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Wir, Caus-Peter geb. 18.04.1948 und Heidrun geb.06.02.1951 beide in Rostock. Camper seit frühster Jugend. Seit 4 Jahren im Ruhestand , .... naja ob man es Ruhestand nennen kann ,das Leben auf einem Bio- Bauernhof mit 4 Ferienwohnungen ??!! Aber wir fahren gerne ab November mit unserem Wohnmobil durch Europa.

Einbau Kontrollsystem für Reifendruck !!

Heute mal ein kleiner Bericht über Sicherheit beim fahren. Es geht um ein Reifendruckkontrollgerät für Wohnmobile. Bei meinem Dreiachser habe ich besonders an der vorderen Achse so ein bisschen Muffensausen wenn da mal ein Reifenproblem auftritt. So nun endlich habe ich mich für das System „Easydriver Safetyre“ von Reich entschieden.

Das System kostet 89,90 € mit 2 Sensoren. Mir gefällt die schnelle Installation und die Smartphoneanbindung. Mir reicht erst einmal die Überwachung für vorne, die anderen Achsen kommen später dran.

Die Installation war einfach. Erst einmal die Radkappen entfernen ,die Sensoren mit der Batterie bestücken, dann die beiliegende Kontermutter aufs Ventil schrauben und den Sensor mit dem „R“ auf das rechte Rad schrauben. Dies tun wir bei der linken Seite ebenfalls.

Jetzt laden wir uns die easydriver – App runter , registrieren uns und legen ein Wohnmobil an

und als nächstes aktivieren wir die beiden Sensoren indem wir den Code auf den Sensoren einscannen und legen den Druck der Reifen fest. Ich habe vorne von 3,8-4,5 bar eingestellt.

Jetzt geht es an die Radkappen, hier muß die Aussparung für die Ventile vergrößert werden! Ich habe es mit einem Dremel gemacht .

Jetzt passen sie wieder !

Dann ging es an die Probefahrt. Der Reifendruck im Ruhezustand liegt bei 3,9 bar. Wenn man fährt steigt der Druck und die Temperatur auch !

Bei unter-oder überschreiten des eingestellten Druckes gibt es ein Tonsignal und eine Information aus,

Die App bietet noch 2 Sonderfunktionen die für mich interessant sind.

  • Wasserwaage, gut zum ausrichten mit der Luftfederung !
  • Sonnenstandanzeige , gut zum platzieren des Wohnmobils !

3 Tage Camping bei größter Hitze !!

Wir hatten beschlossen ab Dienstag drei Tage mit dem Wohnmobil auf Tour zu gehen. Gesagt getan. Als Ziel haben wir uns den Rudower See bei Lenzen an der Elbe ausgesucht. Wir fahren ja immer ohne Reservierung los und haben als erstes den Stellplatz am Rudower See angefahren. Hier tat sich der Platzwart schwer uns einen Platz anbieten zu können, alles reserviert !?! Ok, der Platz überzeugte uns nicht, zu eng und keinen Schatten, also ging es 6 km weiter zur Nordseite des Rudower Sees zum Natur Campingplatz.

Der Platz hat uns sehr gut gefallen und wir wurden vom Betreiberehepaar sehr höflich aufgenommen.

Uns einen Platz zuzuweisen war kein Problem und wir haben uns eingerichtet !

Der Platz hat ein super modernes und sehr sauberes Sanitärgebäude,

Strom und Wasser am Platz und eine große Entsorgungsstation mit modernen Bodeneinlass. Brötchen wurden jeden Morgen ans Wohnmobil geliefert ; …man wird hier richtig gut betreut !!

Was wir hier feststellen mussten (Tagestemperaturen mit gut 34 Grad im Schatten) , wir sind in die heißeste Region Mecklenburg Vorpommerns gefahren und waren froh , das es hier eine stabile Stromversorgung gab! Die Klimaanlage wurde unser bester Freund aber es gab ja auch noch den See zum Baden. Nachdem wir alles eingerichtet hatten ging es dann als erstes zum See.

Die Wasserqualität war noch ordentlich und erfrischend ebenso !

Der Nachteil war das man zum See einen steilen Berg hinuntergehen musste, was ja auch ohne Probleme ging aber dann auf dem Rückweg wieder hoch !!?! Man hat mitgedacht, auf halber Strecke gab es eine Bank zum pausieren !

Ok , ich glaub diese wird wohl auch nur von unserer älteren Generation genutzt aber immerhin eine gute Idee!! Auch wenn man draußen im Schatten saß war es eine trinkintensive Zeit. Schade nur das Whisky-Cola nicht das richtige Getränk für diese Temperaturen war und so blieb nur stilles Wasser als Alternative.

Die Klima lief den ganzen Tag und so konnten wir die Innentemperatur auf 25-28 Grad halten, was sehr angenehm war.

Abends wurde es etwas kühler und wir haben lange draußen gesessen und die Ruhe und den Sonnenuntergang genossen !

Gestern sind wir früh aufgestanden, es sollte ins Städtchen Lenzen gehen. Um 6.00 Uhr klingelte der Wecker obwohl lange schlafen bei den Temperaturen kaum möglich ! Heidrun ist mit Coolio gegangen und ich habe die Räder fertig gemacht. Coolio blieb im Wohnmobil mit Klimaanlagenbetreuung und wir starteten um 7.00 Uhr. Wir fuhren den Trampelpfad am See entlang. Er war sehr abenteuerlich zu befahren aber immer unter hohen Bäumen und am See entlang. Es war noch recht frisch und fuhr sich angenehm.

Als erstes ging es zum Bäcker um leckeren Pflaumenkuchen für den Nachmittag zu bunkern, nebenbei nahmen wir noch 2 Buchweizenbrötchen fürs Frühstück mit. Als letzte Aufgabe wurde noch Bargeld vom Bankautomat geholt und diesmal ging es die 6 km auf der Landesstraße zurück bevor die große Hitze einsetzte.

Wir haben dann genüsslich draußen im Schatten ausgiebig gefrühstückt.

Kochen im Wohnmobil geht bei diesen Temperaturen ja garnicht und so wurde eine Outdoor Kochgelegenheit aufgebaut.

Gegen 12.00 Uhr ging es ins gekühlte Wohnmobil um ein Stündchen zu schlafen, denn in den warmen Nächten schläft man nicht so gut !

Am Spätnachmittag gab es dann ein Käffchen mit frischen Pflaumenkuchen und Schlagsahne,…..mmmmm lecker !!

Am Abend hatten wir dann das erstemal Fernsehen geschaut. Es war die schwülste Nacht und am nächsten Morgen soll es wieder nach Hause gehen. Vorher hatten wir aber noch für unseren Sohn einen Platz reserviert, denn er möchte von Freitag bis Sonntag das Wochenende hier auch genießen . Also wir sind am Freitag nach dem Frühstück losgefahren und haben den Staffelstab der Jugend übergeben !

Preis des Platzes 2 Personen mit Hund : 20,50 €/ Tag

Stromverbrauch: 30 KWh a 0,50 € macht 15,00 €

Auf der Rückfahrt hatten wir dann auf der A20 bei Kröpelin die magische Kilometermarke von 200.000 km mit unserem geliebten Fahrzeug erreicht !!

2 Tage Treffen mit Freunden

Am 20.06.2020 waren wir schon einmal in Fresenbrügge, Hier der Link ! Diesmal wollten wir mit Freunden in die Blaubeeren denn dort gibt es reichlich davon. Wir haben das WoMo gepackt und es ging am 21.07.2020 nach dem Frühstück los.

Die Fahrt war sehr entspannt und wir haben uns etwas abseits von den offiziellen Stellplätzen gestellt, direkt am Kanal !

„Coolio“ hatte es sich gleich recht gemütlich gemacht. Nach einer Stunde kamen dann unsere Freunde.

Nach Kuchen und Kaffee ging es dann mit voller Mannschaft in den Wald.

Blaubeeren sammeln ist eigentlich Strafarbeit, ich war nur widerwillig dabei und Gudrun und Gerd hatten es auch noch nie gemacht ! Unsere Vorarbeiterin Heidrun

versuchte uns zu motivieren aber so richtig klappte es nicht !! Wir hatten dann aber fast zwei große Joghurtbecher voll gesammelt und unserm Traumessen „Hefeklöße mit Blaubeeren“ stand nichts mehr im Wege !

Von den Strapazen haben wir uns am Abend mit „Aperol Spritz“ erholt !

Es wurde ein wunderschöner Abend mit viel Gesprächsstoff!

Der Mittwoch begann mit einem gemeinsamen Frühstück und danach ging es auf zu einer Radtour . Gerd blieb zu Hause und hatte Hundedienst !

Wir sind so um die 6km an der Elde gefahren und auf der Strecke gab es sogar Pilze.

Unser Ziel war eine Schleuse , die die Frauen unbedingt sehen wollten.

Wir hatten Glück, es kam ein Boot!!

So und nun mussten wir zurück, denn es standen ja die versprochen Hefeklöße auf dem Speiseplan !! Ich bin etwas schneller vorgefahren und ran an den Kochtopf !! Gemeinsam wurde gegessen und genossen ! 👍👍

Am Abend hat Gerd noch den Grill angeschmissen und es wurde gemeinsam gegessen.

Abends wurde es kühler aber wir haben noch lange draußen gesessen!

Am Donnerstag gab es noch einmal Frühstück,

und Heidrun ist noch einmal in den Wald gegangen zu den Blaubeeren aber wir mussten leider gegen 11.30 Uhr schon los nach Doberan ,die nächste OP absprechen !! Es waren mal wieder 2,5 wunderschöne Tage und Danke Gudrun und Gerd das Ihr dort wart !

Freunde besucht und Kernfamilientreffen

17.06.2020

Das Wetter passt, es sollen 28 Grad werden also der beste Zeitpunkt um einen Kurztrip mit dem WoMo zu machen. Unsere Freunde Claudia und Holger standen auf unserem Reiseplan. Auf ging es nach Krakow am See , dort wurde noch kurz eingekauft und dann auf zum traumhaften Grundstück unserer Freunde !

Als erstes ging es in den See zum abkühlen, sehr erfrischend das Wasser! Claudia „bastelte“ noch eine Erdbeertorte und wir hatten noch ein paar Apfeltaschen dabei und so stand dem Kaffeetrinken nichts im Wege.

Es wurde richtig heiß und so musste man dann doch öfter ins Wasser. Im Wohnmobil waren 31 Grad !

Bekanntlich ist es auf dem Wasser ja nicht so heiß und so hat uns Holger mit auf eine kleine Bootstour genommen.

Am Abend wurde der Grill angeschmissen

und wir haben köstlich gegessen, ein Fläschchen Sekt getrunken und viel erzählt bis uns die Mücken ins Bett geschickt haben. Die Nacht war sehr warm und man schläft dann nicht so gut aber am nächsten Morgen war Holger schon früh Brötchen holen und wir haben zusammen gefrühstückt mit Blick auf den See ; ……einfach wunderbar!!!! Nach dem Frühstück sind wir wieder in Richtung Heimat gefahren und bedanken uns noch einmal für die nette Gastfreundschaft und wünschen Euch eine tolle Urlaubswoche in Zingst!!

20.06.2020

Spontanes Familientreffen mit Wohnmobilen. Am Donnerstag kamen schon die ersten und wir sind erst am Sonnabend angereist. Als Stellplatz hat unser Sohn folgenden Platz gewählt:

Ein sehr schöner Stellplatz, den wir schon öfter besucht haben. Zur Zeit sind die Waschräume und die Toiletten geschlossen aber Strom, Wasser und Entsorgung sind vorhanden. Weiterhin gibt es hier Kajaks zur kostenlosen Nutzung !

Wir haben uns in die vorhandene „Wagenburg“ eingereiht.

Es gab viel zum Fachsimpeln und das Wetter war ziemlich stabil, kaum Regen !!

Am Spätnachmittag wurden die SUP Boards startklar gemacht.

Dann ging es ins Wasser !

Wir sind inzwischen mit Coolio eine große Runde durch den Wald gelaufen.

Mutter und Sohn sind dann noch einmal in den Wald gegangen um Blaubeeren zu sammeln. Heidrun hat Blaubeermarmelade eingekocht und ich habe Hefeklöße mit heißer Butter und Blaubeersoße zubereitet. Zum Abend wurde noch gegrillt ,Hefeklöße gegessen, Gin Tonic vernichtet und der Sonnenuntergang genossen . Bis kurz nach Mitternacht haben wir zusammengesessen und Sommersonnenwende genossen !!!

Der Morgen begann mit Sonnenschein .

Gegen 10.00 Uhr gab es Frühstück !!

Das Wetter hat sich gebessert und der Sommer kehrt zurück. Ich bin mit Coolio eine Gassirunde gegangen und Heidrun ist noch einmal mit dem Rad in die Blaubeeren gefahren.

Ergebnis nach 2 stündiger Sammlung !! Die Jungs haben zum Nachmittag noch Kuchen geholt und somit war ein üppiges Kaffeetrinken abgesichert. Zum Spätnachmittag haben wir uns ein Kajak genommen und sind ein wenig auf dem Kanal gefahren.

Als wir wieder am Platz waren musste die Jugend die Heimreise antreten

und wir genießen noch den Abend und fahren erst morgen wieder nach Hause. Jetzt gibt es Abendbrot und Rosamunde Pilcher rundet den Abend ab !!

Wo finde ich einen Stellplatz in Coronazeiten ?

Jetzt wo die Reiseverbote in unseren Bundesländern gelockert werden wollen sehr viele Wohnmobilisten wieder auf Tour gehen. Im Ausland ist einiges noch unklar und unsicher und so bleiben fast alle in Deutschland. Stellplätze und Campingplätze spontan anzufahren bringt zur Zeit wenig Erfolg. Wir haben uns deshalb entschlossen auf unserer großen Wiese am Ökobauernhof in Wardow ein paar Plätze bereitzustellen!

Wer idyllische Landschaft liebt und unser schönes Mecklenburg – Vorpommern kennenlernen möchte ist hier gut aufgehoben. Ein bisschen „Schweden“ kann man hier auch beim Haus vom Ökobauern sehen .

Die Plätze sind auf Rasen und direkt an einer Streuobstwiese gelegen , wo man kostenlos Ernten darf. Größenbeschränkungen gibt es nicht, hier ist Platz für jede Größe.

  • Strom ist nicht vorhanden.
  • Entsorgung ist ab 4 Tagen Aufenthalt mit dem Bauern abzusprechen
  • Wasser gibt es beim Bauern
  • Preis 10,-€/ Nacht
  • Kontakt: TelNr. 0170 1107291
  • Koordinaten N 53° 57′ 19″ E 12° 20′ 20″
  • Mann kann hier wunderbare Wanderungen und Fahrradtouren machen. Die Ostsee ist 30 km entfernt ,Badeseen gibt es in der Umgebung und Sonnenuntergänge vom Feinsten sind hier garantiert !

    Also Freunde wir würden uns Freuen wenn wir helfen können und wünschen allen Campern viel Spaß und bleibt gesund !!

    Mecklenburger unter sich, Corona macht es möglich !

    20.05.- 25.05.2020

    Herrentag

    Das Wetter war super mit tollem Sonnenschein und es gab ein gemeinsames Frühstück.

    Herrentaggedeck

    Mit Coolio wurde eine große Runde gedreht und dann noch mit den Nachbarn geplaudert. Sie hatten einen Elektroroller geliefert von „Elektro Frosch“.

    Es ist ein 1 Sitzer Elektroroller mit super Fahreigenschaften ,Reichweite 40-70 km und unter 1000,- Euro !!

    Am Späten Nachmittag wurde gemeinsam gegrillt. Es war Kotelett und Rinderhüftsteak im Angebot. Dazu gab es Pellkartoffeln mit Knoblauchquark und Salat.

    Der Abend wurde mit 2 Flaschen Sekt abgerundet !

    Am Freitag wurde das Wetter dann schon unbeständiger aber wir konnten draußen noch Kaffee trinken. Claudia hatte einen tollen Erdbeerkuchen gezaubert, den wir dann verzehrten.

    An diesem Tag haben wir ordentlich gefaulenzt und uns erholt. Auch Coolio hat es genossen !

    Sonnabend waren wir etwas aktiver. Am Spätvormittag ging es mit den E-Bikes in die Stadt und es gab erst einmal eine Eiskugel.

    Weiter ging es dann auf dem Deich zum Hafen.

    Am Hafen gab es dann ein lecker Fischbrötchen !

    Kurz vor unserem zu Hause hat uns dann doch noch ein Regenschauer überrascht. Er war aber nur von kurzer Dauer und zum Kaffee konnten wir schon wieder draußen sitzen bei einem kleinen Stück Kuchen mit einem Espresso.

    Dann aber zauberte Claudia eine Delikatesse, „Crêpes Suzette“, Flambierte Crêpes mit Orangensoße !!

    Es war ein Traum , einfach köstlich !! Nochmals Danke !!!

    Sonntag wurde das Wetter immer schlechter, der Wind nahm zu und es gab einige Regenschauer! Die Markise wurde eingefahren und auch schon einiges verstaut für die morgige Abfahrt. Am Abend ging es dann zum Abschluss mit Freunden in das Kranichhaus, eine wunderbare, kleine Gaststätte mit einem super Fischangebot.

    Bis 21.00 Uhr haben wir noch geplaudert und dann ging es zu Fuß zurück zum Campingplatz. Es war ein wunderbarer Abschluss dieser tollen Tage, die wir ja so lange vermisst haben !!

    Montag wurde gemütlich gefrühstückt und alles zur Abfahrt vorbereitet. Ab heute können ja nun wieder alle Touristen in Mecklenburg-Vorpommern einreisen und es waren auch gleich früh die ersten Wohnmobile dort. Gegen 11.00Uhr haben wir den Campingplatz verlassen und noch den Bodeneinlass im Außenbereich zur Entsorgung genutzt. Dieser war wirklich eine Zumutung, die Spülung war tot und so ist es nicht angenehm Grauwasser und Fäkalien abzulassen ! Bei einem Übernachtungspreis vom 43,-€/ Tag(inkl. Kurtaxe) darf das nicht sein. Auf der Heimfahrt war ein sehr , sehr reger Verkehr in Richtung Darß von vorwiegend nicht Mecklenburgern zu spüren. Hoffen wir mal das alles gut läuft. Bleibt alle Gesund !

    Herrentag auf dem Campingplatz in Coronazeiten

    20.05.201020

    Seit 22.03.2020 waren wir nicht mehr auf Reisen. Nun seit dem 18.05.2020 dürfen wir innerhalb unseres Bundeslandes wieder Reisen und wir haben diese Möglichkeit genutzt um unser jährliches Treffen zum Herrentag in Zingst mit unseren Freunden Claudia und Holger durchzuführen . Eigentlich war immer der Campingplatz „Freesenbruch“ unser Ziel aber der Platz hat auf keine Anfragen, ob telefonisch oder Email, geantwortet und so haben wir den Campingplatz „Düne6“ gewählt.

    Um 10.30 Uhr sind wir gestartet. Es ging über Ribnitz-Damgarten ( Heidrun musste noch einen Rossmann heimsuchen) mit spezieller Parkplatzsuche,

    weiter nach Ahrenshoop über Born , wo wir einen Einkaufsstop verbunden mit einem kleinen Imbiss einlegten

    und dann unser Ziel in Zingst angefahren haben !!

    Die Rezeption durfte mann nur mit Mundschutz und desinfizierten Händen betreten. (Automat war vorhanden). Wir bekamen unseren Platz zugewiesen und haben es uns gleich gemütlich gemacht.

    Heidrun hat ein Schläfchen gemacht und ich habe mir das geöffnete Waschhaus angesehen.

    Es gibt wieder einen Desinfektionsautomaten, Masken sind Pflicht und die Duschen sind auch auf !!! Allerdings ist nur ein Waschhaus geöffnet und somit auch mal weitere Wege notwendig !

    Der Wellnessbereich ist zur Zeit noch geschlossen !!

    Unsere Freunde kamen am späten Nachmittag an.

    Wir haben dann gemeinsam Abendbrot gegessen ,noch ein Fläschchen Wein getrunken und so den Tag ausklingen lassen!

    Jetzt kann der Herrentag kommen !!

    Handy laden wie mit Geisterhand !!

    Diese wilden Zeiten lassen uns ja viel Zeit zum Nachdenken aber auch viel Zeit zur Umsetzung von innovativen Ideen. Mein Projekt heißt jetzt eine induktive Ladestation in die Tischplatte einzuarbeiten.

    Aber nicht nur einarbeiten sondern so einbauen , das von oben auf der Tischplatte nichts zu sehen ist ! So können wir das Handy einfach auf den Tisch legen und es läd wie von Geisterhand ! Was brauchen wir dazu:

    1x Qi Ladestationen ( Unterbau )

    1x USB Aufbaubuchse

    1x Einbauschalter

    1x Sicherungselement

    3 m Zweiadriges Kabel

    100 ml Epoxydharz

    Als Wekzeug:

    Oberfräse

    Bohrmaschine

    Lötkolben

    Bohrer, Schraubendreher. Schrumpfschlauch.

    So , jetzt können wir uns ans Werk machen. Als erstes schrauben wir den Tisch vom verstellbaren Halter ab und legen Ihn auf eine ebene Arbeitsplatte. Es gilt jetzt festzulegen an welcher Stelle das Ladegerät eingebaut werden soll. Ich bevorzuge die Seite an der Couch und werde es ungefähr mittig davon einbauen, so sind unsere Essplätze frei und die Ladefunktion ist dann jederzeit gewährleistet.

    Wir zeichnen an der besagten Stelle von unten den 70 mm Lochkreis an

    und fräsen den Lochkreis aus. Zu beachten ist das wir 4 mm von der Gesamtstärke des Tisches stehen lassen und somit das Furnier an der Oberseite stehenbleibt. Ich fräse das Loch freihändig auf die berechnete Tiefe und den Durchmesser . Es gibt aber auch eine Art Zirkel für die Bosch Oberfräse für die Leute die nicht soviel Übung haben. Aber jetzt erst einmal ein Päuschen mit Espresso !!

    Unsere Tischplatte ist 28 mm stark also stellen wir erstmal eine Tiefe von 24 mm ein !

    Nachdem das Loch gefräst ist machen wir einen Probelauf ob die Ladefunktion durch die Tischplatte gegeben ist. Die Ladestation hat mittig eine rote LED die die Position und Betriebsbereitschaft anzeigt ,also habe ich doch noch ein 4,5 mm Loch gebohrt und es mit Epoxitharz versiegelt.

    Als Nächstes gilt es die Stromversorgung zum Tisch zu realisieren. Wir kommen gut vom Batteriefach durch den Doppelboden zum Tischbein welches im Doppelboden verschraubt ist ! Ich habe zwei Löcher gebohrt um das Kabel in das Tischbein zu bekommen.

    Es ist zwar etwas fummelig aber machbar wenn man von oben nach unten arbeitet.

    Die Doppel USB Buchse wurde mit einem Schalter versehen

    und dann an der Stirnseite des Tischplattenhalters befestigt. Das Stromkabel 12 Volt habe ich in der USB Buchse verlötet.

    Jetzt gilt es noch das USB Kabel vom Ladegerät zu verlegen. Hier ist zu beachten das der Tisch verstellbar ist. Ich hatte an ein Spiral-USB Kabel gedacht .

    Ich habe eine Doppelte USB Dose genommen um noch einen zusätzlichen Steckplatz am Tisch zu haben.

    Dann gab es noch einen Testlauf ob alles funktioniert und es funktioniert wunderbar, sogar mit Handyhülle !!

    Unsere Antirutschmatte , die alles beim fahren an ihrem Platz hält , kann auch weiterhin genutzt werden !!

    Sogar die elektrische Zahnbürste kann ich damit aufladen und ich brauche somit keine 220 V mehr dafür.

    Einkaufen, Gas tanken und Tierschutzhof unterstützen

    Heut haben wir eine Fahrt vor . Damit nicht wieder unsachliche Kommentare abgegeben werden gleich mal zur Klärung :

    Wir haben keinen PKW , …daher nutzen wir unser Wohnmobil für alle Vorhaben die einen fahrbaren Untersatz benötigen. Dies war schon vor Corona so und ist auch jetzt noch so.

    Also wir sind früh gestartet und nach Tessin gefahren, Brief an der Post abgeben, LPG Gas getankt, eingekauft und Geld für den Tierschutzhof vom Geldautomaten geholt. Dann ging es los in Richtung Mentin.

    Die Fahrt verlief ohne Probleme.

    Wir wurden mit viel Gebell begrüßt. Die Betreiberin hat uns „Coolio“ rausgebracht und mit Sicherheitsabstand an uns übergeben. Es wurde eine große Runde „Gassi“ gegangen und wir waren begeistert von der gutmütigen Art des Hundes. „Coolio“ ist in Rumänien geboren und ist jetzt 3,5 Jahre alt. Die Papiere wurden fertig gemacht der Bonus übergeben und er wird jetzt bei uns ein schönes Leben führen können . Wir möchten uns hier einmal bedanken für das Arrangement mit dem hier Hunden in Not geholfen wird !

    „Coolio“ hat dann schon mal das Wohnmobil erkundet.

    Wir waren gespannt wie er auf die Fahrt im Wohnmobil reagieren wird.

    Er hat sich gleich selbstständig werdend der Fahrt einen Platz auf der Couch gesucht. Es gab keinerlei Probleme ! Wir sind begeistert ! Auf einem Rastplatz haben wir eine Pause gemacht

    und dann ging es nach Hause. Es ist natürlich sehr viel Neues auf Ihn eingeströmt aber er hat es toll gemeistert. Heut Abend in seinem neuen Zuhause ist er total erschöpft und müde. Wir wünschen uns 3 eine schöne gemeinsame Zeit !!

    Wechsel der Druckpumpe für die Wasserversorgung

    Es ist mal wieder so weit, meine Druckpumpe ist leicht undicht und muß gewechselt werden. Sie springt alle paar Stunden kurz an und das ist ein Zeichen von Druckverlust, also habe ich bei der Pumpe einmal reingeschaut und wirklich war ein leichtes Nässen erkennbar! Ich hatte eine Pumpe von „Lilie“ drin und war schon immer unzufrieden damit ! Sie lief extrem laut und gab einen ungleichmäßigen Wasserstrahl an den Zapfstellen ab ! Ich hab mich nun für die Smart-Serie von Lilie entscheiden mit 2,4 bar Wasserdruck und 14 Liter/min Fördermenge.

    Sie ist Mikroprozessor gesteuert und hält so den Wasserdruck an jeder Zapfstelle konstant. Hier die ist die Anleitung zum nachlesen.

    Also erst einmal Baufreiheit geschaffen !

    Die Alde Heizung und die Wasserpumpe sind unter dieser Klappe untergebracht.

    Wie man sieht …sehr serviceunfreundlich ! Die Pumpe ist oben links hinter der Öffnung untergebracht. Dann wollen wir mal anfangen !

    Es ist wirklich ein Akt dort unten zu arbeiten aber geschafft , die alte Pumpe ist raus !!

    Den Stecker für die Stromversorgung habe ich abgeschnitten zur Verwendung an der neuen Pumpe. Die neue Pumpe ist größer als die Alte, bedingt durch die Elektronikbox. Ich musste einen Kabelbaum etwas verlegen damit der Platz ausreichte. Zur Probe reingelegt.

    Mit viel Fingerspitzengefühl habe ich sie anschrauben können. Jetzt wurde die Abgangsleitung an die Pumpe geschraubt

    und an die Saugleitung kam noch ein Wasserfilter.

    Jetzt noch die Stromversorgung herstellen und dann müsste es laufen.

    Nach mehreren Stunden „rumgefummel“ und vielen „Verletzungen“ lief der Probelauf erfolgreich.

    Fazit: Die Pumpe läuft erheblich leiser und es gibt kein Pumpeffekt mit ungleichmäßigen Wasserstrahl mehr an den Zapfstellen ! Ich bin zufrieden und hoffe das ich da nicht so schnell wieder ran muss !!