Coronavirus und wie wir uns entschieden haben

14.03.2020

So heute nun mal wieder einen Bericht von uns aus unruhigen Zeiten. Wir haben fast 3 Wochen in La Marina auf dem Stellplatz „El Pinet“ verbracht und es hat uns sehr gut gefallen. Es gab viel Informationen, Gerüchte und Fake News und als der Ausnahmezustand in Spanien ausgerufen wurde haben wir heute beschlossen abzufahren! Wir haben früh noch entsorgt, uns von Ulfried (er will auch abfahren) verabschiedet und sind dann zu Mercadona gefahren. Dort herrschte Massenansturm und so sind wir auf eine engl. Kaufhalle in der Nähe ausgewichen. Auch hier wurde angestanden aber noch zu überschauen.

Hier haben wir noch das nötigste eingekauft und es ging auf die Autobahn in Richtung Frankreich. Ein paar Schilder gaben uns noch ein paar Hinweise.

“ Bleibt lieber zu Hause“ oder

„Coronavirus vermeidet Reisen“ !

Wir haben dann noch einmal den Mercadona in Peñiscola angelaufen um sehr gute Olivencreme zu kaufen, … Fehlanzeige, alles leer !! Nicht nur die Creme war aus sonder viele Regale leer und das um 14.00 Uhr.

und so ging es ohne Erfolg weiter zu unserem Ziel !

Ein kleiner netter Stellplatz mit guten Sanitäranlagen für 9,-€ . Allerdings waren gut 700km zu fahren

und wir haben sie sehr gut überstanden und unser Ziel sicher erreicht. Es wurde spät und noch eine Kleinigkeit gegessen und ab ins Bett !!

15.03.2020

Bis 08.30 Uhr wurde geschlafen, gut gefrühstückt und weiter ging es in Richtung Deutschland. Auf der Autobahn A9 haben wir tanken müssen für 1,55€/Liter und dann unsere Fahrt fortgesetzt. Ein Durchfahren bis Deutschland kam für uns nich in Frage und so haben wir folgenden Stellplatz im Auge.

Auf der Fahrt haben wir erfahren das Deutschland die Grenzen am Montag zu macht aber wir fahren trotzdem erst Montag weiter.  Wir sind gut auf dem Stellplatz angekommen und haben die Landschaft der Weinregion genossen.

Auf diesem Stellplatz waren wir schon einmal vor 4 Jahren. Vosain La Romain ist ein tolles Städtchen mit tollem Marktplatz, vielen Geschäften, Gaststätten und Bars. Dieses Jahr ist alles anders, am Sonntag Nachmittag bei Sonnenschein ist es eine Geisterstadt.

Aber wir verstehen die scharfen Maßnahmen und halten uns zurück und fahren geordnet noch Deutschland zurück. Nachdem wir uns die Beine vertreten haben wurde was zu essen gemacht.

Ein Glas Wein gab es auch noch dazu!

Dann war Entspannung angesagt, was in den unruhigen Zeiten gar nicht so einfach ist. Abends kam dann der Stadtbeamte und kassierte die 7,-€ Stellplatzgebühr.

16.03.2020

Morgens dann noch vor der Abfahrt Entsorgt und Wasser gebunkert und weiter ging es

wieder durch tolle Landschaft und Weinfelder.

Es ging dann auf die A7 um Lyon rum.

Das Verkehrsaufkommen hielt sich in Grenzen, sind gut rum gekommen. Danach brauchten wir erst einmal eine Pause. Wir haben einen tollen Parkplatzan an der Autobahn gefunden wo man auch am See stehen kann. Er war allerdings sehr voll aber gut angelegt.

Es gab dann einen Espresso und einen Snack

und weiter ging die Reise. Um 17.30 Uhr haben wir unser Ziel erreicht .

Kostenloser Stellplatz
..mit 8 Plätzen

vorhandene Mülleimer
Große Entsorgungsstation vorhanden

Eine Kleinigkeit wurde noch gegessen und ein Spaziergang gemacht. Dann kam noch ein Ehepaar mit Ihrem Wohnmobil, die eigentlich Ostern in Spanien verbringen wollten und kurz vor der span. Grenze umgekehrt sind und nun auch auf dem Rückweg sind. Das ist wirklich ärgerlich !

17.03.2020

Wir sind sehr „früh“ aufgestanden gegen 06.30 Uhr und um 08.00 Uhr haben wir den Motor gestartet. Wir möchten heute über Frankreich und Luxemburg Deutschland 🇩🇪 erreichen da sich die Lage immer mehr verschärft.

Der Übergang zu Luxemburg war nicht zu merken.

Dann war erst einmal tanken angesagt für 0,95€/Liter.

Wir sind dann bei Wasserbillig über die Grenze und hatten keine Kontrolle und keinerlei Stau !!! 3 Polizisten standen am Straßenrand aber die haben nicht reagiert .

Dann fuhren wir Kaufland an und haben für 2 Wochen eingekauft, denn wir machen eine freiwillige 2 wöchige Quarantäne im Wohnmobil denn in unserem Zuhause wohnen wir mit mehreren Generationen zusammen .

Als Übernachtung haben wir eine Moselschleife gewählt um erst einmal wieder runterzukommen von den Aufregungen der letzten Tagen und es genießen wollen ,das wir wieder in Deutschland sind !! Die Anfahrt an der Moselstraße war traumhaft!

Wir haben einen Platz direkt an der Mosel bekommen .

Es gab ein Stück Himbeertörtchen mit einem Espresso, den wir mit einem Blick aufs Wasser und Schiffsbetrieb genossen haben.

Danach haben wir uns die Beine vertreten und das Moselufer genossen. Hier ist es sehr ruhig und kein Publikumsbetrieb. Ein paar Tage werden wir bleiben und wir werden berichten wie wir die Isolation bewältigen!!

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