Alte Freunde besucht

Es wurde mal wieder Zeit ein paar freie Stunden zu finden für alte Freunde. In der Saison ist es immer recht schwierig einen passenden Zeitpunkt zu finden aber dieses Wochenende haben wir es gepackt ! Am Freitag waren wir bei unserem guten Freund Malermeister Thomas mit seiner Frau Katrin eingeladen. Es wurde Heilbutt und Rotbarsch geräuchert . Katrin hat super Salate und Dipps vorbereitet und wir haben ein großes selber gebackenes Brot mitgebracht.

Die Stimmung war super und da ja bekanntlich , Fisch schwimmen muss , gab es reichlich Getränke . An dieser Stelle sage ich Thomas noch einmal Danke für die Hilfe beim Kauf unseres Wohnmobils. Eigentlich war am nächsten morgen gemeinsames Frühstück angesagt aber die Getränke flossen so stark, das alle noch um 9.00 Uhr im Koma lagen. Also bin ich mit Schecker zum nächsten Bäcker und es gab dann ein gemütliches Frühstück mit Heidrun im Wohnmobil ! Beim Frühstück haben wir dann beschlossen Claudia und Holger das Wochenende zu besuchen. Sehr gute alte Freunde; wir kennen uns noch aus DDR Zeiten ! Da mehre Versuche, uns in diesem Jahr zu Treffen fehlgeschlagen waren , ergab sich nun die Möglichkeit zum Zusammentreffen ,da Sie auf Ihrer Datsche am Krakower See waren. Also kurz nach Hause und dann ab auf die Autobahn nach Krakow am See !! Pünktlich zum Kaffe waren wir dort bei bestem Wetter .

Es gab viel zu erzählen und zu lachen . Am Abend habe ich dann den Gasgrill angeschmissen und es wurde Gemüse gedünstet und Entrecote gegrillt !

Nach dem Essen haben wir noch lange gesessen und geklönt. Schecker musste natürlich auch bewegt werden und das hat Holger und ich übernommen. Wir waren zu einem abgelegenen Badestrand gegangen , einfach idyllisch !!

Es war ein wunderschöner Abend wo wir noch bis kurz vor Mitternacht im „Häuschen am See“ saßen ! Am nächsten Morgen als wir Aufstanden hatte Holger schon Brötchen geholt und es wurde gemeinsam in der Morgensonne gefrühstückt! Den Abwasch erledigt ja eigentlich immer Holger aber heute hatte er Hilfe!!

Ganz ohne Arbeit sind wir dann doch nicht davongekommen,; es musste noch Aufmass vom Bootssteg genommen werden und das war Männerarbeit ! Die Frauen waren in der Zeit kreativ und haben eine Dekoration erstellt.

So verging ein wunderschöner Sonntag und wir bedanken uns noch einmal für die liebe 💖 Gastfreundschaft !

Am frühen Nachmittag sind wir dann los und wünschen Claudia und Holger für Ihren bevorstehenden Urlaub viel Spaß und super Erholung !

Dann ging es noch zu unserem jüngsten Sohn und seiner Familie wo wir zum Kaffe und Abendbrot eingeladen waren.

Umrüstung auf LED Rückleuchten

Der August geht zu Ende und unsere Reisezeit rückt immer näher. Wir starten Mitte November und da gilt es noch einige technische Sachen zu erledigen, insbesondere da eine neue Reiseperiode eingeleitet wird. Wir werden 1-2 Jahre auf Tour gehen.

Aber jetzt geht es an die Rücklichter. Danke an Michael Tülp und Werner Hayn für Eure hilfreichen Tips. Ich möchte die Arbeiten selbst durchführen und die Heckstoßstange nicht abbauen. Die Rückleuchten mussten ohne große technische Umbauten einbaubar sein. Meine Entscheidung fiel auf folgende Leuchtenreihe .

So fangen wir an:

Hier seht Ihr den Orginalzustand . Zuerst wurden die Leuchten und die Töpfe ausgebaut.

Dann galt es die 15 Jahre alte silberne Folie abzuziehen, was eine ziemliche Fummelei ist.

Damit ist es noch nicht getan, die fiese Klebe von der Folie musste auch noch ab. Hier half Nitroverdünnung und dann war eine super glatte Fläche vorhanden, die nicht gespritzt werden musste. Nun konnten die Leuchten eingesetzt werden.

Hier die rechte Seite mit Rückfahrscheinwerfer separat und der 3 Wegeleuchte Blinker, Rücklicht und Bremslicht. Für den Binker habe ich das Vorschaltgerät von Hella genommen.

Die linke Seite bekam Rückfahrscheinwerfer mit Nebelschlussleuchte und ebenfalls die 3 Wegeleuchte und wenn man schon mal dabei ist habe ich die Kennzeichenleuchten auch noch gleich umgestellt. Die Kennzeichenbeleuchtung habe ich beim selben Lieferanten bestellt. Diese habe ich dann allerdings angepasst damit die org. Abdeckung in Chrom wieder passte.

Als letzte Arbeit kommen noch auf jeder Seite 2 Rückstrahler auf die Stoßstange.

Im September geht es noch nach Polch zu Niesmann Bischoff und er bekommt dort noch eine neue Frontscheibe und ein neues Seitenfenstern über der Couch !

Extremwetterlagen im Wohnmobil

Es ist der Wonnemonat Mai und wir haben schon eine extreme Sommerwetterlage. Wochenlang permanente Sonneneinstrahlung, kein Gewitter und auch kein Regen und wie kommt man bei diesen Temperaturen in einem Wohnmobil zurecht ohne rückstandslos zu verglühen ?! Ich spreche hier von Mecklenburg-Vorpommern , ein Land an der Ostsee. Wenn man an der Küste steht halten sich die Temperaturen noch in Grenzen, da die kalte Ostsee die Luft kühlt. Wir sind aber keine „Ostseesteher“ , uns zieht es eher an die Mecklenburger Seenplatte und wir lieben keine 30 Grad. Also sind wir am 29.05.2018 los bei gut 30 Grad und sind über „park4night“ fündig geworden, ein Freistehplatz am Jabelscher See.

Wir waren überrascht, ein idealer Platz wenn man direkt am Wasser stehen möchte und fast den ganzen Tag Schatten hat.

Es ist natürlich eine Zwickmühle, ohne Sonne natürlich auch keinen Strom von den 460 Wp Solar und dann gibt es nach 2 Tagen Strommangel trotz LiFePo4. Wir haben einen Kompressorkühlschrank und der lebt nur von 12 Volt, Espressomaschine muss sein und Handys , sowie E-Bikes müssen versorgt werden. Erleichternd kommt hinzu , das Fernsehen mit der Oyster bei den hohen Bäumen nicht möglich war. Wir haben uns für den Schatten entschieden ,denn der Flair 2 ab Baujahr 2002 bietet viel Angriffspunkte für intensive Sonneneinstrahlung.

  • Frontscheibe , die Bussabmaße hat ist die größte Wärmequelle. Als Sonnenschutz gibt es ein Alurollo , welches auch geschlossen sein sollte. Es gibt einige Zwischenstufen, die man natürlich auch nutzen kann , je nach Sonneneinstrahlung oder auch als Sichtschutz. Der Raum zwischen Scheibe und Rollo heizt sich extrem auf und mit guten 45 Grad ist man dabei. Das Rollo strahlt natürlich die Wärme in den Raum.
  • Mediheki kommt an Stelle zwei. Hier sollte man immer einen kleinen Spalt offen lassen , damit die Luft zwischen Scheibe und Rollo zirkulieren kann. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist das Rollo auch gut 40 Grad heiß.
  • Seitenscheiben 4 Stück nutze ich zur Luftzirkulation. Fliegengitter runter und Seitenscheiben geöffnet dies sorgt für eine gute Zirkulation.

Auf unserem Schattenplatz hatten wir so um 27 Grad am Tag im Wohnmobil, zum Abend kühlte es noch runter auf 23 Grad Schlaftemperatur. Klimaanlage haben wir nur genutzt, wenn wir 1,5 Std mit dem Rad unterwegs waren ,um unseren Hund „Schecker“ eine angenehme Temperatur zu sichern. Wir haben uns den ganzen Tag draußen aufgehalten, morgens als erstes baden gehen.

Danach gab es ein ausgiebiges Frühstück mit Blick auf den See.

Chillen im Liegestuhl bei einer angenehmen Seebrise; … wir haben es genossen und abkühlen im See geht immer zwischendurch ! Unser Stromdefizit haben wir mit unserem Honda E10 gut ausgleichen können .

Natürlich kann man sich auch in die Sonne stellen. Wir mögen es aber nicht so gerne bei 32 Grad im Schatten und ziehen uns lieber in den Schatten zurück , was natürlich auch nicht immer möglich ist.

Services und Flucht vorm 70. !!

Der Winter hatte uns über Ostern ja noch einmal voll im Griff und nun ist der erste Urlauberansturm vorbei .

Mein Geburtstag liegt diesen Monat an und wir haben uns entschlossen keine Feier zu machen und so machen wir eine Woche Auszeit zu zweit !! Nein nicht ganz , wir verbinden es mit einem Serviceeinsatz für die Alde Heizung ! Unser Facebook-Freund Michael Tülp , ein begnadeter Schrauber aus der Gruppe „Flair , Arto und Cloufahrer“ soll bei unserem Flair die Heizungsflüssigkeit der Aldeheizung erneuern und eine Heizungspumpe in den Rücklauf einbauen und der „Quirl“ kommt raus.

Wir haben uns zum 13.04.2018 verabredet mit Anreise gegen 18.00 Uhr in Wilhelmshaven. Um 09.30 Uhr sind wir am Freitag den 13. von zu Hause gestartet und es lagen gute 400 km vor uns.

Nach Hamburg wurde eine Pause eingelegt , ich habe Eintopf gekocht und dann gab es Mittag.

Danach gab es noch einen Espresso und nach 1,5 Std Mittagspause ging es weiter.

Gegen 17.30 Uhr waren wir bei Michael und wurden ganz lieb empfangen. Natürlich wurden erst einmal unsere Flair gegenseitig besichtigt und viel fachgesimpelt !!‘ Michael hat dann noch eine Bestandsaufnahme gemacht ob alles klar geht mit dem Umbau und dann haben wir für den nächsten Morgen 8.30 Uhr den Arbeitsbeginn festgelegt. Natürlich war wieder richtig scheiß Wetter, es hatte wie aus Kannen über Nacht geregnet !

Um 06.30 Uhr war die Nacht zu Ende, Frühstück und dann Kleiderschrank leer geräumt, Teppiche raus und Polster weggeräumt damit wir Baufreiheit hatten . Um 08.15.00 Uhr lag Michael schon unterm Auto und suchte den Ablasshahn für die Heizungsflüssigkeit und ließ Sie ab. Natürlich schaute er sich gleich noch den ganzen Unterboden an und gab noch ein paar Tips. Dann ging es der Alde an den „Kragen“ obwohl sie sich gewehrt hat , denn man kommt nicht so gut dort ran , der Tisch musste ab und es war verdammt eng !

Aber Michael hat alles im Griff und die Rücklaufleitung wird getrennt und neuen Rohre und die Pumpe werden angepasst.

Dann den Ablaufhahn wieder geschlossen und es kam neue Heizungsflüssigkeit ins System. Dank Michael’s Vorrichtung ein Kinderspiel und ist super durchdacht.

Das System etwa 20 min laufen lassen damit die Luft aus den Leitungen gedrückt wird und es wird wieder alles zusammengebaut. Der Probelauf folgte und es läuft super, man hört nichts mehr von der Pumpe und wenn einer einen „Quirl“ braucht ,der melde sich !! Wir sind begeistert von diesem Services und bedanken uns noch einmal bei Michael und seiner Frau. Um 14.00 Uhr haben wir uns dann verabschiedet und sind zu einem Stellplatz in der Nähe gefahren

und wollen das schlechte Wetter erst einmal aussitzen.

Nun wird‘s Zeit für den Abschlussbericht !

Entschuldigung , .. es hat ein bisschen gedauert aber wenn einen der Alltag wieder eingeholt hat kommt man einfach zu nichts !!!

12.03.2018

Nach dem Frühstück ging es erst einmal in den Zubehör Shop und dort wurde noch ein kleiner Hocker und ein bisschen Kleinkram gekauft. Danach haben wir uns ein Carthago Opus 5.2 angeschaut , der uns schon im Netz aufgefallen war. Er war Baujahr 2008 und hatte 48.000 km auf der Uhr. Vorbesitzer hatte er allerdings drei und das machte einen stutzig. Da er aber auch nur Querbett hatte , war er dann doch nicht so interessant. Danach ging es dann auch wieder auf die Piste denn unser Ziel war heute noch Sondershausen.

Sondershausen hat einen wunderschönen kleinen kostenlosen Stellplatz, den wir dann auch angefahren haben. Hier ein Blick aufs Schloss.

Am nächsten Morgen kamen unsere Bekannten uns dann zum Frühstück besuchen und es wurde viel aus alten Zeiten erzählt. Gegen Mittag sind wir dann weitergefahren in Richtung Neuruppin.

Dort gab es einen Stellplatz und eine Sporteinrichtung mit einer Sauna.. Wir haben hier sehr ruhig übernachtet.

Eigentlich wollten wir schon nach dem Frühstück los aber Heidrun wollte gerne noch 3 Stunden in die Sauna und es wurde Ihr gewährt !! Gegen 13:00 Uhr sind wir dann weitergefahren nach Kremmin in unsere Werkstatt des Vertrauens.

Ich hatte einen Termin gemacht zum Wechseln der Starterbatterie. Da wir aber erst spät Nachmittags ankamen haben wir dort übernachtet und sind am nächsten Morgen gleich bedient worden.

Mit einer neuen Starterbatterie sind wir dann nach Schwerin gefahren. Wir haben uns einen Stellplatz am Schweriner Schloss ausgesucht ,wo wir dann in Schwerin ein bisschen Shoppen wollten.

Das war auch ein wunderschöner Nachmittag bis Heidrun sich dann durch eine Unachtsamkeit noch den Knöchel angebrochen hatte. Wir haben überlegt was machen wir jetzt.

Ein Anruf bei der Notaufnahme in der Heliosklinik ergab, dass es unheimlich voll wäre und mindestens 4 Stunden dauert.So haben wir uns entschieden gleich weiter zu fahren nach Tessin um dann zu Hause bei unserem Arzt vorbei zu schauen. Wir haben in Tessin auf dem Parkplatz vorm „Schützen“ übernachtet und Heidrun ist dann am nächsten Morgen zum Arzt gegangen. Danach ging es nach Alt-Kätwin zu unserem jüngsten Sohn und den Enkelkindern. Hier sind wir dann eine Nacht geblieben um dann endgültig zu uns nach Hause zu fahren und der Winter hat uns dann doch noch eingeholt !!

Auf unsere Reise vom 13.11.2017- 17.03.2018 sind wir 8.025 km gefahren und haben 1.455,22 € für Diesel ausgegeben bei einem Durchschnittsverbrauch vom 14,9 Liter auf 100 km. Es war eine wunderschöne Reise mit vielen Erlebnissen , die uns durch die Schweiz, Frankreich, Spanien und Portugal führte. Wir haben viele Freunde getroffen aber auch ganz liebe Menschen kennengelernt. Wir freuen uns schon auf unsere nächste Erlebnisreise und auf unsere lieb gewonnenen Freunde !

Deutschland, Currywurst und der schöne Schwarzwald

Freitag , 9.3. , Sonnabend 10.3. und Sonntag ,11.3.

Freitag

Ein anstrengender Reisetag , der abends kein Bloggen mehr möglich machte .

Vormittags , 10.30 Uhr ging’s los aus Cousance . Vorher Hundespaziergang, Entsorgung und Frischwassertanken . Diesmal kam noch der Bäckergang dazu , um ein schönes frisches knuspriges französisches Weizenbrot mit nach Deutschland zu nehmen .

Wir hatten uns vorgenommen bis Mulhouse Nationalstraßen bzw. D-Straßen zufahren . Doch unsere Navi schickte uns wieder die engsten und bergigsten Straßen entlang .

Zunächst ging’s gemütlich los , wieder auf der linken Seite der Rhone .wunderschön . hügelige Landschaft , grüne Wiesen mit Schafen und kleinen Lämmchen , mit Kühen und kleinen Kälbchen . Wieder schöne Weinberge und Weingüter. Wir fuhren wieder die D 1083 die teilweise 4 spurig bzw. wechselweise 3 spurig war. Das Wetter war auch gut mittags 12 Grad , bedeckt . Das einzig Schreckliche waren die Kreisel auf den Straßen . Jemehr Orte und Örtchen , umsomehr Kreisel . Wenn Sie alle 400 m kamen war es echt belastend . Es gab eine etwas längere kreiselfreie Strecke und die war 31 km lang und wir haben sie genossen und ich glaube der Niesi auch . Ab Bresancon ging es die Berge rauf und runter auf äußerst engen Serpentinen , auf einer Seite die hohen Felsen mit Abbrüchen auf der anderen steile Abhänge . Bei Gegenverkehr brach mir der Schweiß aus . Wir fuhren durch Baumes les Dames , einem uns bekannten Ort , dessen Stellplatz wir schon mehrmals genutzt haben . Doch diesmal wollten wir noch über die Grenze . Die Stecke war wieder sehr bergig und die Narvi führte uns über die kleinsten Dörfer bis auf ein kleines Stück Autobahn kurz vor Mulhouse. Der Grenzübergang nach Deutschland 🇩🇪 war unspektakulär. Wir fuhren auf der Autobahn bis Emmendingen und dann nach Waldkirch ( Schwarzwald ) auf unseren Übernachtungsplatz .

Der Stellplatz liegt am Stadtrand . Um 17.30 Uhr waren wir da . Dann erst mal riesige Hunderunde , die sehr schön war weil wir mitten in einem Naturpark waren .

Danach nur noch abhängen .

-Sonnabend

Der Plan war eigentlich weiter zu Hymer World zu fahren. Doch nach genaueren Recherche stellten wir fest , dass Samstag war und Hymer nur bis 16.00 Uhr geöffnet hat . Um das zu schaffen hätten wir hetzen müssen bzw. um 7.00 Uhr los . Zu beidem hatten wir keine Lust . Zu mal man dort dann Sonnabends weit ab von der Zivilisation gestanden hätten . Also lieber einen Tag im Schwarzwald genießen . Es war sehr warm , doch bedeckt mit einzelnen Nieselschauern . Wir erledigten erst einmal dringende Einkäufe bei DM und Lidl . Danach fuhren wir nach Emmendingen ,

Claus genoss nach 4 Monaten seine erste Currywurst und ich kaufte mir ein Roggenbrot , 100% und im Holzbackofen gebacken . Endlich nach 4 Monaten ein dunkles Brot .-

Es wurde noch bisschen gebummelt und um 16.00 Uhr waren wir wieder in Waldkirch auf unserem Stellplatz . Angenehm war der Dieselpreis von 1,149 €/Ltr .

Sonntag

Um 10.30 Uhr ging’s heute weiter mit dem Ziel Hymer World bei Wertheim. 321 km in 3,45 Std . , phantastisch. 2 Baustellen

aber kaum Brummis auf der Straße . Dafür waren die Autobahnparkplätze voll mit unzähligen LKWs . Einen kleinen leeren Parkplatz haben wir dann doch gefunden für eine kleine Espressopause.

Um 14.30 Uhr waren wir auf dem Stellplatz von Erwin Hymer und konnten noch 1 Stunde in der Sonne sitzen .

Jetzt regnet es allerdings wieder . Das stört uns nicht , wir machen uns eine Kerze an und sehen den Sonntagsfilm .

Frauentag und der Heimat ein Stück näher !!

08.03.2018

Internationaler Frauentag und natürlich schreibt Heidrun heute den Bericht .

Heute lief alles in normalen Bahnen . Morgens war alles weiß , dh nachts war es frostig . Schecker und ich genossen die klare Luft und den blauen Himmel . Um 10.00 starteten wir in Beausemblant . Unser Ziel Stellplatz am Vogelpark bei Lyon . Es ging wieder über Landstraßen , dh die Fahrt dauert lange . Um 13.00 Uhr sollten wir lt Navi das Ziel erreicht haben . Wir fuhren wie gestern links der Rhone.

Unsere erste Teilstrecke .

Viele Womos nutzten das herrliche Reisewetter . Ob die uns entgegenkommenden nach Spanien in die Wärme unterwegs waren ? Unser Ziel ist das kalte Deutschland und ich war ein bischen neidisch . Wie gestern ging’s wieder  vorbei an wunderschönen Landschaften aber auch an einem Atomkraftwerk .

Die Straße war wenig befahren und ist teilweise 4 spurig . Ein leichter Stau entstand durch Baumpflegearbeiten . In St Romain le Gal ging’s auf die A 7 , die um Lyons ein Stück kostenlos ist . Danach kurz auf die A 46 und dann auf die D 1083 in Richtung Vogelpark . Unsere Navi wollte uns dann über eine enge Baustelle schicken , doch mein Kraftfahrer weigerte sich und fuhr weiter . 2 x bot Frau Navi noch andere Möglichkeiten . Auch diese waren nicht vertrauenserweckend .Wir fuhren bis Villas Les Dombes und machten Mittagspause und Gassigehen mit Schecker . Nach’ner Stunde gings weiter in Richtung Mulhouse über Bourg en Bresse .

Wir haben uns noch einen Stellplatz in Cuiseaux angesehen aber der war nichts und so ging’s noch ein kleines Stück weiter.

Unser Übernachtungsstellplatz ist in Cousance . Um 15.00 Uhr waren wir hier . Haben uns noch das Örtchen angesehen und Claus ist noch mit dem Hund unterwegs gewesen .

Im Supermarkt wurden Blümchen zum Frauentag angeboten . Eine Rose , nett verpackt , kostete 9,50 € . Ich habe Claus gebeten mir zu Hause Blumen zu schenken . Fazit des Tages heute : die Straße D1083 ist eine sehr gute Alternative zur Autobahn . Wir brauchen unbedingt eine neue Naviapp. Unsere hat es heute fertig gebracht , und von der D 1083 runterzuschicken ein klitzekleines Stück ( 200 m ) eine andere schlechte Straße zu fahren ( unter eine Brücke durch ) und schickte uns dann wieder auf die D 1083 . Die Führung zum Vogelplatzstellplatz ist Ihr auch nicht gelungen . Die wunderschöne Rhône-Alpes Landschaft endet spätestens bei Lyon . Die Landschaft wird eben , sachlich und schlicht .              Die Dieselkosten sind sehr hoch , heute Höchstpreis 1,47 € , nur beim Supermarkt „Super U “ lag er bei 1,33 € .  Morgen geht’s weiter in Richtung franz. / dt Grenze , ich hoffe entspannt und mit Spaß.

Pech und Pannen

07.03.2018

Heute war ein merkwürdiger Tag .

Es ging morgen schon los . Claus stand auf und ging mit dem Hund ( das ist doch immer meine Aufgabe ) .

Da es heute Nacht wieder sehr viel geregnet und gehagelt hat

und wir heute auch den Stellplatz verlassen mussten , beschlossen wir , auf den morgigen Markt in Nyons zu verzichten und Nyons Richtung Lyon zu verlassen . Doch schon beim Kochen des Frühstückskaffee , die erste Panne , kein Strom , die Kaffeemaschine ging nicht und obendrein sprang auch das Auto nicht an . Moppel angestellt und die Batterien gespeist . Nach dem Frühstück sprang der Motor Gott sei Dank an und ab zur Schranke . Da wartete die nächste Herausforderung : der Bezahlautomat wollte unsere Parkkarte nicht . Er schrieb uns immer wieder , sogar auf deutsch , dass wir den Platzbetreiber aufsuchen sollten. Claus versuchte es immer wieder .Ich hätte schon längst aufgegeben . Doch die Schranke ging nicht auf . Aber mit Geduld und Spucke hat der Automat uns irgendwann mitgeteilt , dass wir 20 € bezahlen sollen , dürfen . Geldkarte rein und die Schranke geht auf und ins Auto gespurtet. Nicht dass die Schranke noch zu geht bevor wir runter sind vom Platz .Doch wir haben’s geschafft und machten uns auf in Richtung Montélimar. Auf zur nächsten Gastankstelle . Ich vergaß zu erwähnen , das beim Kaffeeewasserkochen ( Kaffeemaschine ging ja nicht wegen Strommangel ) die Gasflamme aus ging wegen Leere in der Gasflasche . Die angesteuerte Gastankstelle war leider etwas ungünstig gebaut für unserer „großes“ Auto , so dass wir unverrichteter Dinge weiter fahren mussten . Neue Tankstelle aus der App gesucht und dort hat es dann geklappt . Erleichtert ging unsere Tour weiter , auf der Nationalstraße 7 durch eine wunderschöne Landschaft mit Plantanenalleen ,

die mich immer an einen Gespensterwald erinnern, durch noch graue Lavendelfelder und Weingüter , in denen fleißig die Triebe geschnitten wurden . Wir haben beschlossen dieses Gebiet noch einmal aufzusuchen , vielleicht zur Weinernte . Zur Lavendelernte ist es uns zu heiss . Ab Montélimar ging ’s auf die linke Seite der Rhone , auf die D86 , weil dort weniger Verkehr ist , meint Claus und die Navi. Und wieder unbeschreibliche Naturbilder . Berge ,bis in die höchsten Lagen mit Wein bepflanzt , blühende Wildpflaumen und Fosythien , Mimosen und japan . Apfel ,Schlösser und Burgen .

In Tournon -Sur -Rhône wechselten wir die Rhôneseite und steuerten unseren heutigen Stellplatz In Beausemblant an . Um 14.30 Uhr waren wir hier . Stellplatz ist für 6 Womos ausgerichtet und kostenlos .

Nach einem Spaziergang zu dritt

musste Claus sich erstmal von innen ankucken und dann gab’s Käffchen mit Küchlein vom Dorfbäcker .

Zum Abend gab’s Ingwertee , gekocht auf der Elektroplatte . Ein eigenartiger Schmorgeruch veranlasste Claus nun zum Abschluss auch noch unsere Elektrik zu überprüfen. Ein Kabelschuh stellte sich als Übeltäter raus . Der Schaden wurde mit meiner Hilfe behoben und ich musste die blanken Kabel der „Hochspannungsleitungen“ (12 Volt) unter Lebensgefahr halten . Nun heißt es nur noch den Abend Genießen und Chillen .

Region Auvergne-Rhône-Alpes

06.03.2018

Wir stehen jetzt in Nyons.

Wir sind nur 2 Mobile auf dem Platz. Im August 2017 war ich schon einmal hier und da wir hier totales Chaos, kaum ein Platz zu bekommen , Hektik und 41 Grad im Schatten !! Heute nun endlich kam die Sonne schon etwas raus und wir haben uns das Städtchen ansehen. Nyons gehört zur Region Auvergne-Rhône-Alpes .

Im August war es zu heiß für solch einen Rundgang. Es gab noch ein Käffchen am Marktplatz und dann ging es zurück zu Schecker. Gestern Nachmittag sind wir hier angekommen und haben einen Spaziergang mit Schecker am Fluss unternommen. Es gab viel zu sehen , einen Kräutergarten, eine Lavendeldestille und die Forsythien und Kirschen blühen schon !

Unsere Wassersuche erwies sich als schwierig. In Vaison La Romain war ja das Wasser abgestellt und wir sind auf Wassersuche gegangen in Richtung Nyons. Unser erster Versuch war der Stellplatz in Mirabel-aux-Baronnies.

Hier war leider auch das Wasser abgestellt, eben noch Wintermodus aber sonst kann man hier sehr ruhig stehen.

Nach einem Spaziergang ging es weiter nach

Es war Sonntag und auch hier das Wasser abgestellt aber wir haben hier erst einmal übernachtet. Da es sich um ein Weingut handelt und der Shop am Montag geöffnet hat , gab es dann natürlich auch unser heiß ersehntes Wasser. 150 Liter getankt und ab in den Shop. Hier haben wir dann Wein , Oliven und Olivenöl gebunkert und dann ab nach Nyons .

Erholung danach !!

04.03.2018

Wir haben die 2 Sonnentage sichtlich genossen und konnten uns gut erholen von den Strapazen .

Es ist ein sehr schönes Städtchen mit viel römischer Geschichte. Der Stellplatz ist noch im Wintermodus und es gibt kein Wasser aber es wird auch nicht kassiert, so das er kostenlos ist. Wir waren letztes Jahr später hier und da war alles schon vorhanden für 8,-€/Tag. Gestern waren wir in der Stadt schlendern, haben uns Baguette ,Brot und Gemüse gekauft und die Geschäfte angesehen. Die römische Brücke kannten wir schon vom letzten Jahr aber wir mussten sie noch einmal sehen!

Die Historische Oberstadt haben wir dieses Jahr ausgelassen. Hier der Bericht vom letzten Jahr. Dieses Wochenende fand noch eine Regionale Rallye statt ( Rallye Regional de Vaison ) und da kam ein bisschen Formel 1 Feeling auf. Das Hauptlager war in der Stadt

aber auf dem Stellplatz hatten wir auch ein paar Team’s .

Unser Wasser wird langsam knapp und so werden wir heute Nachmittag noch eine Zapfstelle suchen . Es ist auch am Nachmittag Regen angesagt und da fällt es uns nicht schwer mal eins oder 2 Stellplätze in der Region abzuklappern !

Reisen mit dem Wohnmobil , technische Tips und Erfahrungsaustausch