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Wir, Caus-Peter geb. 18.04.1948 und Heidrun geb.06.02.1951 beide in Rostock. Camper seit frühster Jugend. Seit 4 Jahren im Ruhestand , .... naja ob man es Ruhestand nennen kann ,das Leben auf einem Bio- Bauernhof mit 4 Ferienwohnungen ??!! Aber wir fahren gerne ab November mit unserem Wohnmobil durch Europa.

Freunde besucht und Kernfamilientreffen

17.06.2020

Das Wetter passt, es sollen 28 Grad werden also der beste Zeitpunkt um einen Kurztrip mit dem WoMo zu machen. Unsere Freunde Claudia und Holger standen auf unserem Reiseplan. Auf ging es nach Krakow am See , dort wurde noch kurz eingekauft und dann auf zum traumhaften Grundstück unserer Freunde !

Als erstes ging es in den See zum abkühlen, sehr erfrischend das Wasser! Claudia „bastelte“ noch eine Erdbeertorte und wir hatten noch ein paar Apfeltaschen dabei und so stand dem Kaffeetrinken nichts im Wege.

Es wurde richtig heiß und so musste man dann doch öfter ins Wasser. Im Wohnmobil waren 31 Grad !

Bekanntlich ist es auf dem Wasser ja nicht so heiß und so hat uns Holger mit auf eine kleine Bootstour genommen.

Am Abend wurde der Grill angeschmissen

und wir haben köstlich gegessen, ein Fläschchen Sekt getrunken und viel erzählt bis uns die Mücken ins Bett geschickt haben. Die Nacht war sehr warm und man schläft dann nicht so gut aber am nächsten Morgen war Holger schon früh Brötchen holen und wir haben zusammen gefrühstückt mit Blick auf den See ; ……einfach wunderbar!!!! Nach dem Frühstück sind wir wieder in Richtung Heimat gefahren und bedanken uns noch einmal für die nette Gastfreundschaft und wünschen Euch eine tolle Urlaubswoche in Zingst!!

20.06.2020

Spontanes Familientreffen mit Wohnmobilen. Am Donnerstag kamen schon die ersten und wir sind erst am Sonnabend angereist. Als Stellplatz hat unser Sohn folgenden Platz gewählt:

Ein sehr schöner Stellplatz, den wir schon öfter besucht haben. Zur Zeit sind die Waschräume und die Toiletten geschlossen aber Strom, Wasser und Entsorgung sind vorhanden. Weiterhin gibt es hier Kajaks zur kostenlosen Nutzung !

Wir haben uns in die vorhandene „Wagenburg“ eingereiht.

Es gab viel zum Fachsimpeln und das Wetter war ziemlich stabil, kaum Regen !!

Am Spätnachmittag wurden die SUP Boards startklar gemacht.

Dann ging es ins Wasser !

Wir sind inzwischen mit Coolio eine große Runde durch den Wald gelaufen.

Mutter und Sohn sind dann noch einmal in den Wald gegangen um Blaubeeren zu sammeln. Heidrun hat Blaubeermarmelade eingekocht und ich habe Hefeklöße mit heißer Butter und Blaubeersoße zubereitet. Zum Abend wurde noch gegrillt ,Hefeklöße gegessen, Gin Tonic vernichtet und der Sonnenuntergang genossen . Bis kurz nach Mitternacht haben wir zusammengesessen und Sommersonnenwende genossen !!!

Der Morgen begann mit Sonnenschein .

Gegen 10.00 Uhr gab es Frühstück !!

Das Wetter hat sich gebessert und der Sommer kehrt zurück. Ich bin mit Coolio eine Gassirunde gegangen und Heidrun ist noch einmal mit dem Rad in die Blaubeeren gefahren.

Ergebnis nach 2 stündiger Sammlung !! Die Jungs haben zum Nachmittag noch Kuchen geholt und somit war ein üppiges Kaffeetrinken abgesichert. Zum Spätnachmittag haben wir uns ein Kajak genommen und sind ein wenig auf dem Kanal gefahren.

Als wir wieder am Platz waren musste die Jugend die Heimreise antreten

und wir genießen noch den Abend und fahren erst morgen wieder nach Hause. Jetzt gibt es Abendbrot und Rosamunde Pilcher rundet den Abend ab !!

Wo finde ich einen Stellplatz in Coronazeiten ?

Jetzt wo die Reiseverbote in unseren Bundesländern gelockert werden wollen sehr viele Wohnmobilisten wieder auf Tour gehen. Im Ausland ist einiges noch unklar und unsicher und so bleiben fast alle in Deutschland. Stellplätze und Campingplätze spontan anzufahren bringt zur Zeit wenig Erfolg. Wir haben uns deshalb entschlossen auf unserer großen Wiese am Ökobauernhof in Wardow ein paar Plätze bereitzustellen!

Wer idyllische Landschaft liebt und unser schönes Mecklenburg – Vorpommern kennenlernen möchte ist hier gut aufgehoben. Ein bisschen „Schweden“ kann man hier auch beim Haus vom Ökobauern sehen .

Die Plätze sind auf Rasen und direkt an einer Streuobstwiese gelegen , wo man kostenlos Ernten darf. Größenbeschränkungen gibt es nicht, hier ist Platz für jede Größe.

  • Strom ist nicht vorhanden.
  • Entsorgung ist ab 4 Tagen Aufenthalt mit dem Bauern abzusprechen
  • Wasser gibt es beim Bauern
  • Preis 10,-€/ Nacht
  • Kontakt: TelNr. 0170 1107291
  • Koordinaten N 53° 57′ 19″ E 12° 20′ 20″
  • Mann kann hier wunderbare Wanderungen und Fahrradtouren machen. Die Ostsee ist 30 km entfernt ,Badeseen gibt es in der Umgebung und Sonnenuntergänge vom Feinsten sind hier garantiert !

    Also Freunde wir würden uns Freuen wenn wir helfen können und wünschen allen Campern viel Spaß und bleibt gesund !!

    Mecklenburger unter sich, Corona macht es möglich !

    20.05.- 25.05.2020

    Herrentag

    Das Wetter war super mit tollem Sonnenschein und es gab ein gemeinsames Frühstück.

    Herrentaggedeck

    Mit Coolio wurde eine große Runde gedreht und dann noch mit den Nachbarn geplaudert. Sie hatten einen Elektroroller geliefert von „Elektro Frosch“.

    Es ist ein 1 Sitzer Elektroroller mit super Fahreigenschaften ,Reichweite 40-70 km und unter 1000,- Euro !!

    Am Späten Nachmittag wurde gemeinsam gegrillt. Es war Kotelett und Rinderhüftsteak im Angebot. Dazu gab es Pellkartoffeln mit Knoblauchquark und Salat.

    Der Abend wurde mit 2 Flaschen Sekt abgerundet !

    Am Freitag wurde das Wetter dann schon unbeständiger aber wir konnten draußen noch Kaffee trinken. Claudia hatte einen tollen Erdbeerkuchen gezaubert, den wir dann verzehrten.

    An diesem Tag haben wir ordentlich gefaulenzt und uns erholt. Auch Coolio hat es genossen !

    Sonnabend waren wir etwas aktiver. Am Spätvormittag ging es mit den E-Bikes in die Stadt und es gab erst einmal eine Eiskugel.

    Weiter ging es dann auf dem Deich zum Hafen.

    Am Hafen gab es dann ein lecker Fischbrötchen !

    Kurz vor unserem zu Hause hat uns dann doch noch ein Regenschauer überrascht. Er war aber nur von kurzer Dauer und zum Kaffee konnten wir schon wieder draußen sitzen bei einem kleinen Stück Kuchen mit einem Espresso.

    Dann aber zauberte Claudia eine Delikatesse, „Crêpes Suzette“, Flambierte Crêpes mit Orangensoße !!

    Es war ein Traum , einfach köstlich !! Nochmals Danke !!!

    Sonntag wurde das Wetter immer schlechter, der Wind nahm zu und es gab einige Regenschauer! Die Markise wurde eingefahren und auch schon einiges verstaut für die morgige Abfahrt. Am Abend ging es dann zum Abschluss mit Freunden in das Kranichhaus, eine wunderbare, kleine Gaststätte mit einem super Fischangebot.

    Bis 21.00 Uhr haben wir noch geplaudert und dann ging es zu Fuß zurück zum Campingplatz. Es war ein wunderbarer Abschluss dieser tollen Tage, die wir ja so lange vermisst haben !!

    Montag wurde gemütlich gefrühstückt und alles zur Abfahrt vorbereitet. Ab heute können ja nun wieder alle Touristen in Mecklenburg-Vorpommern einreisen und es waren auch gleich früh die ersten Wohnmobile dort. Gegen 11.00Uhr haben wir den Campingplatz verlassen und noch den Bodeneinlass im Außenbereich zur Entsorgung genutzt. Dieser war wirklich eine Zumutung, die Spülung war tot und so ist es nicht angenehm Grauwasser und Fäkalien abzulassen ! Bei einem Übernachtungspreis vom 43,-€/ Tag(inkl. Kurtaxe) darf das nicht sein. Auf der Heimfahrt war ein sehr , sehr reger Verkehr in Richtung Darß von vorwiegend nicht Mecklenburgern zu spüren. Hoffen wir mal das alles gut läuft. Bleibt alle Gesund !

    Herrentag auf dem Campingplatz in Coronazeiten

    20.05.201020

    Seit 22.03.2020 waren wir nicht mehr auf Reisen. Nun seit dem 18.05.2020 dürfen wir innerhalb unseres Bundeslandes wieder Reisen und wir haben diese Möglichkeit genutzt um unser jährliches Treffen zum Herrentag in Zingst mit unseren Freunden Claudia und Holger durchzuführen . Eigentlich war immer der Campingplatz „Freesenbruch“ unser Ziel aber der Platz hat auf keine Anfragen, ob telefonisch oder Email, geantwortet und so haben wir den Campingplatz „Düne6“ gewählt.

    Um 10.30 Uhr sind wir gestartet. Es ging über Ribnitz-Damgarten ( Heidrun musste noch einen Rossmann heimsuchen) mit spezieller Parkplatzsuche,

    weiter nach Ahrenshoop über Born , wo wir einen Einkaufsstop verbunden mit einem kleinen Imbiss einlegten

    und dann unser Ziel in Zingst angefahren haben !!

    Die Rezeption durfte mann nur mit Mundschutz und desinfizierten Händen betreten. (Automat war vorhanden). Wir bekamen unseren Platz zugewiesen und haben es uns gleich gemütlich gemacht.

    Heidrun hat ein Schläfchen gemacht und ich habe mir das geöffnete Waschhaus angesehen.

    Es gibt wieder einen Desinfektionsautomaten, Masken sind Pflicht und die Duschen sind auch auf !!! Allerdings ist nur ein Waschhaus geöffnet und somit auch mal weitere Wege notwendig !

    Der Wellnessbereich ist zur Zeit noch geschlossen !!

    Unsere Freunde kamen am späten Nachmittag an.

    Wir haben dann gemeinsam Abendbrot gegessen ,noch ein Fläschchen Wein getrunken und so den Tag ausklingen lassen!

    Jetzt kann der Herrentag kommen !!

    Handy laden wie mit Geisterhand !!

    Diese wilden Zeiten lassen uns ja viel Zeit zum Nachdenken aber auch viel Zeit zur Umsetzung von innovativen Ideen. Mein Projekt heißt jetzt eine induktive Ladestation in die Tischplatte einzuarbeiten.

    Aber nicht nur einarbeiten sondern so einbauen , das von oben auf der Tischplatte nichts zu sehen ist ! So können wir das Handy einfach auf den Tisch legen und es läd wie von Geisterhand ! Was brauchen wir dazu:

    1x Qi Ladestationen ( Unterbau )

    1x USB Aufbaubuchse

    1x Einbauschalter

    1x Sicherungselement

    3 m Zweiadriges Kabel

    100 ml Epoxydharz

    Als Wekzeug:

    Oberfräse

    Bohrmaschine

    Lötkolben

    Bohrer, Schraubendreher. Schrumpfschlauch.

    So , jetzt können wir uns ans Werk machen. Als erstes schrauben wir den Tisch vom verstellbaren Halter ab und legen Ihn auf eine ebene Arbeitsplatte. Es gilt jetzt festzulegen an welcher Stelle das Ladegerät eingebaut werden soll. Ich bevorzuge die Seite an der Couch und werde es ungefähr mittig davon einbauen, so sind unsere Essplätze frei und die Ladefunktion ist dann jederzeit gewährleistet.

    Wir zeichnen an der besagten Stelle von unten den 70 mm Lochkreis an

    und fräsen den Lochkreis aus. Zu beachten ist das wir 4 mm von der Gesamtstärke des Tisches stehen lassen und somit das Furnier an der Oberseite stehenbleibt. Ich fräse das Loch freihändig auf die berechnete Tiefe und den Durchmesser . Es gibt aber auch eine Art Zirkel für die Bosch Oberfräse für die Leute die nicht soviel Übung haben. Aber jetzt erst einmal ein Päuschen mit Espresso !!

    Unsere Tischplatte ist 28 mm stark also stellen wir erstmal eine Tiefe von 24 mm ein !

    Nachdem das Loch gefräst ist machen wir einen Probelauf ob die Ladefunktion durch die Tischplatte gegeben ist. Die Ladestation hat mittig eine rote LED die die Position und Betriebsbereitschaft anzeigt ,also habe ich doch noch ein 4,5 mm Loch gebohrt und es mit Epoxitharz versiegelt.

    Als Nächstes gilt es die Stromversorgung zum Tisch zu realisieren. Wir kommen gut vom Batteriefach durch den Doppelboden zum Tischbein welches im Doppelboden verschraubt ist ! Ich habe zwei Löcher gebohrt um das Kabel in das Tischbein zu bekommen.

    Es ist zwar etwas fummelig aber machbar wenn man von oben nach unten arbeitet.

    Die Doppel USB Buchse wurde mit einem Schalter versehen

    und dann an der Stirnseite des Tischplattenhalters befestigt. Das Stromkabel 12 Volt habe ich in der USB Buchse verlötet.

    Jetzt gilt es noch das USB Kabel vom Ladegerät zu verlegen. Hier ist zu beachten das der Tisch verstellbar ist. Ich hatte an ein Spiral-USB Kabel gedacht .

    Ich habe eine Doppelte USB Dose genommen um noch einen zusätzlichen Steckplatz am Tisch zu haben.

    Dann gab es noch einen Testlauf ob alles funktioniert und es funktioniert wunderbar, sogar mit Handyhülle !!

    Unsere Antirutschmatte , die alles beim fahren an ihrem Platz hält , kann auch weiterhin genutzt werden !!

    Sogar die elektrische Zahnbürste kann ich damit aufladen und ich brauche somit keine 220 V mehr dafür.

    Einkaufen, Gas tanken und Tierschutzhof unterstützen

    Heut haben wir eine Fahrt vor . Damit nicht wieder unsachliche Kommentare abgegeben werden gleich mal zur Klärung :

    Wir haben keinen PKW , …daher nutzen wir unser Wohnmobil für alle Vorhaben die einen fahrbaren Untersatz benötigen. Dies war schon vor Corona so und ist auch jetzt noch so.

    Also wir sind früh gestartet und nach Tessin gefahren, Brief an der Post abgeben, LPG Gas getankt, eingekauft und Geld für den Tierschutzhof vom Geldautomaten geholt. Dann ging es los in Richtung Mentin.

    Die Fahrt verlief ohne Probleme.

    Wir wurden mit viel Gebell begrüßt. Die Betreiberin hat uns „Coolio“ rausgebracht und mit Sicherheitsabstand an uns übergeben. Es wurde eine große Runde „Gassi“ gegangen und wir waren begeistert von der gutmütigen Art des Hundes. „Coolio“ ist in Rumänien geboren und ist jetzt 3,5 Jahre alt. Die Papiere wurden fertig gemacht der Bonus übergeben und er wird jetzt bei uns ein schönes Leben führen können . Wir möchten uns hier einmal bedanken für das Arrangement mit dem hier Hunden in Not geholfen wird !

    „Coolio“ hat dann schon mal das Wohnmobil erkundet.

    Wir waren gespannt wie er auf die Fahrt im Wohnmobil reagieren wird.

    Er hat sich gleich selbstständig werdend der Fahrt einen Platz auf der Couch gesucht. Es gab keinerlei Probleme ! Wir sind begeistert ! Auf einem Rastplatz haben wir eine Pause gemacht

    und dann ging es nach Hause. Es ist natürlich sehr viel Neues auf Ihn eingeströmt aber er hat es toll gemeistert. Heut Abend in seinem neuen Zuhause ist er total erschöpft und müde. Wir wünschen uns 3 eine schöne gemeinsame Zeit !!

    Wechsel der Druckpumpe für die Wasserversorgung

    Es ist mal wieder so weit, meine Druckpumpe ist leicht undicht und muß gewechselt werden. Sie springt alle paar Stunden kurz an und das ist ein Zeichen von Druckverlust, also habe ich bei der Pumpe einmal reingeschaut und wirklich war ein leichtes Nässen erkennbar! Ich hatte eine Pumpe von „Lilie“ drin und war schon immer unzufrieden damit ! Sie lief extrem laut und gab einen ungleichmäßigen Wasserstrahl an den Zapfstellen ab ! Ich hab mich nun für die Smart-Serie von Lilie entscheiden mit 2,4 bar Wasserdruck und 14 Liter/min Fördermenge.

    Sie ist Mikroprozessor gesteuert und hält so den Wasserdruck an jeder Zapfstelle konstant. Hier die ist die Anleitung zum nachlesen.

    Also erst einmal Baufreiheit geschaffen !

    Die Alde Heizung und die Wasserpumpe sind unter dieser Klappe untergebracht.

    Wie man sieht …sehr serviceunfreundlich ! Die Pumpe ist oben links hinter der Öffnung untergebracht. Dann wollen wir mal anfangen !

    Es ist wirklich ein Akt dort unten zu arbeiten aber geschafft , die alte Pumpe ist raus !!

    Den Stecker für die Stromversorgung habe ich abgeschnitten zur Verwendung an der neuen Pumpe. Die neue Pumpe ist größer als die Alte, bedingt durch die Elektronikbox. Ich musste einen Kabelbaum etwas verlegen damit der Platz ausreichte. Zur Probe reingelegt.

    Mit viel Fingerspitzengefühl habe ich sie anschrauben können. Jetzt wurde die Abgangsleitung an die Pumpe geschraubt

    und an die Saugleitung kam noch ein Wasserfilter.

    Jetzt noch die Stromversorgung herstellen und dann müsste es laufen.

    Nach mehreren Stunden „rumgefummel“ und vielen „Verletzungen“ lief der Probelauf erfolgreich.

    Fazit: Die Pumpe läuft erheblich leiser und es gibt kein Pumpeffekt mit ungleichmäßigen Wasserstrahl mehr an den Zapfstellen ! Ich bin zufrieden und hoffe das ich da nicht so schnell wieder ran muss !!

    Private Quarantäne beendet und es gibt viel zu tun !

    Unsere 2 wöchige private Quarantäne haben wir beendet. Wir sind nun wieder in unserer Wohnung eingezogen. Besser gesagt , vorwiegend Heidrun , denn ich habe noch einiges zu tun im Wohnmobil. Als erstes nervte mich schon ewig die niedrige Toilette. Seit kurzem gibt es eine Sitzerhöhung von Thetford, die ich mir bestellt habe.

    Das Anbringen ist einfach.

    Das war schnell gemacht !

    Ich kann es nur empfehlen, gefährlich uns super gut !

    Weiterhin halten unsere Sitze nicht mehr ihre eingestellte Position. Den Beifahrersitz hatte ich schon vor 3 Jahren überarbeitet und den Gasdruckdämpfer gewechselt. Ich habe den Dämpfer und die Bowdenzüge neu justiert und hoffe das es was bringt.

    Zur Not habe ich noch einen neuen Dämpfer bestellt. Wir brauchen den Stabilus Bloc-O-Lift 8981 NL 1790 N

    Bestellt habe ich hier:

    Für den Fahrersitz hatte ich noch einen neuen Dämpfer liegen und ich mache mich gleich ans Werk in einzubauen . Als erstes schrauben wir mal den Fahrersitz ab.

    Dann müssen wir den Kunstlederbalg entfernen der den Verstellmechanismus verkleidet. Achtung , in den 4 Ecken sind Gummibänder !

    Wir binden ein Band in die Öse damit wir das Gummi wieder aus dem Saum ziehen können.

    Jetzt sehen wir den Mechanismus.

    Die Bowdenzüge bauen wir vom Hebel ab ! Schöne Fummelarbeit !

    Ein Bowdenzug ist für die Arretierung der Fahrposition zuständig . Dieser Bowdenzug war noch in Ordnung und er wurde nicht gewechselt.

    Der zweite Bowdenzug ist für die Höhenverstellung zuständig und da kommt der Stabilus Bloc-O-Lift 8981NL 1790 N ins Spiel aber erst muß der Alte raus.

    Wenn er raus ist stützen wir den Mechanismus ab .

    Jetzt fertigen wir einen neuen Bowdenzug an. Die Hülle bitte nicht mit dem Seitenschneider schneiden. Ich nehme einen Dremel mit Trennscheibe.

    Wir bauen den Dämpfer mit den Bowdenzüge wieder ein

    und Schrauben die Verkleidung wieder an .

    So, jetzt noch den Sitz raufschrauben und wir sind fertig !

    Letzte Etappen unserer Rückreise aus Spanien

    18.02.2020

    Wir haben gut geschlafen,allerdings etwas kurz denn wir hatten ab 05.30 Uhr ein tolles Singvogelkonzert !! Also früh aufgestanden und Frühstück in unserer rollenden „Isolierstation“ vorbereitet. Wir haben das Frühstück genossen mit dem super Ausblick aus unserer sehr großen Frontscheibe!

    Leider hielt die Freude nicht lange an und der Stadtbeamte erklärte ,das der Stellplatz am Nachmittag geschlossen wird. Also haben wir alles abfahrfertig gemacht und haben dann unsere Heimreise fortgesetzt. Allerdings mussten wir erst einmal die Berge bezwingen um aus dem Moseltal wieder raus zu kommen. Ab dem Ort „Piesport“ ging es in Serpentinen steil hoch und wir haben uns im 2. Gang hochgequält !Es sollte noch Sondershausen gehen als Zwischenstopp.

    Dort ist ein kleiner kostenloser Stellplatz außerhalb der Stadt. Hier kann man auch in die Natur gehen ohne Menschenkontakt zu haben !I Auf halber Strecke wurde eine Mittagspause auf einem Rastplatz gemacht.

    Wir sind gut angekommen und haben uns auf dem Platz gestellt.

    Hier sind wir gut abgeschieden, einkaufen brauchen wir für 14 Tage nicht mehr. Geschlafen haben wir gut und ohne Störung.

    19.03.2020

    Nach dem Frühstück ging es in die Natur

    Nach dem wir 4000 Schritte auf der Uhr hatten ging es zurück und ich habe Mittag gekocht. Es gab heute Eisbein mit Erbsenpüree und Sauerkraut ! Nach Monaten in Spanien mal wieder sehr lecker.

    Danach war ein Schläfchen erforderlich und dann wurde der Schrittzähler auf 9.000 Schritte erhöht in fantastischer Natur.

    Den Abend haben wir uns bei einem Glas Wein gemütlich gemacht.

    20.03.2020

    Am nächsten Morgen wurden die Tanks entleert und Wasser aufgefüllt und weiter gings auf dem Weg in unsere Heimat Mecklenburg-Vorpommern .Das Etappenziel war heute Jerichow.

    Die Strecke fuhr sich entspannt und es war eine gute Mischung zwischen Autobahn und Landstraße. Der Stellplatz ist kostenlos und sehr gut für eine Übernachtung, außerhalb gelegen, kein Publikumsverkehr und sehr schöne Spaziergänge auf dem Elbdeich möglich.

    Nach Ankunft habe ich mich um Mittagessen gekümmert und Kartoffelsuppe gekocht.

    Nach dem Essen sind wir dann spazieren gegangen. Man muss sich wieder dick anziehen, der Winter kommt nun doch noch für ein paar Tage.

    Kloster Jerichow

    Hab ich noch nie gesehen

    Wir haben uns ins Wohnmobil zurückgezogen und dann wurde der Fernseher eingeschaltet und die Beine hochgelegt . Am Abend habe ich für einen Euro die Stromsäule aktiviert um die fehlende Sonnenenergie auszugleichen .

    21.03.2020

    Am nächsten morgen ging es weiter, wir wollen unser Bundesland Mecklenburg-Vorpommern erreichen. An einer Kreuzung in Jerichow gesehen.

    Der Plan die Rückfahrtstrecke in Deutschland als 14 tägige Quarantäne zu nutzen werden wir nicht ganz erreichen. Ich muss hier noch einfügen, wir haben nur das Wohnmobil als einziges Fahrzeug und wenn ich einkaufen fahre ( hier auf dem Lande kann man nicht mal schnell um die Ecke einkaufen) Campe ich nicht und tätige keine touristischen Aktivitäten und gefährde auch keine anderen Mitmenschen wie jeder PKW Fahrer auch !! Wir werden die letzten Tage zu Hause im Wohnmobil verbringen, denn wir wohnen in einem Mehrgenerationenhaus wo wir die Mitbewohner nicht gefährden wollen. Unsere letzte Station ist ein Parkplatz am Hohensprenzer See.

    Ein Platz sehr abgelegen mit viel Natur.

    Es gab wunderbaren Sonnenschein den wir für einen ausführlichen Spaziergang nutzten.

    22.03.2020

    Die Nacht war sehr ruhig. Das schöne Wetter haben wir hier noch für putzen im Wohnmobil genutzt und sind erst am Nachmittag die letzten Kilometer gefahren.

    Wir haben unseren gewohnten Stellplatz eingenommen und sind nun zu Hause 🏠 !!

    Kurzes Resümee dieser Reise,

    Start 27.12.2019

    Ende22.03.2020

    Gesamtkilometer 5.757

    Dieselverbrauch 893,32 Liter

    Durchschnittsverbrauch 15,51 Liter/100km

    Diese Reise konnte nicht wie geplant durchgeführt werden. Wir wollten bis Mitte April in Spanien bleiben aber die Entwicklung der Umstände mit dem Coronavirus hat uns nach Ausrufung des Ausnahmezustandes in Spanien bewegt das Land zu verlassen. Es war die richtige Entscheidung und so konnten wir die geordnete Rückfahrt sicher und ohne Probleme durchführen. Wir wünschen allen eine glückliche Rückkehr und bleibt alle gesund !!

    Coronavirus und wie wir uns entschieden haben

    14.03.2020

    So heute nun mal wieder einen Bericht von uns aus unruhigen Zeiten. Wir haben fast 3 Wochen in La Marina auf dem Stellplatz „El Pinet“ verbracht und es hat uns sehr gut gefallen. Es gab viel Informationen, Gerüchte und Fake News und als der Ausnahmezustand in Spanien ausgerufen wurde haben wir heute beschlossen abzufahren! Wir haben früh noch entsorgt, uns von Ulfried (er will auch abfahren) verabschiedet und sind dann zu Mercadona gefahren. Dort herrschte Massenansturm und so sind wir auf eine engl. Kaufhalle in der Nähe ausgewichen. Auch hier wurde angestanden aber noch zu überschauen.

    Hier haben wir noch das nötigste eingekauft und es ging auf die Autobahn in Richtung Frankreich. Ein paar Schilder gaben uns noch ein paar Hinweise.

    “ Bleibt lieber zu Hause“ oder

    „Coronavirus vermeidet Reisen“ !

    Wir haben dann noch einmal den Mercadona in Peñiscola angelaufen um sehr gute Olivencreme zu kaufen, … Fehlanzeige, alles leer !! Nicht nur die Creme war aus sonder viele Regale leer und das um 14.00 Uhr.

    und so ging es ohne Erfolg weiter zu unserem Ziel !

    Ein kleiner netter Stellplatz mit guten Sanitäranlagen für 9,-€ . Allerdings waren gut 700km zu fahren

    und wir haben sie sehr gut überstanden und unser Ziel sicher erreicht. Es wurde spät und noch eine Kleinigkeit gegessen und ab ins Bett !!

    15.03.2020

    Bis 08.30 Uhr wurde geschlafen, gut gefrühstückt und weiter ging es in Richtung Deutschland. Auf der Autobahn A9 haben wir tanken müssen für 1,55€/Liter und dann unsere Fahrt fortgesetzt. Ein Durchfahren bis Deutschland kam für uns nich in Frage und so haben wir folgenden Stellplatz im Auge.

    Auf der Fahrt haben wir erfahren das Deutschland die Grenzen am Montag zu macht aber wir fahren trotzdem erst Montag weiter.  Wir sind gut auf dem Stellplatz angekommen und haben die Landschaft der Weinregion genossen.

    Auf diesem Stellplatz waren wir schon einmal vor 4 Jahren. Vosain La Romain ist ein tolles Städtchen mit tollem Marktplatz, vielen Geschäften, Gaststätten und Bars. Dieses Jahr ist alles anders, am Sonntag Nachmittag bei Sonnenschein ist es eine Geisterstadt.

    Aber wir verstehen die scharfen Maßnahmen und halten uns zurück und fahren geordnet noch Deutschland zurück. Nachdem wir uns die Beine vertreten haben wurde was zu essen gemacht.

    Ein Glas Wein gab es auch noch dazu!

    Dann war Entspannung angesagt, was in den unruhigen Zeiten gar nicht so einfach ist. Abends kam dann der Stadtbeamte und kassierte die 7,-€ Stellplatzgebühr.

    16.03.2020

    Morgens dann noch vor der Abfahrt Entsorgt und Wasser gebunkert und weiter ging es

    wieder durch tolle Landschaft und Weinfelder.

    Es ging dann auf die A7 um Lyon rum.

    Das Verkehrsaufkommen hielt sich in Grenzen, sind gut rum gekommen. Danach brauchten wir erst einmal eine Pause. Wir haben einen tollen Parkplatzan an der Autobahn gefunden wo man auch am See stehen kann. Er war allerdings sehr voll aber gut angelegt.

    Es gab dann einen Espresso und einen Snack

    und weiter ging die Reise. Um 17.30 Uhr haben wir unser Ziel erreicht .

    Kostenloser Stellplatz
    ..mit 8 Plätzen

    vorhandene Mülleimer
    Große Entsorgungsstation vorhanden

    Eine Kleinigkeit wurde noch gegessen und ein Spaziergang gemacht. Dann kam noch ein Ehepaar mit Ihrem Wohnmobil, die eigentlich Ostern in Spanien verbringen wollten und kurz vor der span. Grenze umgekehrt sind und nun auch auf dem Rückweg sind. Das ist wirklich ärgerlich !

    17.03.2020

    Wir sind sehr „früh“ aufgestanden gegen 06.30 Uhr und um 08.00 Uhr haben wir den Motor gestartet. Wir möchten heute über Frankreich und Luxemburg Deutschland 🇩🇪 erreichen da sich die Lage immer mehr verschärft.

    Der Übergang zu Luxemburg war nicht zu merken.

    Dann war erst einmal tanken angesagt für 0,95€/Liter.

    Wir sind dann bei Wasserbillig über die Grenze und hatten keine Kontrolle und keinerlei Stau !!! 3 Polizisten standen am Straßenrand aber die haben nicht reagiert .

    Dann fuhren wir Kaufland an und haben für 2 Wochen eingekauft, denn wir machen eine freiwillige 2 wöchige Quarantäne im Wohnmobil denn in unserem Zuhause wohnen wir mit mehreren Generationen zusammen .

    Als Übernachtung haben wir eine Moselschleife gewählt um erst einmal wieder runterzukommen von den Aufregungen der letzten Tagen und es genießen wollen ,das wir wieder in Deutschland sind !! Die Anfahrt an der Moselstraße war traumhaft!

    Wir haben einen Platz direkt an der Mosel bekommen .

    Es gab ein Stück Himbeertörtchen mit einem Espresso, den wir mit einem Blick aufs Wasser und Schiffsbetrieb genossen haben.

    Danach haben wir uns die Beine vertreten und das Moselufer genossen. Hier ist es sehr ruhig und kein Publikumsbetrieb. Ein paar Tage werden wir bleiben und wir werden berichten wie wir die Isolation bewältigen!!