin.

Die Fahrt verlief ohne Probleme.

Wir wurden mit viel Gebell begrüßt. Die Betreiberin hat uns „Coolio“ rausgebracht und mit Sicherheitsabstand an uns übergeben. Es wurde eine große Runde „Gassi“ gegangen und wir waren begeistert von der gutmütigen Art des Hundes. „Coolio“ ist in Rumänien geboren und ist jetzt 3,5 Jahre alt. Die Papiere wurden fertig gemacht der Bonus übergeben und er wird jetzt bei uns ein schönes Leben führen können . Wir möchten uns hier einmal bedanken für das Arrangement mit dem hier Hunden in Not geholfen wird !

„Coolio“ hat dann schon mal das Wohnmobil erkundet.

Wir waren gespannt wie er auf die Fahrt im Wohnmobil reagieren wird.

Er hat sich gleich selbstständig werdend der Fahrt einen Platz auf der Couch gesucht. Es gab keinerlei Probleme ! Wir sind begeistert ! Auf einem Rastplatz haben wir eine Pause gemacht

und dann ging es nach Hause. Es ist natürlich sehr viel Neues auf Ihn eingeströmt aber er hat es toll gemeistert. Heut Abend in seinem neuen Zuhause ist er total erschöpft und müde. Wir wünschen uns 3 eine schöne gemeinsame Zeit !!

Wechsel der Druckpumpe für die Wasserversorgung

Es ist mal wieder so weit, meine Druckpumpe ist leicht undicht und muß gewechselt werden. Sie springt alle paar Stunden kurz an und das ist ein Zeichen von Druckverlust, also habe ich bei der Pumpe einmal reingeschaut und wirklich war ein leichtes Nässen erkennbar! Ich hatte eine Pumpe von „Lilie“ drin und war schon immer unzufrieden damit ! Sie lief extrem laut und gab einen ungleichmäßigen Wasserstrahl an den Zapfstellen ab ! Ich hab mich nun für die Smart-Serie von Lilie entscheiden mit 2,4 bar Wasserdruck und 14 Liter/min Fördermenge.

Sie ist Mikroprozessor gesteuert und hält so den Wasserdruck an jeder Zapfstelle konstant. Hier die ist die Anleitung zum nachlesen.

Also erst einmal Baufreiheit geschaffen !

Die Alde Heizung und die Wasserpumpe sind unter dieser Klappe untergebracht.

Wie man sieht …sehr serviceunfreundlich ! Die Pumpe ist oben links hinter der Öffnung untergebracht. Dann wollen wir mal anfangen !

Es ist wirklich ein Akt dort unten zu arbeiten aber geschafft , die alte Pumpe ist raus !!

Den Stecker für die Stromversorgung habe ich abgeschnitten zur Verwendung an der neuen Pumpe. Die neue Pumpe ist größer als die Alte, bedingt durch die Elektronikbox. Ich musste einen Kabelbaum etwas verlegen damit der Platz ausreichte. Zur Probe reingelegt.

Mit viel Fingerspitzengefühl habe ich sie anschrauben können. Jetzt wurde die Abgangsleitung an die Pumpe geschraubt

und an die Saugleitung kam noch ein Wasserfilter.

Jetzt noch die Stromversorgung herstellen und dann müsste es laufen.

Nach mehreren Stunden „rumgefummel“ und vielen „Verletzungen“ lief der Probelauf erfolgreich.

Fazit: Die Pumpe läuft erheblich leiser und es gibt kein Pumpeffekt mit ungleichmäßigen Wasserstrahl mehr an den Zapfstellen ! Ich bin zufrieden und hoffe das ich da nicht so schnell wieder ran muss !!

Private Quarantäne beendet und es gibt viel zu tun !

Unsere 2 wöchige private Quarantäne haben wir beendet. Wir sind nun wieder in unserer Wohnung eingezogen. Besser gesagt , vorwiegend Heidrun , denn ich habe noch einiges zu tun im Wohnmobil. Als erstes nervte mich schon ewig die niedrige Toilette. Seit kurzem gibt es eine Sitzerhöhung von Thetford, die ich mir bestellt habe.

Das Anbringen ist einfach.

Das war schnell gemacht !

Ich kann es nur empfehlen, gefährlich uns super gut !

Weiterhin halten unsere Sitze nicht mehr ihre eingestellte Position. Den Beifahrersitz hatte ich schon vor 3 Jahren überarbeitet und den Gasdruckdämpfer gewechselt. Ich habe den Dämpfer und die Bowdenzüge neu justiert und hoffe das es was bringt.

Zur Not habe ich noch einen neuen Dämpfer bestellt. Wir brauchen den Stabilus Bloc-O-Lift 8981 NL 1790 N

Bestellt habe ich hier:

Für den Fahrersitz hatte ich noch einen neuen Dämpfer liegen und ich mache mich gleich ans Werk in einzubauen . Als erstes schrauben wir mal den Fahrersitz ab.

Dann müssen wir den Kunstlederbalg entfernen der den Verstellmechanismus verkleidet. Achtung , in den 4 Ecken sind Gummibänder !

Wir binden ein Band in die Öse damit wir das Gummi wieder aus dem Saum ziehen können.

Jetzt sehen wir den Mechanismus.

Die Bowdenzüge bauen wir vom Hebel ab ! Schöne Fummelarbeit !

Ein Bowdenzug ist für die Arretierung der Fahrposition zuständig . Dieser Bowdenzug war noch in Ordnung und er wurde nicht gewechselt.

Der zweite Bowdenzug ist für die Höhenverstellung zuständig und da kommt der Stabilus Bloc-O-Lift 8981NL 1790 N ins Spiel aber erst muß der Alte raus.

Wenn er raus ist stützen wir den Mechanismus ab .

Jetzt fertigen wir einen neuen Bowdenzug an. Die Hülle bitte nicht mit dem Seitenschneider schneiden. Ich nehme einen Dremel mit Trennscheibe.

Wir bauen den Dämpfer mit den Bowdenzüge wieder ein

und Schrauben die Verkleidung wieder an .

So, jetzt noch den Sitz raufschrauben und wir sind fertig !

Letzte Etappen unserer Rückreise aus Spanien

18.02.2020

Wir haben gut geschlafen,allerdings etwas kurz denn wir hatten ab 05.30 Uhr ein tolles Singvogelkonzert !! Also früh aufgestanden und Frühstück in unserer rollenden „Isolierstation“ vorbereitet. Wir haben das Frühstück genossen mit dem super Ausblick aus unserer sehr großen Frontscheibe!

Leider hielt die Freude nicht lange an und der Stadtbeamte erklärte ,das der Stellplatz am Nachmittag geschlossen wird. Also haben wir alles abfahrfertig gemacht und haben dann unsere Heimreise fortgesetzt. Allerdings mussten wir erst einmal die Berge bezwingen um aus dem Moseltal wieder raus zu kommen. Ab dem Ort „Piesport“ ging es in Serpentinen steil hoch und wir haben uns im 2. Gang hochgequält !Es sollte noch Sondershausen gehen als Zwischenstopp.

Dort ist ein kleiner kostenloser Stellplatz außerhalb der Stadt. Hier kann man auch in die Natur gehen ohne Menschenkontakt zu haben !I Auf halber Strecke wurde eine Mittagspause auf einem Rastplatz gemacht.

Wir sind gut angekommen und haben uns auf dem Platz gestellt.

Hier sind wir gut abgeschieden, einkaufen brauchen wir für 14 Tage nicht mehr. Geschlafen haben wir gut und ohne Störung.

19.03.2020

Nach dem Frühstück ging es in die Natur

Nach dem wir 4000 Schritte auf der Uhr hatten ging es zurück und ich habe Mittag gekocht. Es gab heute Eisbein mit Erbsenpüree und Sauerkraut ! Nach Monaten in Spanien mal wieder sehr lecker.

Danach war ein Schläfchen erforderlich und dann wurde der Schrittzähler auf 9.000 Schritte erhöht in fantastischer Natur.

Den Abend haben wir uns bei einem Glas Wein gemütlich gemacht.

20.03.2020

Am nächsten Morgen wurden die Tanks entleert und Wasser aufgefüllt und weiter gings auf dem Weg in unsere Heimat Mecklenburg-Vorpommern .Das Etappenziel war heute Jerichow.

Die Strecke fuhr sich entspannt und es war eine gute Mischung zwischen Autobahn und Landstraße. Der Stellplatz ist kostenlos und sehr gut für eine Übernachtung, außerhalb gelegen, kein Publikumsverkehr und sehr schöne Spaziergänge auf dem Elbdeich möglich.

Nach Ankunft habe ich mich um Mittagessen gekümmert und Kartoffelsuppe gekocht.

Nach dem Essen sind wir dann spazieren gegangen. Man muss sich wieder dick anziehen, der Winter kommt nun doch noch für ein paar Tage.

Kloster Jerichow

Hab ich noch nie gesehen

Wir haben uns ins Wohnmobil zurückgezogen und dann wurde der Fernseher eingeschaltet und die Beine hochgelegt . Am Abend habe ich für einen Euro die Stromsäule aktiviert um die fehlende Sonnenenergie auszugleichen .

21.03.2020

Am nächsten morgen ging es weiter, wir wollen unser Bundesland Mecklenburg-Vorpommern erreichen. An einer Kreuzung in Jerichow gesehen.

Der Plan die Rückfahrtstrecke in Deutschland als 14 tägige Quarantäne zu nutzen werden wir nicht ganz erreichen. Ich muss hier noch einfügen, wir haben nur das Wohnmobil als einziges Fahrzeug und wenn ich einkaufen fahre ( hier auf dem Lande kann man nicht mal schnell um die Ecke einkaufen) Campe ich nicht und tätige keine touristischen Aktivitäten und gefährde auch keine anderen Mitmenschen wie jeder PKW Fahrer auch !! Wir werden die letzten Tage zu Hause im Wohnmobil verbringen, denn wir wohnen in einem Mehrgenerationenhaus wo wir die Mitbewohner nicht gefährden wollen. Unsere letzte Station ist ein Parkplatz am Hohensprenzer See.

Ein Platz sehr abgelegen mit viel Natur.

Es gab wunderbaren Sonnenschein den wir für einen ausführlichen Spaziergang nutzten.

22.03.2020

Die Nacht war sehr ruhig. Das schöne Wetter haben wir hier noch für putzen im Wohnmobil genutzt und sind erst am Nachmittag die letzten Kilometer gefahren.

Wir haben unseren gewohnten Stellplatz eingenommen und sind nun zu Hause 🏠 !!

Kurzes Resümee dieser Reise,

Start 27.12.2019

Ende22.03.2020

Gesamtkilometer 5.757

Dieselverbrauch 893,32 Liter

Durchschnittsverbrauch 15,51 Liter/100km

Diese Reise konnte nicht wie geplant durchgeführt werden. Wir wollten bis Mitte April in Spanien bleiben aber die Entwicklung der Umstände mit dem Coronavirus hat uns nach Ausrufung des Ausnahmezustandes in Spanien bewegt das Land zu verlassen. Es war die richtige Entscheidung und so konnten wir die geordnete Rückfahrt sicher und ohne Probleme durchführen. Wir wünschen allen eine glückliche Rückkehr und bleibt alle gesund !!

Coronavirus und wie wir uns entschieden haben

14.03.2020

So heute nun mal wieder einen Bericht von uns aus unruhigen Zeiten. Wir haben fast 3 Wochen in La Marina auf dem Stellplatz „El Pinet“ verbracht und es hat uns sehr gut gefallen. Es gab viel Informationen, Gerüchte und Fake News und als der Ausnahmezustand in Spanien ausgerufen wurde haben wir heute beschlossen abzufahren! Wir haben früh noch entsorgt, uns von Ulfried (er will auch abfahren) verabschiedet und sind dann zu Mercadona gefahren. Dort herrschte Massenansturm und so sind wir auf eine engl. Kaufhalle in der Nähe ausgewichen. Auch hier wurde angestanden aber noch zu überschauen.

Hier haben wir noch das nötigste eingekauft und es ging auf die Autobahn in Richtung Frankreich. Ein paar Schilder gaben uns noch ein paar Hinweise.

“ Bleibt lieber zu Hause“ oder

„Coronavirus vermeidet Reisen“ !

Wir haben dann noch einmal den Mercadona in Peñiscola angelaufen um sehr gute Olivencreme zu kaufen, … Fehlanzeige, alles leer !! Nicht nur die Creme war aus sonder viele Regale leer und das um 14.00 Uhr.

und so ging es ohne Erfolg weiter zu unserem Ziel !

Ein kleiner netter Stellplatz mit guten Sanitäranlagen für 9,-€ . Allerdings waren gut 700km zu fahren

und wir haben sie sehr gut überstanden und unser Ziel sicher erreicht. Es wurde spät und noch eine Kleinigkeit gegessen und ab ins Bett !!

15.03.2020

Bis 08.30 Uhr wurde geschlafen, gut gefrühstückt und weiter ging es in Richtung Deutschland. Auf der Autobahn A9 haben wir tanken müssen für 1,55€/Liter und dann unsere Fahrt fortgesetzt. Ein Durchfahren bis Deutschland kam für uns nich in Frage und so haben wir folgenden Stellplatz im Auge.

Auf der Fahrt haben wir erfahren das Deutschland die Grenzen am Montag zu macht aber wir fahren trotzdem erst Montag weiter.  Wir sind gut auf dem Stellplatz angekommen und haben die Landschaft der Weinregion genossen.

Auf diesem Stellplatz waren wir schon einmal vor 4 Jahren. Vosain La Romain ist ein tolles Städtchen mit tollem Marktplatz, vielen Geschäften, Gaststätten und Bars. Dieses Jahr ist alles anders, am Sonntag Nachmittag bei Sonnenschein ist es eine Geisterstadt.

Aber wir verstehen die scharfen Maßnahmen und halten uns zurück und fahren geordnet noch Deutschland zurück. Nachdem wir uns die Beine vertreten haben wurde was zu essen gemacht.

Ein Glas Wein gab es auch noch dazu!

Dann war Entspannung angesagt, was in den unruhigen Zeiten gar nicht so einfach ist. Abends kam dann der Stadtbeamte und kassierte die 7,-€ Stellplatzgebühr.

16.03.2020

Morgens dann noch vor der Abfahrt Entsorgt und Wasser gebunkert und weiter ging es

wieder durch tolle Landschaft und Weinfelder.

Es ging dann auf die A7 um Lyon rum.

Das Verkehrsaufkommen hielt sich in Grenzen, sind gut rum gekommen. Danach brauchten wir erst einmal eine Pause. Wir haben einen tollen Parkplatzan an der Autobahn gefunden wo man auch am See stehen kann. Er war allerdings sehr voll aber gut angelegt.

Es gab dann einen Espresso und einen Snack

und weiter ging die Reise. Um 17.30 Uhr haben wir unser Ziel erreicht .

Kostenloser Stellplatz
..mit 8 Plätzen

vorhandene Mülleimer
Große Entsorgungsstation vorhanden

Eine Kleinigkeit wurde noch gegessen und ein Spaziergang gemacht. Dann kam noch ein Ehepaar mit Ihrem Wohnmobil, die eigentlich Ostern in Spanien verbringen wollten und kurz vor der span. Grenze umgekehrt sind und nun auch auf dem Rückweg sind. Das ist wirklich ärgerlich !

17.03.2020

Wir sind sehr „früh“ aufgestanden gegen 06.30 Uhr und um 08.00 Uhr haben wir den Motor gestartet. Wir möchten heute über Frankreich und Luxemburg Deutschland 🇩🇪 erreichen da sich die Lage immer mehr verschärft.

Der Übergang zu Luxemburg war nicht zu merken.

Dann war erst einmal tanken angesagt für 0,95€/Liter.

Wir sind dann bei Wasserbillig über die Grenze und hatten keine Kontrolle und keinerlei Stau !!! 3 Polizisten standen am Straßenrand aber die haben nicht reagiert .

Dann fuhren wir Kaufland an und haben für 2 Wochen eingekauft, denn wir machen eine freiwillige 2 wöchige Quarantäne im Wohnmobil denn in unserem Zuhause wohnen wir mit mehreren Generationen zusammen .

Als Übernachtung haben wir eine Moselschleife gewählt um erst einmal wieder runterzukommen von den Aufregungen der letzten Tagen und es genießen wollen ,das wir wieder in Deutschland sind !! Die Anfahrt an der Moselstraße war traumhaft!

Wir haben einen Platz direkt an der Mosel bekommen .

Es gab ein Stück Himbeertörtchen mit einem Espresso, den wir mit einem Blick aufs Wasser und Schiffsbetrieb genossen haben.

Danach haben wir uns die Beine vertreten und das Moselufer genossen. Hier ist es sehr ruhig und kein Publikumsbetrieb. Ein paar Tage werden wir bleiben und wir werden berichten wie wir die Isolation bewältigen!!

Tolle Tage , bestes Wetter, Besuch von Freunden , Badespaß und Völlerei

29.02.-05.03.2020

Heute mal wieder ein Bericht von unseren sommerlichen Tagen auf unserem Stellplatz „Camper Area El Pinet“

Sonnabend ist Markttag in La Marina. Heidrun hatte 2 Tage mit Bauschmerzen zu kämpfen aber zum Markttag war sie wieder fit. Eigentlich wollten wir mit dem Rad fahren aber da wir sowieso Entsorgen mussten sind wir mit dem Wohnmobil gefahren. Ulfried kam auch noch mit und so sind wir früh gestartet. Parkplätze für Wohnmobile waren reichlich vorhanden. Heidrun hat sich gleich ins Marktgetümmel gestürzt und Ulfried und ich waren erst einmal im Mercadona einkaufen. Es waren sehr viel Stände auf dem Markt und ein großer Menschentrubel. Am holländischen Stand wurde Matjeshering gekauft und mit Heidrun gab es dann noch Currywurst!

Als wir wieder am Wohnmobil waren haben wir noch Ingrid Seubert und ihren Mann getroffen, eine langjährige Facebookfreundin ! Es wurde noch ein wenig geplaudert und jeder setzte seine Reise fort. Als wir wieder am Stellplatz waren, wurde Entsorgt und dann die Beine hochgelegt !

Am Nachmittag gab es noch einen Spaziergang

und einen Erdbeerbecher mit Sahne zum Kaffee !!

Der nächste Tag begann mit einem sonntäglichen Frühstück.

Wir genießen es sehr und lassen uns viel Zeit. Unser ehemalige Nachbar André Kurt aus Rostock ist mit seiner Frau Petra hier in der Nähe und hat sich am Montag zu Besuch angemeldet. Es passte gut, denn unser Nachbar aus dem Schwarzwald fährt am Montag weiter und so konnte ich , mit Absprache des Platzbetreibers, den Platz reservieren. Heute am Sonntag haben wir beschlossen nicht selber zu kochen und so ging es gegen 14.00 Uhr nach La Marina .

Es ist nur ein Katzensprung und so kann man super zu Fuß gehen. Auf Empfehlung sind wir zur Pizzeria San Francisco gegangen.

Wir hatten nur einen Cäsarsalat bestellt als Vorspeise und das war gut so, die Portion war reichlich !

Weiter ging es mit Pizza Mexicano für den scharfen Claus und Pizza San Francisco für Heidrun !

Pizza Mexicano

Es hat sehr lecker geschmeckt und man kann die Gaststätte wirklich empfehlen! Da das Essen reichlich war haben wir für den Rückweg die längere Strecke über den Strand gewählt (4km) aber man muss erst einmal zum Strand kommen!

Am Ende unserer Strandstrecke haben wir noch einmal halt gemacht auf ein Bierchen

und dann den letzten Kilometer in Angriff genommen! Ziemlich erschöpft kamen wir am Wohnmobil an und mehr wie „Rosamunde Pilcher“ ging dann nicht mehr !!

Montag wurde lange geschlafen und nach dem Frühstück rollte dann auch schon Familie Kurt auf den Platz. Der Platz ist bis 10 m Mobile ausgelegt und so gab es kein Problem mit seinem 9,2 m Niesmann Bischoff !

Wir treffen uns nun schon seit 3 Jahren immer mal wieder in Spanien oder Portugal ! Die Begrüßung war herzlich und es gab viel zu erzählen und der Wein schmeckte auch sehr gut !

Die Zeit verging wie im Fluge und wir haben beschlossen in La Marina essen zu gehen , denn es war schon 16.00 Uhr und alle hatten Hunger ! Es ging wieder in die bewährte Pizzeria.

Wir haben wieder sehr gut gegessen und sind dann mit Städtchenbummel zurück gegangen!

Das Wetter ist richtig sommerlich und die Temperatur liegt bei 25 Grad im Schatten dementsprechend ist der Solarertrag recht ordentlich bei 360 Wp auf dem Dach .

Dienstag ist wieder schönes Wetter und wir sitzen stundenlang in der Sonne bei Obst, Gin-Tonic und Rum -Cola !!

Frau Holle checkt mal die Lage aber bei dem Wetter gibt es keine Arbeit !!

Heute haben wir uns die „Bordega Los Camelos „ausgesucht, hier soll es sehr gutes Essen und Wein geben. Wichtig ist hier, man muss einen Tisch bestellen wenn man ab 17.00 Uhr essen gehen möchte !! So jetzt Check ich erst einmal den Cross Scooter von André bevor es los geht!

Ein tolles Gefährt was wirklich Spaß macht aber jetzt geht es zu Fuß zur Bordega .

Wir haben heute vom Buffet gegessen.

Die Auswahl war groß und wir haben uns durchgearbeitet!

Es hat wunderbar geschmeckt und wir konnten viele spanische Gerichte durchprobieren. Auf Bestellung gibt es auch Paella , Tapasteller für 4 Personen Fisch und Fleischplatten . Wir waren sehr zufrieden und gegen 20.00 Uhr wieder zu Hause. Der Wetterbericht hat für morgen wieder 25 Grad und Sonne pur vorhergesagt ,somit ist für morgen Strand angesagt !

Also nach dem Frühstück wurden Badesachen gepackt und ab geht es an den Strand. Wir sind mit dem Rad und André und Frau mit dem Roller gefahren. In den Dünen haben wir uns einen Platz gesucht .

Als erstes ging es baden bei 15 Grad Wassertemperatur!

Gegen Mittag haben wir uns abgesetzt zum Bierchen trinken und es ist zur Schlemmerei ausgeartet !! Wir dürfen das den Frauen nicht erzählen , denn heut Abend wird noch gegrillt !

Thunfisch mit Tomaten als Vorspeise

Entrecôte frisch gegrillt auf Holzkohle

Gegen 17.00 Uhr hab ich dann den Grill angeschmissen

und die Frauen haben den Tisch gedeckt.

Wir (Männer) taten uns schwer Hunger vorzutäuschen aber irgendwie ahnten die Frauen was.

Am Abend haben wir die letzten Sonnenstrahlen noch genutzt und es war auch zugleich Abschied; …Morgen fahren Sie weiter !! Danke noch einmal für die schönen Tage Ihr Zwei!!!!

Wanderung im „Parque Natural de las Salinas de Santa Pola“

24.02.2020

Wir haben sehr gut geschlafen , sehr ruhige Umgebung ! Frühstück gab es draußen in der Sonne. Es ist zur Zeit super Wetter hier !

Dann kam Ulfried vorbei wegen Absprache unserer Wandertour aber vorher sind wir beide mit dem Rad nach La Marina zum Einkauf gefahren. Ein super kleiner Einkaufsladen mit super Fleischtheke, wo ich mal wieder richtige Koteletts kaufen konnte , die nicht so dünn wie Schuhsohlen sind wie im Supermarkt ! Gegen 13.00 Uhr sind wir mit dem Fahrrad zum „Parque Natural de las Salinas de Santa Pola“ gefahren, haben die Räder abgestellt und haben den Park zu Fuß erwandert !!

Natur pur, Ruhe und Flamingos in den Salinen,

einfach traumhaft !

Den Rückweg haben wir am Strand entlang gewählt.

Am Strand haben wir uns in den Sand gesetzt und 20 min den Ausblick auf’s Meer genossen ! Dann haben wir unsere Räder geholt und eine Gaststätte angesteuert. Sie wir knüppelvoll, immer ein gutes Zeichen wenn soviel span. Gäste anwesend sind. Wir haben unseren Durst mit einem Bierchen gelöscht !

Wir bedanken uns noch einmal bei Ulfried für die tolle Führung. Nun ging es zurück mit dem Rad zum Platz und das ziemlich viel bergaufwärts. Heidrun und ich waren im Vorteil mit den E-Bikes , Ulfried musste sich an der Steigung quälen . Es ging ein toller Nachmittag zu Ende, nochmals Danke !! Eine kleine Mahlzeit habe ich dann noch zubereitet und dann wurden die Füße hochgelegt !!

Reisen mit dem Wohnmobil , technische Tips und Erfahrungsaustausch