Angekommen in unserer Wohlfühlzone

30.12.2019

Wir haben super geschlafen und was macht man zur Frühstücksvorbereitung in Frankreich, … Baguette holen !! Das ist ein muß, es gibt sie nur hier so lecker !! Also bin ich los und habe eins geholt !

Nach diesem Genuss haben wir uns zur Weiterfahrt vorbereitet und gegen 10.00 Uhr ging es los. Unsere Etappe liegt nun schon in Spanien.

Die 378 km haben wir bei bestem Wetter schnell gemeistert.

Einmal sind wir kurz von der Autobahn runter um in Spanien zu tanken denn über 1,60 € / Liter wollten wir nicht noch einmal bezahlen.

Unser Stellplatz sollte heute bei Cambrils liegen.

Bevor wir aber auf den Stellplatz fuhren wurde noch bei Aldi eingekauft ,um die Feiertage zu überstehen.
Als wir dann auf den Platz fuhren war es schon zu sehen , er ist total voll aber wie sagt man „Platz ist in der kleinsten Hütte“ !! Wir haben uns erst einmal neben Hans gequetscht und er kam gleich raus und rief , die Vergins sind da !!!

Wir sind sehr lieb begrüßt worden und bei 1, 2, 3 Gläschen Cherry wurden die Neuigkeiten ausgetauscht!

31.12.2019

Wir haben lange geschlafen, denn die Nacht war etwas unruhig. Ab 02.30 Uhr war irgendwie Party am Strand und das spanische Geschnatter hörte erst nach 04.00 Uhr auf ! Es fuhren heute doch einige weiter und wir haben uns einen anderen Platz gesucht .

Nach dem Frühstück habe ich erst einmal die Einstiegsseite des Wohnmobil geputzt und dann wurde in der Sonne gesessen .

Am Nachmittag haben wir dann noch mit selbstgebackenen Stollen bei Heidy und Hans vorbeigeschaut. Wir bedanken uns noch einmal für den vorzüglichen Kaffee und der netten Gastfreundschaft. Noch ein paar Vorbereitungen für den Abend

und rutscht alle gut ins neue Jahr !! 🥂🧨

2 Etappen auf einen Streich

Die Nacht war sehr ruhig, wir haben gut geschlafen. Dann wurde das Frühstück zubereitet.

Ein alter Gastoaster, der auch mit Induktion funktioniert !

Nach dem genüsslichen Frühstück musste noch Wasser getankt und Fäkalientank entleert werden . Es war sehr kühl (-4 Grad) und Handschuhe waren praktisch. So jetzt sollte noch getankt werden aber der Preis in Greisach mit 1,439 € schreckte ab und so sind wir 5 km nach Ihringen gefahren wo er nur 1,269 € kostete. Um 10.00 Uhr waren wir auf der Autobahn A5 und gleich danach ging es über den Rhein ; somit waren wir in Frankreich! Die erste Mautstelle war sehr voll.

Es ging dann aber zügig voran. Wir sind gut um Lyon gekommen und es war super Fahrwetter, …die Sonne schien ! Unser Tagesziel mit 400 km sollte ein kostenloser Stellplatz in Balan (nahe Lyon) sein aber wir haben uns dann entschlossen noch einmal 400 km anzuhängen und bis nach Gruissan am Mittelmeer durchzufahren.

Leider nahm der Verkehr nach Lyon auf der Mautpflichtigen Autobahn enorm zu. Wir haben zwar kaum gestanden aber es fuhr sich sehr zäh und wir haben wohl 1,5 Std verloren aber Zeit haben wir ja. Eine Pause haben wir gemacht bei bestem Sonnenschein.

Einmal tanken auf der Autobahn treibt einem die Tränen in die Augen !!

Gegen 21.00 Uhr waren wir auf dem Stellplatz in Gruissan und der war sowas von voll ,das hab ich in den letzten 5 Jahren noch nicht erlebt. Wir mussten uns quer vor die anderen Wohnmobile stellen ! Ich versuche morgen früh mal ein Video zu machen. Nach dem 11 Std. Trip mussten wir erst einmal die Füße vertreten und dann wurde bei einem Western entspannt !!

Deutschland habe fertig, Frankreich in Sicht

28.12.2019

Die Nacht war sehr unruhig. Der Stellplatz liegt dicht an der Straße, obwohl der Autolärm kaum zu hören war aber ein Zug fahr alle 30 min und der war nicht zu überhören! 06.15 Uhr war die Nacht zu Ende bei -2 Grad Außentemperatur. Nach dem Frühstück bin ich gleich mal raus und habe zwei Fotos vom Stellplatz gemacht .

Wasser ist schon seit November abgestellt, Toilettenausguß ist vorhanden und Stromsäulen auch.

Gegen 08.30 Uhr sind wir bei bestem Sonnenschein gestartet. Leider hat uns die Navi mal wieder Irre geführt und uns über Landstraßen und Bundesstraßen zur A5 geführt aber es war eine traumhafte Landschaft bei tollem Sonnenwetter ! Unser Stellplatz heute liegt direkt am Rhein.

Die Fahrt auf der A5 lief wieder super ohne große Staus . Eine Pause zum Füße vertreten gab es auf einem Parkplatz Gemünden.

Punkt 16.00 Uhr sind wir auf unserem Stellplatz in Breisach am Rhein angekommen.

Der selbst gebackene Stollen wurde rausgeholt und Kaffee getrunken . Dann ging es ins Centrum von Breisach und was ist das ,… die erste Palme !!!

…nicht im Topf !!
Es gibt noch Weihnachtsmarkt ??

…dann ging es steil bergauf !!

Schon leicht durchgefroren ging es auf den Rückweg und rein ins warme Wohnmobil !

Jetzt noch einen heißen Glühwein und den Abend genießen !!

Verspätete Abfahrt in den Süden !

26.12.2019 2.Weihnachsfeiertag

Heidrun wünschte sich dieses Jahr Weihnachten noch zu Hause zu verbringen und das traf sich gut, ich musste noch eine neue Linse im Auge bekommen, Hörgeräte und eine neue Brille standen auch noch auf dem Plan. Die medizinischen Aktionen sind abgeschlossen und Weihnachten ist so gut wie vorbei. Wohnmobil ist vorbereitet und und das große Packen eingeleitet!

So wird nun Schritt für Schritt alles eingepackt was mit muss oder auch nur soll. Umgezogen sind wir auch schon ins Wohnmobil und unser erstes Frühstück haben wir heute am zweiten Weihnachtsfeiertag hier genossen.

Der grobe Reiseplan, mit dem wir schnell durch die Winterzone kommen ,steht fest!

Wir Nordlichter sind ja immer ein bisschen im Nachteil ,da wir fast 1000 km alleine in Deutschland fahren müssen und das bei diesem fiesen Wetter. Trotzdem werden wir die Fahrt genießen und freuen uns schon vom Winter in die mediterrane Landschaft hineinzugleiten!

27.12.2019

Eigentlich wollten wir erst am 28.12. starten aber wir lagen gut in der Zeit mit den Vorbereitungen, so daß wir heute um 10.52 Uhr von Prangendorf gestartet sind .

Es ging erst einmal nach Tessin, Brot kaufen, Kleinigkeiten beim Fleischer besorgen und Diesel sowie LPG Gas tanken. Dann ging es auf die A20 und wir waren gespannt wie wir die 512 km bis zu unserem Stellplatz bewältigen. Wir waren überrascht, es gab nicht einen einzigen Stau auf der Strecke Hamburg, Hannover und Kassel ! Das einzige was zu erwähnen war ,waren 30 km Baustelle in den Kasseler Bergen aber es rollte ! 17.30 Uhr waren wir auf unseren Stellplatz in Grifte .

Als erstes wurde Abendbrot gemacht und dann ging es fußläufig zu Aldi und Rewe um ein bisschen zu laufen und ein wenig einzukaufen ! Morgen, wenn es hell ist mache ich noch ein Foto vom Platz. Es ist nichts besonderes aber für eine Nacht völlig Ok !! Jetzt gibt es noch einen heißen Tee und als letzte noch ein bisschen Fernsehen .

Plissee für die Frontscheibe

Bei den neueren, größeren Mobilen ist meistens ein Plissee für den Sichtschutz verbaut.

Dieser wird von unten nach oben gezogen. Unserer Flair 6700 iTA Bj. 2003 hat zwar ein Alurollo welches als Sichtschutz und vor allem als Kälteschutz genutzt werden kann aber es wird von oben nach unten geschlossen. Dies ist unpraktisch wenn man den unteren Bereich abschatten möchte, denn dann ist es ganz dunkel !!

Also ran ans Werk. Das Plissee habe ich bei www.sonnenschutz24.de bestellt. Ich möchte mich hier bei Volker Münnich bedanken, der mir Tips für die Auswahl der Plisseeoptionen gab ! Hier die Bestellung, wenn einer dies auch in Angriff nehmen möchte. Man muss nur die Breite des Plissees anpassen. ( Bezieht sich auf den Flair 2. Baureihe )

Ich werde das Plissee zwischen den Führungen des Alurollos anbauen. Mann kann es auch vor den Führungen des Alurollos bauen aber dort störte die große Gummilippe des Rollos. Wir benötigen U-Profil 25×16 mm aus Kunststoff in bestimmten Längen . Einmal für unten ,wo das Plissee hineingelegt wird und rechts und links für die Führung. Bevor ich das U-Profil auf das Armaturenbrett befestige habe ich erst noch die Armaturenbrett abgebaut, gerichtet und wieder angebaut.

Dann wurde das untere U-Profil angepasst.

Die beiden Seitenprofile habe in das untere U-Profil gesteckt und erst einmal angeheftet mit Klebeband

und dann das Plissee ins untere U-Profil gelegt.

Das Plissee wird im unteren Profil mit 2 Schrauben befestigt. Die Seienteile habe ich mit doppelt klebendes Tesaband verklebt. Die Halter für die Bandspannung kommen in die Seitenprofile. Bitte auf beiden Seiten die gleiche Länge. Ich habe die org. Halter benutz und mit einer Schraube befestigt.

Mit der Bandspannung muss man probieren. Es muss ziemlich stramm sein.

Probelauf mehrmals durchgeführt bis das Plissee stabil hochfährt ! So sieht es dann von außen aus !

Ein Hinweis noch wenn man das Plissee zwischen der Rolloführung einbaut ! Die Griffe am Rollo müssen etwas höher gesetzt werden . Dafür habe ich zwei Alubleche angefertigt.

Sie werden dann an die org. Position wieder angeschraubt

und jetzt kann man das Rollo wieder bis ganz unten feststellen.

Umbau Heckpartie beim Pössel Vario

Mein Sohn fährt einen Kastenwagen Pössel Vario 545 und Ihn störten die beiden Hechtüren , da hinten ein Doppelstockbett verbaut ist. Des Weiteren galt es eine opt. Lösung für einen Heckträger zu finden, der ein Angelkajak und 3 Fahrräder aufnehmen konnte. Also ans Werk ! Wir haben es so konzipiert das es Rückbaubar ist. Es wird eine GFK Rückwand gebaut,die eine Heckklappe enthält und die den Wohnraum vom Serviceraum trennt !

Aus Hartschaum haben wir einen Rahmen an die Karosserie angepasst. Mann sieht die Teilung, oben der feste Teil wo die 2 Fenster aus den Hecktüren und unten die Heckklappe reinkommt !

Hier werden die Halter aus Niro in den Rahmen angepasst und geklebt. Diese werden später unter den Schanieren befestigt.

Anbringung Verstärkungsprofil
Anpassung Oberteil
Verstärkungsprofile im Heckklappenbereich angebracht

Da wir ohne Form arbeiten heißt es jetzt laminieren, spachteln, schleifen und das x-mal !!

Heckklappe mit einer Einfräsung versehen damit es ins Gesamtbild passt ! Die org. Türverriegelung wurde übernommen wird in die Heckklappe eingebaut, somit ist die Zentralverriegelung weiterhin gewährleistet!

Enkeltochter hat ein Bild für die Heckklappe entworfen

Sie hat das Bild dann auf die Heckklappe gemalt !

Die Innenverkleidung wird mit Vorwerk realisiert .

Der Teppich wurde verklebt !

Halter für Stoßdämpfer Heckklappe.
Gummidichtung einkleben

Fenster eindichten und fertig !

Jetzt geht es an den Heckträger. Die rechten Schaniere werden genutzt um den Träger nach rechts zu klappen.

Anpassen Heckträger

5 Wochen Baltikum als Härtetest, hat sich bewährt !

Wechsel der Markise

Ich brauchte dringend eine neue Markise. Die Alte hatte ausgedient und den Rest habe ich ihr gegeben als ich in einer Baumallee einen Baum mit Ihr tuschierte ! Also im Netz gesucht und fündig geworden. Am Tag der Einheit bin ich dann nach Stuhr ( bei Bremen) gefahren und hab sie abgeholt und dort gleich eingehängt und befestigt!! Dies war möglich da die Halter nach dran waren und auch baugleich mit der neuen Markise waren !!

Zur Abdichtung zwischen Karosserie und Markise habe ich dann zu Hause noch ein Gummi eingezogen .

Die neuen Markisen von Thule haben patentierte Spannarme und sind dadurch etwas windbeständiger !

Mal schauen wie sie sich in der Praxis bewährt !! Wir freuen uns nun endlich die Markise wieder uneingeschränkt nutzen zu können !!

Komplettfolierung Wohnmobil N+B Flair 6700 iTA

Heute berichte ich über unseren Flair 6700 iTA Baujahr 2003, der ja nun schon 17 Jahre alt ist und der immer noch unser Traumauto ist. Das Außendesign gefiel uns nicht mehr. Originalität hin und her, er muss ein moderneres Aussehen bekommen !! Mein Sohn und ich haben beschlossen Ihn in Eigenleistung komplett neu zu folieren. So sah er Original aus .

Es ist schon eine Herausforderung so ein großes Mobil zu folieren, besonders wenn man es das erste mal macht. Man studiert im Netz was die richtige Folie ist und schaut sich im Vorfeld recht viele Videos zu diesem Thema auf YouTube an !! Erfahrung mit Aufarbeitung von Wartburg, Skoda und Lada hatte ich im “ Osten“ reichlich, denn die waren Goldstaub und ich habe sie x-mal von Grund wieder aufgebaut! Also ran an die Arbeit!!

Für die Folie haben wir uns für Orafol Oracal 970-RA 010 weiß glänzend Premium Wrapping Cast Car Wrap Autofolie 152 cm breit entschieden. Es kam noch schwarz glänzend und Grauguß glänzend von der selben Firma dazu. Zubehör: Rakel in verschiedenen Größen und ein Cavermesser .

Wichtig ist der Zusatz RA bei der Folie, denn diese Folie hat Luftkanäle in der Klebeschicht was ein Auftragen sehr angenehm und Stressfrei macht. Es gibt keine Probleme mit Luftblasen !!

Wichtig ist natürlich das die Flächen top sauber , silikonfrei und fettfrei sind !! Man quält sich schon die alten Aufkleber abzubekommen und was noch viel schlimmer ist ,die alten Klebereste von den Aufklebern sind so gut wie garnicht ab zu bekommen!

Wir haben beschlossen die Front als erstes zu machen, denn die war das schwierigste mit den vielen Rundungen. Abgebaut wurden nur die Motorhaube und die Scheinwerferblenden, alles andere blieb dran.

Reinigung
..es geht los, die vordere Ecke Fahrerseitr
Feintuning

..die linke Ecke folgt !
Die Lampenvertiefungen bekommen schwarz !
Und der Rest wird weiß !
Die Motorhaube bekommt erst einmal weiß

Die Kühlerrippen bekamen eine schwarze hochglänzenden Folie !
Niesmannsymbol gefertigt und der Stoßstange in Angriff genommen !

Die erste Etappe gemeistert ! Jetzt geht es an die Seitenfront Beifahrer. Es mussten alle Aufkleber ab, das Marokkobild musste weg, die Luken und Fenster raus, die Markise ab und Radläufe hinten ab ,da sie mehrfach eingerissen waren ! Ich sage nur eine zeitaufreibende Arbeit , die durch die intensive Reinigung in richtige Scheißarbeit ausartete !!

So, jetzt kann es losgehen !

Die 1,52 breite Folie wird ausgerichtet und mit Malerkrepp fixiert und dann von hinten oder von der Mitte aus fest gerakelt!

Dann die obere Hälfte ebenso bekleben !

Nebenbei noch gleich ein paar Klappen beklebt.

Dann mit Hilfe eines Lasers die Dekorlinien festgelegt und mit Kniffnellsband beklebt. Knifflesband ist ein Schneidedraht, der die Linien dann korrekt schneidet !

Die Graugussmetallick Hochglanzfolie wird aufgetragen und der Schneidedraht abgezogen und fertig ! Dann gleich mal mit Decaseal 8936 die Fenster auf der Seite wieder eingedichtet !

Dann haben wir den Schneidedraht für die schwarze Folie am Frontseitenfenster angebracht und die Folie aufgetragen.

Es wurden dann noch ein paar Zierstreifen aufgetragen und es sieht schon ordentlich aus .

So, jetzt muss die Stoßstange ab, sie war etwas eingeplatzt von einer Tuschierung mit einem Poller.

Ich habe die Stoßstange laminiert und gespachtelt und mein Sohn hat das Heck schon mal weiß foliert !!

Das Heck wurde dann mit Deko versehen !

Bevor die Stoßstange an der Reihe ist musste noch die Fahrerseite fertiggestellt werde !

Obere Folie angebracht !
Untere Folie angebracht !
Dekofolie angebracht !
Fenster eingedichtet !
Restarbeiten an der Fahrerseite !

So nun kommt die Stoßstange dran .

Elektroarbeit, Rückleuchten anschließen !

So die LED Rückleuchten sind wieder drin ! Die Abdeckungen der Lampen habe ich foliert da der Chrom immer wieder nach 6 Wochen rostete !!

Ja jetzt sind nur noch die Radläufe zu fertigen. Man kann sie auch bei Niesmann für 378,-€/ Stck kaufen und dann noch unlackiert ! Ich war nicht bereit den Preis zu zahlen und ich wollte eine Version ohne Gummis !! Also ran ans Werk ! Wir haben einen Radlauf genommen um bei ihm direkt die Innenseite als Form zu nehmen. Das erspart einen aufwendigen Formbau. Was ein Vorteil ist , ist das man den Radlauf für beide Seiten nutzen kann, sie sind Baugleich !

Formenbau , die Kante und die Flächen die an der Karosse Anliegen stabilisieren und fixieren !

Die untere Kante am Radlauf, die frei hängt verstärken und fixieren !

Was zu beachten ist , man muss bei dieser Variante des Formenbaus die entstehende Wandstärke bei den überlappenden Stellen beachten. Der Überlappungsbereich verringert sich durch die entstehende Wandstärke, also wurde dieser Bereich beim Formenbau getrennt und 6 mm eingefügt !! Laminiert wurde mit Polyesterharz und Glasgewebe. Als Gelcoad wurde Polyesterharz mit Talkum verwendet, so wie wir es schon zu DDR Zeiten gemacht haben beim Surfbrettbau !! Als Trennmittel kam roter Hartwachsbohner zum Einsatzes !!

Der erste Radlauf ist aus der Form und passt. Er wird noch ein bisschen nachgearbeitet und dann mit Folie bezogen.

Nacharbeit und mit Füller gespritzt !
Mit Folie beziehen !
Diese Variante benötigt keine Gummis mehr !

Fertig ist er und der kann angebaut werden. Es wird nur eine Schraube verwendet im Bereich der vergrößerten Auflagefläche, alles andere ist geklebt !

Kurze Zusammenfassung: Die bewährte solide Technik des Flair2 hat es verdient ein modernes Aussehen zu bekommen und es ist auch optisch durchaus Zeitgemäß geworden und von einem neuen Fahrzeug nicht zu unterscheiden.

Materialkosten muss man so um die 1.000,- € rechnen und an Zeit haben wir uns 4 Wochen beschäftigt !! Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden !

Auf den Punkt, in 5 Wochen wieder zu Hause

Am Morgen musste ich mit Schecker schon um 06.30 Uhr raus , er vertrug wohl das polnische Hundefutter nicht aber nichts mit aufstehen, nein schnell wieder ins Bett und bis 09.00 Uhr geschlafen . Nach dem Frühstück haben wir uns den Stellplatz und den Tollensesee angesehen. Wir fanden den Stellplatz recht schön. Wir haben sehr gut gestanden für 10,-€/Tag, Strom, Toiletten und Duschen brauchten wir nicht. Das Umfeld am Tollensesee hat uns sehr gefallen.

Wir haben mit Schecker noch einen großen Spaziergang am See unternommen.

Die historische Komponente war auch interessant!

Gegen 12,00 Uhr sind wir dann gestartet. Wir haben nicht die A20 genommen sondern die Landstraßen. Heidrun wollte unbedingt noch in eine Drogerie. In Malchin fanden wir dann einen „Rossmann“ !

Heidrun liebt „Rossmann“ und so bin ich mit Schecker auf Entdeckungstour gegangen.

Als wir nach einer Stunde zurück waren, war meine Frau immer noch nicht da und ich dachte sie hat wohl ein Wohlfühlwochenende bei „Rossmann“ gebucht !! Ich bin dann rein und siehe da , sie war schon an der Kasse !!

Der Netto daneben hatte einen schönen Bäcker und wir kamen am Kuchen nicht vorbei !

Dann aber ging es wieder auf uns bekannte, heimischer Straßen weiter .

15.30 Uhr sind wir dann auf den Hof unseres jüngsten Sohnes gefahren, wo wir auch vor 5 Wochen gemeinsam gestartet sind !

Heidrun und Frederic haben dann noch einen großen Eimer Champignon

gesammelt und auch ein paar Brombeeren !

Wir sind auf der Baltiktour 4.502 km gefahren, haben 639,39 Liter Diesel in die Luft geblasen und 14,202 Liter auf 100 km verbraucht !!

Also Freunde bis zur nächsten Tour. Jetzt ist erstmal der Niesmann dran , wir wollen Ihm eine komplette neue Folierung verpassen im modernen Wohnmobildesign !! Ich werde berichten !!

Auf den Spuren der Ahnen, zurück in die Heimat

Frühstücken, Entsorgung, Wasser tanken und es ging weiter Richtung Westen !!! Heidruns Wunsch, … über die Weichselbrücke fahren ! Nichts leichter als das !

Weiter ging es auf der 16. Wir wollten unsere Mautbox für Polen noch einmal aufladen und haben uns die nächste Stelle aus der ViaToll App rausgesucht.

Die Navi der App hat uns hergeführt. Da es eine Tankstelle war wollten wir erst tanken aber nichts ging. Der Kollege kam raus und sagte Stromsperre !! Na super, aufladen der Via Toll Box ging natürlich auch nicht, also hat Heidrun erst einmal Spiegeleier gemacht und dazu gab es einen Kaffee !! Und siehe da, der Strom war wieder da und wir konnten dann doch noch alles erledigen ! Der erste kostenloser Parkplatz von Park4Night wurde angefahren.

Man kann eigentlich gut dort stehen aber es war Zuviel „Friedhof“ und so sind wir weiter gefahren . 28 km weiter war dann ein Stallplatz bei einer Gaststätte.

Es fehlen hier noch Bewertungen aber man steht hier sehr gut.

Die Gaststätte haben wir gleich einmal getestet !

Ich nahm Heilbutt
Heidrun nahm Lachs

und zum Nachtisch gab es noch einen Eierkuchen !

Wir waren begeistert und können die Gasstätte nur empfehlen !!! Heute nun hat es endlich mal geregnet und es wird kühler ,so haben wir ordentlich lüften können um die Temperatur im Wohnmobil zur Nacht runter runter zu bringen.

07.08.2019

Richtig gut schlafen ging nicht , war zu schwül . Beim Frühstück haben wir uns überlegt in den Geburtsort von Heidruns Vater „Otto“ zu fahren. Der Ort hieß früher Freienwalde und jetzt Chociwel. Wir waren noch nie dort. Also haben wir kurzerhand Ottos Cousine angerufen und uns Informationen geben lassen, wo das Wohnhaus stehen könnte . Also Route eingegeben und los !!

Chociwel begrüßte uns mit einem „Biedronka“ Einkaufscentrum

und wir nahmen 2 Körbe, Heidrun musste die letzten Zloty ausgeben und ich war wie immer bargeldlos unterwegs !! Nach einer Stunde ging es weiter in Richtung Kirche , ein Parkplatz am See !

Hier haben wir abgeparkt und sind alle 3 auf den Spuren Heidruns Ahnen gegangen !! Es ging am See entlang

zum Orientierungspunkt Kirche,

von der Kirche über den See schauen und das höchste Gebäude soll es sein. !

wir sind dann zurück zum WoMo und Heidrun hat sich das Elternhaus Ihres Vaters dann noch einmal genauer angeschaut.

Es war dann auch schon nach 14.00 Uhr und wir wollten heute noch Deutschland erreichen. Also sind wir auf dieser Route gestartet.

Es war eine gute Wahl die Straßen waren super, allerdings hatten wir ein kräftiges Gewitter zu durchfahren !

dann hatten wir die Heimat erreicht

und freuten uns auf eine echte deutsche Bockwurst von der Tanke aber bis Abfahrt Neubrandenburg keine einzige Tankstelle , kaum zu glauben !!

Gegen 18.00 Uhr hatten wir unser Ziel erreicht.

Reisen mit dem Wohnmobil , technische Tips und Erfahrungsaustausch